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ASV Nendingen siegt beim 44. Int. Grenzlandturnier in Kriessern

Artikel vom 18.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 4818, Kommentare: 0

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Nach seinem souveränen Sieg beim 44. Internationalen Grenzlandturnier in Kriessern scheint der ASV Nendingen für die neue Saison in der 1. Bundesliga bestens gerüstet. Die Art und Weise wie die Nendinger Ringer ihren im letzten Jahr errungenen Pokal verteidigten, steigert die Spannung auf die in 11 Tagen beginnende neue Mannschaftsrunde. Sie waren in Kriessern diesmal in der Auseinandersetzung mit den Spitzenmannschaften aus der Schweiz und Österreich einfach eine Klasse für sich. In allen fünf Begegnungen gaben sie jeweils höchstens einen Einzelkampf verloren und deklassierten alle ihre Gegner. Von den insgesamt 45 Einzelkämpfen verloren sie nur drei auf der Matte und einen durch verletzungsbedingte Aufgabe.
Dabei waren die Gegner wirklich nicht zu unterschätzen. Im ersten Gruppenkampf war der österreichische Vizemeister KSK Klaus beim 33:4 ohne Chance. Auch der letztjährige Turnierzweite, Gastgeber RS Kriessern, wurde anschließend mit 29:6 klar besiegt, ehe dann der Gruppensieg beim Sieg gegen den österreichischen Bundesligisten AC Hörbranz mit 28:6 sichergestellt wurde. Im Halbfinale musste der Zweite der Gruppe B, der Bayernligist SC Isaria Unterföhring, beim 28:7 die Überlegenheit der Nendinger anerkennen. Im Endkampf versuchte dann der amtierende Schweizer Meister RS Freiamt vergeblich den Nendinger Siegeszug zu stoppen. Doch mit 30:7 holte der Pokalverteidiger auch in diesem Jahr die begehrte Trophäe an die Donau.
Da blieb den Gegnern nur die neidlose Anerkennung: „Ihr wart einfach mit Abstand die Stärksten in diesem Turnier.“ Der einzige Wermutstropfen für den ASV Nendingen war die Verletzung von Neuzugang Sergios Solontkis (84 kg G)). Nach drei Siegen in Folge musste er vorsichtshalber den vierten Kampf im Habfinale aufgeben, um einen Einsatz zum Bundesligaauftakt nicht zu gefährden. An seine Stelle trat dann Trainer Volker Hirt, der im Finale ebenfalls souverän zum Sieg kam. Er konnte somit ein sehr positives Fazit dieses Turnier ziehen: „Eine so starke Mannschaft, zu der ja noch Ghenadie Tulbea, Florin Matei, Marc Buschle und Andreas Miekeley dazu kommen, haben wir sicher bisher noch nicht gehabt. Wir freuen uns auf eine tolle Saison 2009.“
Für Ghenadie Tulbea, der nächste Woche wieder nach Nendingen kommen wird, trat in Kriessern Rando Sauter (TSV Benningen) als Gastringer in der Klasse bis 55 kg an. Er bereitet sich schon seit längerem in Nendingen für die neue Runde vor und zeigte bei seinen 4 Turniersiegen glänzende Form. Nur im Finale musste er gegen den Schweizer Meister Urs Wild in einem engen Kampf eine knappe Niederlage hinnehmen. Alle ihre 5 Kämpfe gewannen Florian Schwarz (66 kg F), Benjamin Raiser (66 kg G), Bastian Bentz (74 kg F), Eduard Kratz (74 kg G) und Markus Eichin (120 kg F), die durchwegs souveräne Vorstellungen boten. So siegte beispielsweise Benjamin Raiser gegen den Schweizer Meister Pascal Strebel. Besonders hervorheben muss man aber die imponierende Form von Neuzugang Eduard Kratz, der eine große Verstärkung für die neue Saison sein wird. Und dann gefiel vor allem wieder Florian Schwarz, der in seinem vierten Turnier in Kriessern seine „weiße Weste“ behielt. Er hat jeweils alle Kämpfe bestritten und alle seine Kämpfe gewonnen. In diesem Jahr aber brauchte er zwei Mal eine klar verlorene „Aufwachrunde“ gegen Ilias Magomadow (KSK Klaus) und Marcos Theodoridis (Unterföhring), um sich gegen starke Gegner dann doch noch durchzusetzen. Glänzend auch die Leistung von Baris Diksu (60 kg G), der nur dem Ungar Molnar Gabor (Hörbranz) knapp unterlag. Und steigende Form im Lauf des Turniers zeigte auch Konstantinos Karpouzas (84 kg F), der nach einer hauchdünnen Niederlage gegen Mirko Moser mit vier Siegen unter anderem gegen den GP-Turniersieger von Baienfurt, Christian Axenbeck (Unterföhring), seine Möglichkeiten andeutete.
Nendingen nutzte dieses Turnierwochenende im Übrigen auch für den erweiterten Kader zum Training, das Florin Matei, Andreas Miekeley. Bernhard Scheuring, Daniel Reichle, Christian Mayer und Cederic Mühlmann nutzten.

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