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Endlich geht's los: Erster Heimkampf des ASV Nendingen

Artikel vom 29.08.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 2774, Kommentare: 0

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Endlich geht’s los: Erster Heimkampf des ASV Nendingen

Viele Ringsportfreunde haben seit den Halbfinalkämpfen gegen den ASV Mainz im Januar auf diesen Tag hingefiebert. An diesem Samstag, 31. August, wird in der Tuttlinger Mühlauhalle wieder die Post abgehen. Die Ringer des ASV Nendingen wollen mit der Unterstützung ihres treuen Publikums einen neuen Anlauf unternehmen, um auch in dieser Saison im Konzert der großen Ringervereine in Deutschland mitzumischen.

Mit dem SV Wacker Burghausen kommt auch gleich ein attraktiver Gegner, der den Nendingern schon mal alles abverlangen wird. Zwar muss die Heimmannschaft als Favorit gelten, aber die Niederbayern haben schon in der letzten Saison bewiesen, dass sie immer dann besonders stark sind, wenn es um etwas geht. So haben sie im Viertelfinale gegen den späteren Vizemeister KSV Köllerbach kräftig dagegen gehalten und nur relativ knapp verloren.

Genauso wie der ASV haben sich auch die Niederbayern mit acht hochkarätigen Neuzugängen verstärkt. In den beiden leichten Gewichtsklassen sorgen im Freistil Shurab Atalay (bisher Mainz) und der Georgier Beka Lomtadze für ganz hohes Niveau. Und im griechisch-römischen Stil stehen ihnen Junioren-Europameister Tolgahan Karatas und der Pole Marcin Kunysz in nichts nach. In der Klasse bis 66 kg G kann der SV mit dem Serben Davor Stefanek einen EM-Dritten von 2012 aufbieten. Gleich zwei neue Spitzenringer können die Klasse bis 84 oder 96 kg Freistil abdecken. Vom TuS Adelhausen kam Edgaras Voitechovskis und von der RWG Mömbris/Königshofen Mihail Ganev, der EM-Zweite von 2012. Und in der Klasse bis 120 kg im klassischen Stil ist der frühere Aalener Coskun Efe vom ASV Mainz nach Niederbayern gewechselt.

Schon diese Aufzählung beweist, dass Burghausen sich für diese Saison hohe Ziele gesetzt hat. Und sie macht auch klar, dass dieser Kampf für Nendingen kein Selbstläufer sein wird. Natürlich bleibt auf beiden Seiten abzuwarten, wie viele der internationalen Asse wegen der WM-Vorbereitung tatsächlich aufgeboten werden können. Aber beide Mannschaften haben so viel Potenzial und so viele Variationsmöglichkeiten, dass absoluter Spitzensport am Samstag garantiert ist.

Beim ASV werden mit Sicherheit einige der Neuzugänge eingesetzt werden. Aber natürlich darf man sich auch auf ein Wiedersehen mit vielen bewährten Stammringern des letzten Jahres freuen. Trainer Volker Hirt hält sich selbstverständlich bei der Offenlegung seiner Aufstellung noch bedeckt, um dem Gegner nicht zu viel zu verraten. Aber er zeigt sich zuversichtlich: „Wir wollen unseren Fans gleich beim ersten Kampf eine gute Schau bieten und Appetit machen für die weitere Saison. Und da ist es ganz gut, dass wir gleich auf einen richtig starken Gegner treffen.“

Ein besonderes Augenmerk gilt am Samstag natürlich der erstmaligen Anwendung der neuen Regeln in dieser Mannschaftsrunde. Deshalb wird Kampfrichter Uwe Steuler besonders im Mittelpunkt des Interesses stehen. Um den Zuschauern ein besseres Verständnis der Neuerungen zu ermöglichen, bietet der ASV vor dem eigentlichen Kampfbeginn ab etwa 19 Uhr zwei Vorkämpfe an. Hier sollen einmal im Freistil und einmal im griechisch-römischen Stil besonders die neuen Passivitätsregelungen kurz erläutert werden.

Rechtzeitig vorher, um 18.47 Uhr, wird der Ringerzug eintreffen. Er wird mit Abfahrt ab Fridingen um 18.33 Uhr die Ringsportfreunde aus dem Donautal und vom Heuberg direkt zur Mühlauhalle bringen. Schon wegen der Parkplatzprobleme empfiehlt sich die Nutzung dieses kostenlosen Services von TUTicket.

Katgeorien

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