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VfK Schifferstadt - ASV Nendingen 11:23

Artikel vom 08.09.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 5138, Kommentare: 0

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ASV Nendingen gewinnt auch in Schifferstadt souverän

Die Bundesligaringer des ASV Nendingen haben am Samstag auch ihren zweiten Kampf überlegen gewonnen. Obwohl sie auch diesmal noch nicht in Bestbesetzung antreten konnten, verteidigten sie beim VfK Schifferstadt mit einem klaren Sieg von 23:11 ihre Tabellenführung. Damit kann der ASV mit 4:0 Punkten beruhigt in die WM-Pause, bevor dann am 28.September der Schlagerkampf daheim gegen den SVG Weingarten ansteht.

Die Gastgeber hatten vor diesem Kampf „eine ringerische Delikatesse“ erwartet und sie wurden nicht enttäuscht. Die 400 Zuschauer in der allerdings total überhitzten Wilfried-Dietrich-Halle konnten tatsächlich Ringsport vom Feinsten erleben. Die starke Heimmannschaft trug dazu ihren Anteil bei, denn die Hälfte der Kämpfe endete nach relativ engem Verlauf mit einer Wertung von 2:1. Mit fünf klaren Siegen ließen die Nendinger aber nie Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen.

Einen spektakulären Kampf lieferte einmal mehr schon zum Auftakt Ghenadie Tulbea (55 kg F), der mit Anatoli Buruian auf einen jungen und ebenfalls aus Moldawien stammenden Ringer traf. Nach 4:0-Führung zur Halbzeit kam der Nendinger überraschend durch eine Fünfer-Wertung plötzlich in Rückstand und musste dann kämpfen um letztlich nach tollen Aktionen mit 12:8 doch die Oberhand gegen den im letzten Jahr unbesiegten Gegner zu behalten.

Zu seinem zweiten Sieg im zweiten Kampf kam Peter Öhler (120 kg G), der sich schon jetzt zu einer stabilen Stütze des Teams entwickelt hat. Gegen den gewiss nicht schlechten Etka Sever setzte er sich mit guter Kondition in der zweiten Hälfte deutlich mit 6:0 durch. Eine gute Leistung zeigte auch wieder Baris Diksu (60 kg G). Gegen Marvin Scherer hatte er durchaus eine Siegchance. Er führte auch nach vier Minuten noch, gab dann aber am Boden doch noch eine Wertung ab und unterlag knapp mit 2:3.

Absolut Verlass war auch wieder auf Nicolai Ceban (96 kg F). Gegen den starken Georgier Mamuka Korozaia kam er zu einem ungefährdeten Punktsieg mit 7:3 Punkten. Nicht unbedingt zu erwarten war der klare Überlegenheitssieg von Samet Dülger (66 kg F) gegen Stefan Ivanov. Der bulgarische Fünfte der Universiade wurde vom gewaltig auftrumpfenden Nendinger buchstäblich mit 11:0 nach knapp 4 Minuten überrollt. Damit waren mit 12:4 für den ASV schon zur Pause die Weichen für den Sieg gestellt.

Zumal dann zunächst Neven Zugaj (84 kg G), der diesmal statt seines Bruders Nenad eine Klasse höher antrat, mit einem Vierer die Nendinger Führung ausbaute. Schon nach 33 Sekunden hatte er mit zwei spektakulären Fünfer-Wertungen Ibrahim Rashid besiegt. Und auch Edgar Melkumov (66 kg G) zeigte sich in Bestform, als er taktisch sehr klug ringend Wladimir Berenhardt vorzeitig mit 13:2 Punkten überlegen besiegte.

Achmed Dudarov (84 kg F) hatte sich die Woche zuvor eine Verletzung zugezogen. Mit diesem Handicap ging er gegen den für Spanien startenden Taymuraz Friev frühzeitig auf die Schultern. Einen ganz engen Kampf hingegen lieferte wieder Yan Ceaban (74 kg F), der mit dem Bulgaren Miroslav Kirov auf einen der stärksten Heimringer traf. In einem ausgeglichenen Kampf wäre auch ein Sieg möglich gewesen, aber Kirov setzte sich knapp mit 3:1 Punkten durch.

Den Endstand von 23:11 für Nendingen stellt dann Eduard Kratz (74 kg G) her. Ganz abgeklärt ringend holte er sich gegen den baumlangen Arkadiusz Kulynycz 4:1 Wertungspunkte und damit den siebten Einzelsieg für den ASV an diesem Abend.

Die Kämpfe im Einzelnen (Schifferstadt zuerst genannt): 55 kg F: Anatoli Buruian – Ghenadie Tulbea 1;2 (PS 8:12). - 120 kg G: Etka Sever – Peter Öhler 0:3 (PS 0:6). - 60 kg G: Marvin Scherer – Baris Diksu 2:1 (PS 3:2). - 96 kg F: Manuka Korozaia – Nicolai Ceban 1:2 (PS 3:7). - 66 kg F: Stefan Ivanov – Samet Dülger 0:4 (TÜ 0:11). - 84 kg G: Ibrahim Rashid – Neven Zugaj 0:4 TÜ 0:11). - 66 kg G: Wladimir Berenhardt – Edgar Melkumov 0:4 TÜ 2:13). - 84 kg F: Taymuraz Friev – Achmed Dudarov 4:0 (SS bei 6:0). - 74 kg F: Miroslav Kirov – Yan Ceaban 2:1 (PS 3:1). - 74 kg G: Akradiusz Kulyniycz – Eduard Kratz 1:2 (PS 1:4). Endstand: 11:23

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