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ASV Nendingen plant bereits für 2011

Artikel vom 12.11.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 6147, Kommentare: 0

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Der ASV Nendingen plant bereits für die nächste Bundesligasaison

Noch steht der ASV Nendingen in der Bundesliga vor dem Endspurt, in dem nach dem Spitzenkampf gegen den deutschen Meister KSV Aalen in den letzten vier Kämpfen noch möglichst viele Siege eingefahren werden sollen. Und doch ist vom Verein in dieser Woche schon die wichtige Weichenstellung für die nächste Saison in der 1. Bundesliga gestellt worden.

Nachdem in einer Mannschaftssitzung am letzten Montag von Seiten der Ringer schon der Wille zur Fortsetzung der Bundesligaambitionen signalisiert worden war, fand am Donnerstag in einer erweiterten Ausschusssitzung eine umfassende Analyse des bisherigen Saisonverlaufs statt. Als Ergebnis eingehender Diskussionen wurden in großer Einmütigkeit die Sportvorstände beauftragt, jetzt schon die Kaderplanung für die nächste Bundesligasaison in Angriff zu nehmen.

In dieser Aussprache wurde einerseits der Stolz über die Erfolge der drei Mannschaften in der Aktivenklasse ausgedrückt. „Obwohl wir nicht alle Ziele erreicht haben, so haben wir uns in der Bundesliga doch große Zuschauerzahlen und den Respekt der Spitzenmannschaften erarbeitet. Mit der 2. Mannschaft kämpfen wir um die Meisterschaft in der Oberliga. Und die 3. Mannschaft hat den Aufstieg in die Bezirksklasse so gut wie sicher“, zog beispielsweise Trainer Volker Hirt seine vorläufige positive Saisonbilanz.

Andererseits gab es natürlich auch Diskussionsbedarf über Probleme der Zusammensetzung der Mannschaft, über die Hallenfrage und den aufwändigen Bedarf an aktiven Helfern. Mit großer Freude wurde in der Personalfrage registriert, dass Marc Buschle und Florian Schwarz weiterhin den heimischen Kern der 1. Mannschaft bilden wollen. Und um die beiden Sympathieträger herum soll mit Augenmaß ein homogenes Team gebaut werden, in der natürlich Leistungsträger wie Ghenadie Tulbea oder Eduard Kratz  weiterhin eine wichtige Rolle spielen sollen.

In der Hallenfrage wurde bei aller Sympathie für eine Verlegung der Bundesliga in die Nendinger Sporthalle festgestellt, dass aus Gründen der Raumkapazität zum Beispiel im Sitzplatzangebot und im finanziell lukrativen VIP-Bereich die Mühlauhalle offensichtliche Vorteile bietet. Hier sind die veranstaltungstechnischen Auflagen in der Nendinger Halle einfach zu restriktiv. Auch könnten dort die große Anzahl an Werbereitern und Wandbannern der Sponsoren, die für einen Bundesligabetrieb unverzichtbar sind, nur begrenzt angebracht werden.

Ein weiterer Problembereich ist der große Bedarf an Helfern, beispielsweise beim Hallenaufbau oder im Wirtschaftsbereich. Hier sollen durch gezielte Verbesserungen oder Auslagerungen Hilfen geboten werden, um die vielen freiwilligen Mitarbeiter im Verein nicht über Gebühr zu belasten. Denn sie bilden auch in Zukunft die unverzichtbare Basis für die angemessene Präsentation der sportlichen Wettkämpfe.

Katgeorien

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