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SV J. Nürnberg - ASV Nendingen I 3:34

Artikel vom 16.09.2012, Autor: Fritz Reichle, Views: 4910, Kommentare: 0

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34:3: Nendinger Kantersieg in Nürnberg

Mit einem rekordverdächtigen Kantersieg mit 34:3 Punkten haben die Bundesligaringer des ASV Nendingen am Samstag beim SV J. Nürnberg ihre bestechende Form unterstrichen. Die Franken konnten in den zehn Kämpfen nur einen Sieg erringen und waren ansonsten den Gästen klar unterlegen.

Während Nendingen mit diesem Auftritt eindrucksvoll seine Ambitionen in dieser Saison bekräftigte, muss Nürnberg wohl endgültig als Abstiegskandidat gelten. Zu sehr war man den allerdings an diesem Tag auch toll auftrumpfenden Nendingern unterlegen.

Auch die Hoffnung des Ex-Nendingers Georgi Sredkov auf einen Sieg erfüllte sich nicht. Nicolai Ceban, der dem Bulgaren ja beim ASV einen Stammplatz weggenommen hatte, bewies letztlich sogar mit einem Schultersieg seine Klasse. Und auch der erstmals bei Nendingen eingesetzte Eerik Aps, der Nenad Zugaj vertrat, fügte sich mit einem Erfolg nahtlos in die starke Phalanx des ASV ein, die mit insgesamt sechs Vier-Punkte-Siegen überzeugte.

Wie fast schon gewohnt setzte Ghenadie Tulbea (55 kg F) mit einem Überlegenheitssieg gegen den früheren deutschen Jugendmeister Fabian Schmitt das erste Ausrufezeichen für den ASV. Und auch Mindaugas Mizgaitis ließ sich im Schwergewicht nicht lumpen und holte gegen Fredrik Schön einen Erfolg mit 3:0. Den einzigen Sieg für die Franken sicherte sich in der Klasse bis 60 kg Deniz Menekse. Dem Neuzugang des SVJ nahm Baris Diksu zwar die erste Runde ab, der deutsche Jugendmeister von 2010 setzte sich dann aber doch nach Punkten durch.

Zu diesem Zeitpunkt konnte man noch nicht ahnen, dass das die einzigen Punkte für die Gastgeber an diesem Abend sein würden. Doch dann begann der Durchmarsch der Nendinger. Nicolai Ceban (96 kg F) verlor zwar eine Runde gegen den hochmotivierten Georgi Sredkov, trumpfte dann aber gewaltig auf und zwang seinen Gegner kurz vor Schluss der 4. Runde nach klarer Führung sogar auf die Schultern.

Samet Dülger (66 kg F) hat trotz seiner Niederlagen schon in den ersten beiden Kämpfen voll überzeugt. Hier in Nürnberg dokumentierte er seine Klasse mit einem klaren Sieg gegen Mario Besold, den er gleich zu Beginn der 2. Runde blitzsauber auf die Schultern legte. Etwas mehr Mühe hatte nach der Pause zwar Eerik Aps (84 kg G). Der Este bewies jedoch mit einem sicheren Punktsieg gegen Mathias Baumeister, dass er eine gute Alternative in dieser Klasse ist.

Gegen Sven Dürmeier zeigte Benjamin Raiser (66 kg G) in einem engen Kampf wieder seine Kämpferqualitäten. Mit 3:0 Runden holte er so im dritten Kampf dieser Saison schon seinen zweiten Sieg. Völlig ungefährdet hingegen war Piotr Ianulov (84 kg F), der gegen den überforderten Sven Schleicher in bestechender Manier in nicht einmal drei Minuten 19:0 Punkte herausrang. Nach seinem WM-Erfolg wirkte Achmed Dudarov (74 kg F) gegen Marco Dürmeier in der ersten Runde noch zurückhaltend, doch dann feierte auch er schon im zweiten Durchgang einen Schultersieg.

Ihm tat es anschließend Eduard Kratz gleich. Im letzten Kampf in der Klasse bis 74 kg legte er Michael Lutz schon in Runde zwei auf die Schultern und vollendete mit 34:3 Punkten einen Rekordsieg des ASV in der 1. Bundesliga.

Die Kämpfe im Einzelnen (Nürnberg zuerst genannt): 55 kg F: Fabian Schmitt – Ghenadie Tulbea 0:4 (TÜ 0:7/1:5/0:3). – 120 kg G: Fredrik Schön – Mindaugas Mizgaitis 0:3 (PS 0:2/0:1/0:1). – 60 kg G: Deniz Menekse – Baris Diksu 3:1 (PS 0:2/2:0/3:0/4:0). - 96 kg F: Georgi Sredkov – Nicolai Ceban 0:4 (SS bei 0:1/1:0/0:3/1:7). – 66 kg F: Mario Besold – Samet Dülger 0:4 (SS bei 0:4/0:3). – 84 kg G: Mathias Baumeister – Eerik Aps 0:3 (PS 0:2/0:1/0:1). – 66 kg G: Sven Dürmeier – Benjamin Raiser 0:3 (PS 0:1/0:1/0:1). – 84 kg F: Sven Schleicher – Piotr Ianulov 0:4 (TÜ 0:6/0:6/0:7). – 74 kg F: Marco Dürmeier – Achmed Dudarov 0:4 (SS bei 0:1/1:2). – 74 kg G: Michael Lutz – Eduard Kratz 0:4 (SS bei 0:3/0:5). Endstand: 3:34.

Katgeorien

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