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Saisonvorschau: Gelingt dem ASV Nendingen wieder eine so starke Runde?

Artikel vom 27.08.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 2801, Kommentare: 0

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Saisonvorschau: Gelingt dem ASV Nendingen wieder eine so starke Runde?

Der ASV Nendingen geht am Samstag, 31. August 2013, in seine sechste Saison in der 1. Bundesliga in Folge. Und es gibt nicht wenige Experten, die dem ASV zutrauen, erneut im Kampf um den deutschen Meistertitel ein ernstes Wort mitzureden. Und es spricht Vieles dafür, dass es am Ende ähnlich dramatisch zugehen wird wie in diesem Frühjahr.

Man erinnert sich, dass der ASV im Halbfinale gerade mal um einen Punkt mit 38:39 gegen den späteren Meister ASV Mainz im Kampf um den Finaleinzug gescheitert ist. Und dann hat ja auch der ASV Mainz im Finale nur genau so knapp mit 37:36 gegen den KSV Köllerbach die Oberhand behalten.

Aber Geschichte wiederholt sich nicht. Viele Rahmenbedingungen haben sich vor dieser Saison geändert. Und so gibt es also viele Fragezeichen. Wie kommen die Ringer jeweils mit der geänderten Kampfzeit und den neuen Regeln zurecht? Wird es gelingen, dass die Kampfrichter sich schnell auf eine einheitliche Auslegung der neuen Passivitätsbestimmungen einigen können? Sind die Vereine in ihrer Aufstellung durch den Wegfall der Toleranz von zwei Kilogramm geschwächt oder gestärkt?

Und dann wird der Terminplan auch wieder unterbrochen von zwei kampffreien Wochenenden am 14. und 21. September wegen der WM in Budapest. Bleibt die Frage, wie viele Ringer vorher von ihren Verbänden nicht für die Bundesliga freigegeben werden und wie die Ringer dann die WM-Kämpfe nach der strapaziösen Vorbereitung wegstecken.

Beide Gruppen der 1. Liga umfassen jeweils acht Mannschaften. Und die Nord- und Südligen weisen jeweils eine ähnliche Konstellation auf. In der Nordgruppe wird erwartet, dass ein Trio mit dem Meister ASV Mainz gemeinsam mit dem KSV Köllerbach und der RWG Mömbris/Königshofen die Gruppenphase dominieren werden. Und in der Südgruppe zählt neben dem SVG Weingarten und dem TuS Adelhausen auch der ASV Nendingen zu den Topfavoriten.

Wenn das so stimmt, wären sechs der acht Endrundenplätze reserviert. Aber grau ist alle Theorie und die Praxis wird manche Prognose scheitern lassen. Entscheidend ist aber auf jeden Fall, dass jeweils nur der Gruppenerste für die Endrunde gesetzt ist. Schon der Zweite muss also damit rechnen, im Viertelfinale auf den Ersten der anderen Gruppe zu treffen.

Trainer Volker Hirt hat also die Marschroute schon festgelegt: „Wir wollen möglichst Gruppensieger werden, um dann eventuell ein leichteres Los zu erwischen.“ Und wenn dann der ASV sein Ziel des Erreichens des Halbfinales erreichen sollte, dann wäre wieder alles möglich.

Alle Vereine der Südgruppe haben sich wieder in großem Stil verstärkt, am bemerkenswertesten vielleicht der TuS Adelhausen, der von vielen als ganz ernster Titelanwärter angesehen wird. Der ASV Nendingen muss aber außer den Schwarzwäldern und dem Dauerrivalen des SVG Weingarten auch den SV Wacker Burghausen, den SV Triberg und natürlich auch den nie zu unterschätzenden KSV Aalen auf der Rechnung haben. Schon der erste Heimkampf gegen Burghausen an diesem Samstag, 31. August, wird da wohl eine Weichenstellung aufzeigen.

Sehr wohl zu beachten sind aber selbstverständlich auch die beiden Aufsteiger. Zwar werden sie wohl kaum in den Kampf um die Endrundenplätze eingreifen können. Besonders gespannt ist man aber auf den Traditionsverein VfK Schifferstadt, der nach langer Durststrecke endlich wieder erstklassig ist. Aber auch der KSV Schriesheim, hat sich vor dieser Saison mit sieben sehr guten Ringern verstärkt und wird sich nicht widerstandslos geschlagen geben.

Katgeorien

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