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Nach der Saison ist vor der Saison

Artikel vom 26.02.2014, Autor: Fritz Reichle, Views: 13653, Kommentare: 0

ASV Nendingen bereitet die Saison 2014/2015 vor

Noch sind das Finale in der Helios-Arena und die Meisterfeier bei allen Beteiligten in lebendiger Erinnerung. Und doch laufen beim ASV Nendingen die Planungen für die im September 2014 beginnende Mannschaftsrunde schon auf Hochtouren. Dabei wird man sich auch wieder auf einige Änderungen einstellen müssen.

Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme in das Programm der Olympischen Spiele mussten vom internationalen Ringerverband bekanntlich die Gewichtsklassen reduziert und modifiziert werden. Das hatte auch Auswirkungen auf die Mannschaftskämpfe der Ringerbundesliga, für die nun folgende Klasseneinteilung gilt: 57 kg – 61 kg – 66 kg – 75 kg - 86 kg - 98 kg und 130 kg. Wie bisher werden die drei mittleren Gewichtsklassen (66, 75, 86 kg) doppelt besetzt, so dass weiter zehn Kämpfe in wechselnder Stilartfolge ausgetragen werden.

Auch die Punktebewertung bei Mannschaftskämpfen wird in der kommenden Saison etwas anders sein. Wie bisher wird es 4:0 Punkte geben für einen Schultersieg oder eine Disqualifikation oder Übergewicht. Für einen technisch überhöhten Sieg ist für einen „Vierer“ aber nun eine Differenz von 15 Punkten notwendig, statt bisher nur 11.

Bei einer Differenz von 8 – 14 Punkten gibt es nun 3:0 Punkte für die Mannschaft. Ein Sieg mit 3 – 7 Punkten Differenz wird mit 2:0 gewertet und ein Sieg mit 1 -2 Punkten oder bei Punktegleichstand bringt für die Mannschaft 1:0 Punkte. Die bisherigen Mannschaftspunkte von 2:1 oder 3:1 entfallen also nun.

Bei der Kaderplanung für die neue Saison muss sich der ASV also auf die modifizierte Einteilung der Gewichtsklassen einstellen und genauso auf die nun generell geltende Quote von mindestens fünf deutschen Ringern. Der besondere Status eines U-23-Ringers entfällt also künftig.

Beim ASV Nendingen geht man davon aus, dass im Wesentlichen der Stammkader erhalten bleibt. Schon jetzt sind beispielsweise folgende Verträge unter Dach und Fach. Samet Dülger, der Matchwinner des Finales, wird nun auch im dritten Jahr für den ASV im Freistil der Klasse bis 66 oder 75 kg auf die Matte gehen. Stammringer in der Klasse bis 75 kg Freistil bleibt Saba Khubezhty, der in der letzten Saison alle seine Kämpfe gewinnen konnte. Auch Nenad Zugaj ist in der Klasse bis 86 kg Greco für den ASV als starker Ringer und als Sympathieträger praktisch unverzichtbar geworden. Und der 17-jährige Louis Stumpe wird als großes Talent weiterhin in der Klasse bis 75 kg Greco allmählich zu einem Stammringer aufgebaut werden.

Weitere Vertragsverhandlungen, auch mit einigen Neuzugängen, stehen kurz vor einem Abschluss. Den ASV verlassen werden Achmed Dudarov und Ergün Aydin, die ja in der letzten Saison nicht zum Kern der ersten Mannschaft gehörten. Achmed Dudarov erhielt ein tolles Angebot des SVG Weingarten, wo sein Heimtrainer Waldemar Galwas als Co-Trainer fungiert. Und Ergün Aydin kehrt nach einer durch Verletzungspech verkorksten Saison mit nur fünf Einsätzen zum SV Hallbergmoos zurück.

ASV - Meisterfeier

Artikel vom 17.02.2014, Autor: Fritz Reichle, Views: 14312, Kommentare: 0

Ein Dorf und eine Stadt feiert die Meisterringer des ASV Nendingen

Nachdem am Sonntagnachmittag schon rund 250 Ringsportfreunde ihre Meistermannschaft am Dorfeingang von Nendingen empfangen hatten, versammelten sich über 400 Fans in der Nendinger Donauhalle zu einer Meisterfeier. Dabei spielte die aus Nendingen stammende Band „Los Talismanos“ zur Einleitung ihren eigens für diesen Anlass komponierten Song „Hier kommt der ASV Nendingen“.

Ortsvorsteher Hans-Dieter Schwarz bat zunächst die ASV-Supporters auf die Bühne, um ihnen für ihre tolle Unterstützung der Ringer zu danken. Und dann war es Zeit für den Auftritt der Hauptakteure. Das Trainergespann Volker Hirt und Marc Buschle erinnerte an den Beginn seiner Tätigkeit beim ASV 2006 und sie blickten mit großem Stolz auf den steilen Aufschwung bis hin zum Traumziel der Meisterschaft.
 
Jeder einzelne Bundesligaringer konnte sich dann auf der Bühne von den Fans mit einem speziellen Sprechchor feiern lassen. Und einer von ihnen, Saba Khubezhty, drückte dann im Namen aller Ringer seine Freude, vor allem aber auch den Dank an Verein, Fans und Sponsoren aus.
 
Oberbürgermeister Michael Beck nahm die Ehrung der Meisterringer des ASV Nendingen vor, den er als „den FC Bayern München der Ringer“ bezeichnete. Bevor sich die Ringer ins Goldene Buch der Stadt Tuttlingen eintrugen, blickte er nochmals auf die Tradition der Ringerhochburg Nendingen zurück und identifizierte sich stolz mit dem erfolgreichen Verein: „Heute sind wir alle Nendinger.“
 
Landrat Stefan Bär kam direkt vom Narrentreffen und konstatierte: „Hier ist die Stimmung ja noch besser als in Dürbheim.“ Er ist überzeugt, dass nun die ganze Region hinter dem ASV Nendingen steht und natürlich vor allem der Landkreis Tuttlingen „mächtig stolz“ auf diesen Ringerverein ist. Als passendes Geschenk für die zukünftige Trainingsarbeit präsentierte er eine neue Ringerpuppe.
 
Nachdem auch einige der zahlreichen Helfer des ASV auf die Bühne gebeten worden waren, drückte Finanzvorstand Rolf Maier den Dank an die Sponsoren aus, deren Unterstützung für den Spitzensport unabdingbar sei. Besonders die Hirschbrauerei als einen der Hauptsponsoren nannte er als eine der Stützen des Vereins.
 
Edwin Hamma als für die Mitgliederbetreuung zuständiges Vorstandsmitglied benutzte diese Meisterfeier für die Werbung neuer Mitglieder. Und im Laufe dieser Veranstaltung wurde tatsächlich mit 43 neuen Mitgliedern die Grenze von 500 Mitgliedern deutlich überschritten. Eine weitere Stufe auf dem Weg zum mitgliederstärksten Ringerverein in Deutschland. Unter den neuen Mitgliedern wurden drei Reisegutscheine der Firma Hutter ausgelost. Die glücklichen Gewinner waren Matthias Reichle (Nendingen), Rainer Honer (Tuttlingen) und Ellen Seifritz (Mühlheim).

 

Vorbericht zum 12.10.2013

Artikel vom 17.10.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 4539, Kommentare: 0

Nur Auswärtskämpfe in den nächsten zwei Wochen

Am Samstag, 12. Oktober, kämpfen die erste und die zweite Mannschaft auswärts:

Bundesliga: 19.30 Uhr KSV Aalen – ASV Nendingen

Regionalliga: 20.00 Uhr RG Waldkirch/Kollnau I – ASV Nendingen II

 

Der ASV will im württembergischen Derby wieder gewinnen

Im letzten Jahr hat der ASV Nendingen beim alten Rivalen KSV Aalen einen unerwartet hohen Sieg eingefahren. Auch in dieser Saison soll am Samstag im sechsten Kampf die Siegesserie fortgeführt werden. Der ASV muss als Favorit gelten, bei den Ostalbbären sind aber einige neue starke Ringer im Kader, die sehr zu beachten sein werden

In der vorigen Woche hat Aalen nur ganz knapp und sehr unglücklich mit 16:17 gegen Triberg verloren. So einfach wird die Aufgabe für Volker Hirt und seine Ringer also sicher nicht. Zwei ganz starke Zugänge sind zum Beispiel die Türken Abdulsamet Ugurli und Selahettin Kilicsallayan.

Ugurli (60 kg G) hat im letzten Kampf den Triberger Victor Ciobanu nach klarer Führung geschultert. Er wird also kaum zu bezwingen sein. Und der Juniorenweltmeister Kilicsallayan (66 kg F) muss ebenfalls als Favorit gelten, obwohl er gegen den starken Triberger Sava unglücklich auf die Schultern ging, nachdem er vorher nicht weniger als 13 Punkte gesammelt hatte. Dazu kommen mit dem Georgier Tedore Ebanoidze (96 kg F) und Marius Atofani (74 kg F), der gegen den Triberger Talambat nach einer Minute schon mit 11:0 gewonnen hatte, zwei weitere Klasseringer. Und natürlich hat der KSV immer noch sein absolutes Ass Arsen Julfalakyan (74 kg G) im Ärmel. Mal sehen, ob dieser Trumpf gegen Nendingen gezogen wird. Von den deutschen Ringern sind der mehrfache deutsche Meister Christian Fetzer (66 kg G), Ralf Böhringer (120 kg G) und der sehr stark gewordene Benjamin Sezgin (84 kg F) besonders zu beachten.

Es ist auf jeden Fall ein spannender Kampf zu erwarten, bei dem am Ende hoffentlich der ASV die Nase vorn haben wird. Für Fans ist natürlich wieder Mitfahrgelegenheit im Ringerbus geboten.

Die Zweite erwartet einen engen Kampf bei der RG Waldkirch/Kollnau

ASV Nendingen II reist am Samstag zur RG Waldkirch/Kollnau, bei der man sich in den letzten Jahren immer schwer getan hat. Im Augenblick stehen beide Mannschaften punktgleich mit 6:6 und fast identischem Einzelpunktverhältnis gleichauf in der Tabelle der Regionalliga. Da ist also ein ganz spannender Kampf mit völlig ungewissem Ausgang zu erwarten. Falls die Nendinger mit ihrer stärksten Formation antreten können, sollte ein Sieg möglich sein. Viel wird also davon abhängen, ob nicht wieder Stammringer für die Erste abgestellt werden müssen.

Vorbericht zum 03. und 05.10.2013

Artikel vom 02.10.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 4905, Kommentare: 0

Doppelkampftag am Wochenende

Am Feiertag Donnerstag, 3. Oktober, und am Samstag, 5. Oktober, findet für die erste und zweite Mannschaft ein Doppelkampftag statt.
 
Donnerstag, 3. Oktober
13.00 Uhr Bundesliga: KSV Schriesheim – ASV Nendingen
17.00 Uhr Regionalliga: RG Hausen/Zell I – ASV Nendingen II
 
Samstag, 5. Oktober in der Mühlauhalle
17.30 Uhr Regionalliga: KSV Ketsch I – ASV Nendingen II
19.30 Uhr Bundesliga: ASV Nendingen – SV Triberg
 
ASV will zwei Siege in der Bundesliga
Der ASV will an diesem verlängerten Wochenende zwei Siege in der 1. Bundesliga einfahren. Ohne den Aufsteiger zu unterschätzen, müsste dies am Donnerstag beim KSV Schriesheim durchaus gelingen. Die Nordbadener sind mit zwei klaren Niederlagen gegen den SV Triberg und den KSV Aalen in die 1. Bundesliga gestartet.
Besonders beachtet werden müssen beim KSV jedoch seine vier rumänischen Spitzenringer. Georgian Carpen (66 kg G) wurde 2012 hinter Frank Stäbler Vize-Europameister. Aber auch Attila Tamas (84 kg G), Ionel Puscasu (74 kg G) und Nicolae Ciocaru (74 kg F) haben schon große internationale Erfahrung. Und auch Schriesheims deutsche Asse angeführt vom diesjährigen Deutschen Meister Marcus Plodek (84 kg F) und dem früheren Deutschen Meister Oldrik Wagner (96 kg F) sind stark einzuschätzen. Dennoch wäre alles andere als ein deutlicher Sieg des ASV Nendingen eine große Überraschung.
Viel schwerer wird es ohne Frage am Samstag im Heimkampf gegen den SV Triberg. Die Schwarzwälder waren die Überraschungsmannschaft der letzten Saison und sind in diesem Jahr noch stärker einzuschätzen. Deswegen dürfen die Gäste, die schon im letzten Herbst heftigen Widerstand leisteten, ganz und gar nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Die Triberger sind in ihrem ersten Kampf bei zwei noch ausstehenden Nachholkämpfen mit 15:13 gegen den SVG Weingarten in Führung gegangen und haben realistische Chancen auf einen Sensationssieg. ASV-Trainer Volker Hirt weiß um die Stärke der Gäste und wird seine Mannschaft entsprechend aufstellen.
Schon in den vier leichten Klassen ist Triberg außerordentlich gefährlich. Fatos Durmishi (55 kg F), der WM-Zehnte Victor Ciobanu (60 kg G), Mihail Sava (66 kg F) und der im letzten Jahr unbesiegte Aram Julfalakyan (66 kg G) sind normalerweise Punktegaranten für die Schwarzwälder. Dazu kommen noch der deutsche WM-Starter Florian Neumaier (74 kg G), der deutsche Vizemeister Michael Kaufmehl (84 kg F) und der starke Türke Kenan Gör (96 kg F).
Alles spricht also für einen sehr harten Kampf, der vermutlich auch erst in den beiden letzten Klassen entschieden wird. Aber ASV-Trainer Volker Hirt ist zuversichtlich: „Die sind zwar richtig stark, aber eigentlich liegen die uns ganz gut. Ich rechne also trotz allem mit einem Sieg.“
 
Schwere Aufgabe für die Zweite beim Tabellenführer
Bei der RG Hausen/Zell muss unsere Zweite am Donnerstag als Außenseiter gelten. Die Wiesentäler sind ganz stark in diese Saison gestartet und werden auf ihrer Matte kaum zu besiegen sein. Sie führen im Augenblick die Tabelle der Regionalliga klar an und wollen sich diese Spitzenstellung von den Nendingern nicht gefährden lassen. Der ASV könnte aber mit einer starken Aufstellung die Heimmannschaft durchaus ins Schwitzen bringen.
Im Heimkampf gegen den KSV Ketsch sollte aber am Samstag durchaus ein Sieg drin sein. Die Nordbadener haben aber am letzten Samstag mit ihrem ersten Sieg beim TuS Adelhausen II aufhorchen lassen. Leicht wird die Aufgabe für die Mannschaft um Marc Buschle herum also sicher nicht. Doch der ASV ist in der Favoritenrolle und will das auch durch einen Sieg bestätigen.
Der Kampf gegen Viernheim am letzten Samstag hat wieder gezeigt, wie schön die Kämpfe unserer Regionalligamannschaft sind. Es lohnt sich also wieder auf jeden Fall, sich schon um 17.30 Uhr auf den Weg in die Mühlauhalle zu machen.
 
Jugendmannschaft kämpft auswärts.
Unsere Jugendmannschaft reist am Samstag nach Taisersdorf. Ab 15.45 Uhr kommt es dort zum Kampf gegen die Gastgeber vom KSV Taisersdorf und gegen den KSV Wollmatingen. Dabei sind die Schützlinge von Dominik Hipp nicht chancenlos.
 
Aufbauteam
Das Aufbauteam trifft sich wieder am Freitag, 4. Oktober, ab 18.30 Uhr an der Mühlauhalle. Der Aufbau wird dann am Samstag mit möglichst vielen freiwilligen Helfern ab 8.30 Uhr fortgesetzt

 

Bundesligaschlager in der Mühlauhalle

Artikel vom 27.09.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 4389, Kommentare: 0

Bundesligaschlager in der Mühlauhalle - Gelingt der erste Sieg gegen Weingarten?

Erstmals in dieser Saison kommt es an diesem Samstag in der 1. Bundesliga zu einem Aufeinandertreffen von zwei der drei Top-Favoriten der Südgruppe. Die letzten Begegnungen zwischen dem ASV Nendingen und dem mehrfachen Deutschen Meister SVG Weingarten waren alle sehr hart umkämpft, aber immer hatten die Nordbadener bisher am Schluss die Nase vorn. Das könnte sich diesmal eventuell ändern, denn der ASV scheint in diesem Jahr tatsächlich stärker zu sein als im Vorjahr. Ob das aber zum Sieg reicht, wird am Samstag eine ganz spannende Frage sein.
Beide Mannschaften verfügen nicht nur über herausragende Spitzenringer sondern auch über einen breiten Kader, der vielfältige Aufstellungsvarianten möglich macht. Aus beiden Vereinen waren insgesamt 20 Ringer bei der WM in Budapest im Einsatz. Da wird am Samstag viel davon abhängen, wie viele davon nach diesem strapaziösen Turnier in der Mühlauhalle dann auch tatsächlich auflaufen werden. Und wahrscheinlich wird auch der eine oder andere WM-Medaillengewinner in der Mühlauhalle in Aktion sein.
 
Sicher ist aber auf jeden Fall, dass in jeder der zehn Paarungen Spitzenringer zu sehen sein werden, die für tollen Sport garantieren. Ein absoluter Ringerkrimi ist also vorprogrammiert, den man sich als Ringsportfreund nicht entgehen lassen sollte.
ASV-Trainer Volker Hirt blickt mit großer Vorfreude, aber auch gewissen Sorgen auf diese Begegnung: „Leider kann ich auf Grund von Verletzungsproblemen nicht meine Wunschformation auflaufen lassen. Aber wir sind dennoch stark genug, um den Gästen einen offenen Kampf zu liefern. Und vielleicht klappt es ja doch noch mit dem ersten Sieg.“
 
Volker Hirt will sich bei seiner Aufstellung noch nicht in die Karten schauen lassen. Bei den Gästen kann aber auf jeden Fall mit einem ganz starken Team gerechnet werden, in dem es keine Schwachpunkte gibt. Das fängt schon beim EM-Fünften Alexandru Chirtoaca (55 kg F) an, der in der letzten Saison nur einen einzigen Kampf verloren hat. Dann folgt der WM-Dritte Peter Modos (60 kg G) oder Araz Khalilov. In der Klasse bis 66 ist im Freistil mit Anatoli Guida, dem EM-Zweiten von 2012, zu rechnen und in 66 kg G hat der SVG die Wahl zwischen dem EM-Dritten Istvan Levai oder dem EM-Zweiten von 2010 Ionut Panait. Dann folgen vermutlich Szabolcs Lazslo oder Georg Harth (74 kg F) und als Greco-Ringer entweder Altmeister Adam Juretzko (74 kg G) oder der bulgarische Meister Ilian Georgiev.
 
Die Klasse bis 84 kg könnte deutsch besetzt sein mit dem Deutschen Meister und WM-Siebten Gabriel Seregelyi (F) und dem Deutsch-Polen Mateusz Wolny (G). Besonders spannend könnte es in der Klasse bis 96 kg F zugehen, denn Weingarten bringt hier wohl den Albaner Egzon Shala, der bei der WM als Zehnter gerade mal einen Platz hinter Nicolai Ceban lag. Und dann folgt wohl der Deutsche Meister Oliver Hassler (120 kg G), der bei der WM nur sehr unglücklich in Führung liegend eine Niederlage hinnehmen musste.
 
Am Samstag um 19.30 Uhr hat in der Mühlauhalle das Rätselraten ein Ende. Dann wird man die tatsächlichen Aufstellungen kennen und dann wird es auf der Matte hochklassigen Ringsport und auf den Rängen garantierte Hochspannung geben.
 
Schon um 17.30 Uhr wird eine weitere höchst interessante Begegnung zwischen ASV Nendingen II und dem SRC Viernheim in der Regionalliga beginnen. Nach dem klaren Heimsieg gegen den TSV Musberg und dem überraschend deutlichen Auswärtssieg bei der KG Fachsenfeld/Dewangen kann sich die Nendinger Zweite derzeit mit Fug und Recht als die Nummer drei in Württemberg hinter ASV Nendingen I und KSV Aalen I fühlen. Wer hätte das vor Jahren gedacht, dass der ASV mit zwei Mannschaften unter den Top 3 des Landes vertreten sein könnte.
 
Am Samstag kommt aber nun eine schwere Bewährungsprobe auf die Nendinger zu, denn der Gast vom SRC Viernheim ist nach ebenfalls zwei Siegen in der Tabelle sogar vor dem ASV platziert. Aufsehen erregte am letzten Samstag der klare Sieg der Nordbadener gegen den bisherigen Tabellenführer RG Waldkirch/Kollnau. Die Begegnung am Samstag ist also völlig offen und die hoffentlich zahlreichen Zuschauer werden schon ab 17.30 hochklassigen Ringsport erleben.
Natürlich ist auch diesmal der Ringerzug wieder in Betrieb, der die Ringsportfreunde aus dem Donautal und vom Heuberg ab Fridingen (18.33 Uhr) direkt zur Halle bringen wird.

Vorbericht zum 28.09.2013

Artikel vom 27.09.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 4058, Kommentare: 0

Großkampftag in der Mühlauhalle – Schlagerkampf gegen den SVG Weingarten

An diesem Samstag, 28. September, wird es in der Mühlauhalle zu einem spektakulären Großkampftag kommen. Bevor sich der ASV Nendingen und der SVG Weingarten zum Schlagerkampf der 1. Bundesliga treffen, sind schon die Nendinger Jugendmannschaft sowie die dritte und zweite Mannschaft des ASV nacheinander im Einsatz.

14.00 Uhr Bezirksjugendliga: ASV Nendingen J – KSV Allensbach J

15.00 Uhr   ASV Nendingen J – KG Baienfurt J

16.15 Uhr Bezirksklasse: ASV Nendingen III – KG Wurmlingen/Tuttlingen I

17.30 Uhr Regionalliga: ASV Nendingen II – SRC Viernheim I

19.30 Uhr 1. Bundesliga: ASV Nendingen I – SVG Weingarten I

Gelingt der erste Sieg gegen Weingarten?

Die letzten Begegnungen zwischen dem ASV Nendingen und dem mehrfachen Deutschen Meister SVG Weingarten waren sehr hart umkämpft, aber immer hatten die Nordbadener bisher am Schluss die Nase vorn. Das könnte sich diesmal eventuell ändern, denn der ASV scheint in diesem Jahr tatsächlich stärker zu sein als im Vorjahr. Ob das aber zum Sieg reicht, wird am Samstag eine ganz spannende Frage sein.

Beide Mannschaften verfügen nicht nur über herausragende Spitzenringer sondern auch über einen breiten Kader, der vielfältige Aufstellungsvarianten möglich macht. Aus beiden Vereinen waren rund 20 Ringer bei der WM in Budapest im Einsatz. Da wird viel davon abhängen, wie viele davon in der Mühlauhalle dann auch tatsächlich auflaufen werden.

Sicher ist aber auf jeden Fall, dass in jeder der zehn Paarungen Spitzenringer zu sehen sein werden, die für tollen Sport garantieren. Ein absoluter Ringerkrimi ist also vorprogrammiert, den man sich als Ringsportfreund nicht entgehen lassen sollte.

Die Nendinger Zweite will auch diesmal wieder zuschlagen.

Nach dem klaren Heimsieg gegen den TSV Musberg und dem überraschend deutlichen Auswärtssieg bei der KG Fachsenfeld/Dewangen kann sich ASV Nendingen II mit Fug und Recht als die Nummer drei in Württemberg hinter ASV Nendingen I und KSV Aalen I fühlen. Wer hätte das vor Jahren gedacht, dass der ASV mit zwei Mannschaften unter den Top 3 des Landes vertreten sein könnte.

Am Samstag kommt aber erneut eine schwere Bewährungsprobe auf die Zweite zu, denn der Gast vom SRC Viernheim ist nach ebenfalls zwei Siegen in der Tabelle vor dem ASV platziert. Aufsehen erregte am letzten Samstag der klare Sieg der Nordbadener gegen den bisherigen Tabellenführer RG Waldkirch/Kollnau. Die Begegnung am Samstag ist also völlig offen und die hoffentlich zahlreichen Zuschauer werden schon ab 17.30 hochklassigen Ringsport erleben.

Lokalkampf der Nendinger Dritten

In einem Lokalderby trifft ab 16.15 Uhr die Nendinger dritte Mannschaft auf die KG Wurmlingen/Tuttlingen I. Die KG hat bisher zwei Siege errungen und beispielsweise auch in Villingen gewonnen. Sie muss also in diesem Kampf als klarer Favorit gelten. Aber die Nendinger Dritte wird versuchen dagegen zu halten und einen offenen Kampf zu liefern. Für Spannung ist also auch schon in diesem Vorkampf gesorgt.

Nendinger Jugendmannschaft will sich stark präsentieren

Zum ersten Mal in dieser Saison wird sich auch die Jugendmannschaft des ASV auf heimischer Matte präsentieren. Gegen den KSV Allensbach scheint ein Sieg durchaus möglich. Ob aber gegen den klar favorisierten Tabellenführer KG Baienfurt ein Erfolg gelingen kann, scheint eher fraglich. Doch vielleicht können unsere Talente ja am Samstag für eine positive Überraschung sorgen.

Aufbauteam

Das Aufbauteam des ASV trifft sich am Freitag, 27. September, schon ab 18.30 Uhr in der Mühlauhalle. Am Samstag wird dann mit möglichst vielen freiwilligen Helfern ab 8.30 Uhr an der Vorbereitung des Großkampftages weiter gearbeitet.

KG Fachsenfeld/Dewangen - ASV Nendingen II 11:24

Artikel vom 23.09.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 7980, Kommentare: 0

ASV Nendingen II siegt unerwartet klar bei der KG Fachsenfeld/Dewangen

Eine glänzende Leistung hat die Nendinger Zweite am Samstag in ihrem Regionalligakampf bei der KG Fachsenfeld/Dewangen geboten. Mit 24:11 entführten die Nendinger überraschend klar die Punkte aus der Wellandhalle in Dewangen. War vorher noch ein ganz enger Kampf erwartet worden, so ließen die ASV-Ringer diesmal von Anfang an keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen.

Die KG konnte nur drei Kämpfe für sich verbuchen. Besonders erfreulich auf Nendinger Seite waren die Siege von Kevin Mägerle und Maximilian Stumpe. Aber auch der klare Erfolg von Benjamin Raiser gegen den starken Oliver Müller lässt für seine Einsätze auch in der Bundesliga hoffen. Bemerkenswert an diesem Abend war auch der deutliche Sieg von Louis Stumpe gegen den Ex-Aalener Patrick Sorg.

In seinem zweiten Kampf in der Regionalliga kam Kevin Mägerle (55 kg) zu seinem ersten Sieg. Klar in Führung liegend schulterte er Michael Weidner schon nach einer Minute. Sehr gut hielt sich auch diesmal David Stumpe gegen den bundesligaerfahrenen Ivan Nemeth, dem er nur einen Sieg mit 0:2 Mannschaftspunkten überließ.

Absolute Vorbilder waren auch diesmal wieder die beiden Co-Trainer Marc Buschle und Florin Gavrila. Gavrila (60 kg G) demonstrierte schon nach gut zwei Minuten seine Überlegenheit gegen Yannick Kraus und Marc Buschle (96 kg F) lag gegen Holger Fingerle schon mit 10:3 in Führung, bevor er sogar zum Schultersieg kam. Da konnte der KG-Neuzugang Dawid Wolny mit seinem erwarteten Sieg gegen Robin Baur (66 kg F) für die Heimmannschaft nur noch zum 6:12 vor der Pause verkürzen.

Einen nicht unbedingt einkalkulierten Sieg für den ASV feierte dann aber Maximilian Stumpe (84 kg G) gegen den stark eingeschätzten Domenik Chelo. Mit seiner enormen Kraft setzte er sich immer wieder gegen den Heimringer durch und behielt mit 9:5 relativ deutlich die Oberhand. Trotz seines Trainingsrückstandes zeigte anschließend Benjamin Raiser (66 kg G) eine beeindruckende Leistung. Er drängte Oliver Müller immer wieder in die Defensive und siegte letztlich überraschend deutlich mit 7:0 Wertungspunkten.

Einen tollen Kampf erlebten die Zuschauer im Freistil der Klasse bis 84 kg. Ergün Aydin zeigte gegen den ungarischen Neuzugang der KG Gergely Gyurits sein ganzes Können und hatte nach gut vier Minuten schon mit 13:2 Punkten die nötige Differenz für einen Überlegenheitssieg. Ohne Chance war jedoch Marco Schmid (74 kg F), der als Greco-Ringer wieder im ungeliebten Freistil eingesprungen war. Dem Freistilspezialisten Nicklas Haßler musste er trotz großen Widerstandes den klaren Sieg überlassen. 

Für einen absoluten Höhepunkt sorgte zum Abschluss einmal mehr Louis Stumpe (74 kg G). Mit seinem dynamischen Kampfstil ließ der Kadetten-Europameister den Ex-Aalener Bundesligaringer Patrick Sorg ständig passiv aussehen. Dennoch konnte der Heimringer glänzende Aktionen des Nendingers nicht verhindern und musste am Ende froh sein, beim Stand von 0:10 gerade noch einen Überlegenheitssieg Stumpes verhindert zu haben.

Wenn die Nendinger Zweite diese Leistung am kommenden Samstag in der Mühlauhalle wiederholen kann, dann könnte auch gegen den SRC Viernheim ein weiterer Erfolg möglich sein.

Die Kämpfe im Einzelnen (Fachsenfeld/Dewangen) zuerst genannt): 55 kg F: Michael Weidner – Kevin Mägerle 0:4 (SS bei 0:7). - 120 kg G: Ivan Nemeth - David Stumpe 2:0 (PS 4:0). - 60 kg G: Yannick Kraus - Florin Gavrila 0:4 (TÜ 2:13). - 96 kg F: Holger Fingerle - Marc Buschle 0:4 (SS bei 3:10). - 66 kg F: Dawid Wolny – Robin Baur 4:0 (TÜ 12:0). -  84 kg G: Domenik Chelo - Maximilian Stumpe 1:2 (PS 5:9). - 66 kg G: Oliver Müller – Benjamin Raiser 0:3 (PS 0:7). - 84 kg F: Gergely Gyurits - Ergün Aydin 0:4 (TÜ 2:13). - 74 kg F: Nicklas Haßler – Marco Schmid 4:0 (TÜ 12:0). -  74 kg G: Patrick Sorg - Louis Stumpe 0:3 (PS 0:10). Endstand: 11:24

Vorbericht zum 21.09.2013

Artikel vom 20.09.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 7493, Kommentare: 0

Nur Auswärtskämpfe an diesem Samstag

Eine Woche bevor es am Samstag, 28. September, in der Mühlauhalle zu einem absoluten Großkampftag mit fünf Heimkämpfen aller unserer Mannschaften kommt, stehen an diesem Samstag, 21. September, nur Auswärtskämpfe für den ASV Nendingen an.

Samstag, 21. September:

Regionalliga: 20 Uhr: KG Fachsenfeld-Dewangen I – ASV Nendingen II

Bezirksklasse: 20 Uhr: AC Villingen I – ASV Nendingen III

Bezirksjugendliga: ab 15.45 in Gottmadingen gegen den KSV Gottmadingen und den KSV Konstanz

Wieder schwerer Auswärtskampf für ASV Nendingen II

Die Nendinger Zweite muss am Samstag in der Regionalliga zum alten Rivalen KG Fachsenfeld-Dewangen reisen. Der frühere Bundesligaverein von der Ostalb will es in diesem Jahr noch einmal wissen. Mit den beiden starken Ungarn Ivan Nemeth (120 kg) und Gergely Gyurits (84 kg F) sowie mit Dawid Wolny (60 kg) und dem Ex-Aalener Patrick Sorg (74 kg G) hat man sich enorm verstärkt. Dazu kommen bewährte Ringer wie Oliver Müller (66 kg G) oder internationale Stars wie Daniel Dancak und Michael Manea.

Gegen den KSV Ketsch haben die Ostälbler haushoch gewonnen und am letzten Samstag beim aktuellen Tabellenführer RG Waldkirch-Kollnau nur mit 17:19 verloren. Für Nendingen ist also Alarmstufe eins angesagt. Nur in bester Besetzung könnte es gelingen, die Punkte aus der Wellandhalle in Dewangen zu entführen und sich damit in der Spitzengruppe der Regionalliga zu behaupten.

Gelingt der Dritten ein Sieg in Villingen?

Nach der etwas unglücklichen Niederlage gegen AV Sulgen II will die Nendinger Dritte in ihrem Kampf beim AC Villingen den zweiten Sieg einfahren. Die Villinger sind wie der ASV mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Im Vorjahr gab es für ASV Nendingen III gegen den AC einen Auswärtssieg aber eine Heimniederlage. In guter Aufstellung sollte für unsere junge Truppe in Villingen wieder ein Sieg möglich sein.

Saisonauftakt für die Nendinger Jugendmannschaft

Für den Nendinger Nachwuchs beginnt an diesem Samstag in Gottmadingen die Mannschaftsrunde in der Bezirksjugendliga Bodensee. Ab 15.45 Uhr treffen die ASV-Talente auf die Heimmannschaft des KSV Gottmadingen und auf den KSV Konstanz. Eine Vorhersage ist kaum möglich, da einige Jugendringer des ASV auch in der 2. oder 3.Aktivenmannschaft eingesetzt werden müssen. Doch Jugendleiter Dominik Hipp wird sicher eine starke Mannschaft präsentieren, um auch in der Jugendliga eine gute Rolle spielen zu können.

Zehn Ringer des ASV Nendingen bei der Ringer-WM

Artikel vom 12.09.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 5014, Kommentare: 0

In der kommenden Woche werden in Budapest vom 16. bis 22. September die Weltmeisterschaften im Ringen ausgetragen. Das ist auch der Grund, warum in der 1. Bundesliga die Mannschaftsrunde für zwei Wochen pausiert. Mindestens zehn Ringer vom ASV Nendingen werden dann in Ungarn mit um die Medaillen kämpfen.

Mit zu den Favoriten zählt dabei als deutscher Vertreter Frank Stäbler, der Europameister von 2012, der bei internationalen Turnieren in den letzten Wochen eine tolle Form gezeigt hat. Für Kroatien werden die Zugaj-Zwillinge Nenad und Neven an den Start gehen. Für Moldawien sind im Freistil Nicolai Ceban, Piotr Ianulov und Andrei Perpelita nominiert. Zu den großen Favoriten zählen natürlich aus der türkischen Mannschaft Taha Akgül und Riza Kayaalp. Aber auch Balazs Kiss für Ungarn und Dawid Ersetic für Polen dürfen sich Medaillenhoffnungen machen.

Roman Amoyan ist für Armenien als Ersatzmann nominiert. Und auch Eerik Aps, Aleksander Kostadinov und Mindaugas Mizgaitis, die im letzten Jahr noch im ASV-Trikot starteten, stehen in Budapest auf der Matte.

Den Auftakt bei der WM machen ab Montag die Ringer im freien Stil. Nach den Frauen sind dann ab Freitag die Athleten im griechisch-römischen Stil an der Reihe. Als erster ASV-Ringer darf Nicolai Ceban (96 kg) zum Start der WM schon am Montag auf die Matte. Ihm folgen am Dienstag Andrei Perpelita (60 kg), Piotr Ianulov (84 kg) und Taha Akgül (120 kg).

Als erster Greco-Ringer folgt am Freitag Dawid Ersetic (55 kg) und eventuell Roman Amoyan. Am Freitag schlägt dann die Stunde für Nenad Zugaj (84 kg) und Balazs Kiss (96 kg). Und den Abschluss machen am Sonntag Frank Stäbler (66 kg), Neven Zugaj (74 kg) und Riza Kayaalp (120 kg). Die Anhänger des ASV Nendingen werden also nächste Woche nicht nur für Deutschlands Medaillenhoffnung Frank Stäbler sondern auch für alle anderen WM-Starter des ASV feste die Daumen drücken. Und vielleicht kann dann am 28. September beim ersten Heimkampf nach der WM-Pause gegen den SVG Weingarten in der Mühlauhalle die eine oder andere WM-Medaille gefeiert werden.

Zwei Heimkämpfe in der Nendinger Donauhalle

Artikel vom 12.09.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 4930, Kommentare: 0

Samstag, 14. September:

ASV Nendingen I kampffrei

18.45 Uhr Bezirksklasse ASV Nendingen III – AV Sulgen II

20.00 Uhr Regionalliga ASV Nendingen II – TSV Musberg I

ASV Nendingen II will den ersten Sieg

An diesem Samstag steht nun unsere Regionalligamannschaft zum ersten Mal in dieser Saison auf der heimischen Matte in der Nendinger Donauhalle. Nach der nicht unerwarteten Niederlage beim Ligafavoriten KSV Ispringen soll nun daheim möglichst der erste Sieg eingefahren werden. In einem reizvollen Duell wird die Mannschaft des befreundeten TSV Musberg erwartet. Mit dem Heimatverein von Frank Stäbler ist der ASV schon lange in sehr guten Beziehungen verbunden. Die Mannschaft von der Filder ist im letzten Jahr mit 34:2 Punkten ganz überlegen Meister der württembergischen Oberliga geworden und hat so nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga nun schon wieder den Aufstieg in die Regionalliga geschafft.

Beide Teams haben im ersten Kampf Niederlagen einstecken müssen und wollen sich nun mit einem Sieg zurückmelden. Dabei sind die Nendinger trotz aller Freundschaft aber natürlich bestrebt, in dieser Begegnung auf heimischem Boden die Nase vorn haben. Bei den Musbergern darf man vor allem auf Stefan Stäbler (84 kg G), Alexander Meinero (120 kg G), Oliver Runge (60 kg G) und Michael Böpple (96 kg F) gespannt sein.

Trainer Volker Hirt war vom Auftritt der Nendinger Zweiten in Ispringen nicht enttäuscht, will aber nun im ersten Heimkampf eine doch etwas stärkere Aufstellung aufbieten. Und dann ist der jungen Nendinger Mannschaft um Kapitän Marc Buschle herum mit einer überzeugenden Leistung und der Unterstützung der Fans ein Erfolg gegen die Gästemannschaft durchaus zuzutrauen.

Schwere Aufgabe für ASV Nendingen III

Nach dem hart erkämpften Sieg beim AV Hardt II wartet nun auf unsere junge dritte Mannschaft eine vermutlich wesentlich schwerere Aufgabe gegen den AV Sulgen II. Die Gäste haben den ersten Kampf ganz klar mit 28:8 gegen den AV Schwenningen gewonnen und werden nur schwer zu besiegen sein. Doch das von Dominik Hipp betreute Nendinger Team will dagegen halten und sich nicht so einfach geschlagen geben.

Wenn es gelingt, auch die oberen Klassen adäquat zu besetzen, dann könnte unserer jungen Truppe durchaus eine Überraschung gelingen. Denn man möchte ja schließlich in der Bezirksklasse um die Meisterschaft und damit den Aufstieg mitringen.

Für die Fans wird es sich auf jeden Fall lohnen, schon ab 18.45 Uhr die Kämpfe der Nendinger Dritten zu verfolgen.

Aufbauteam

Das Aufbauteam trifft sich am Samstag bereits um 11.00 Uhr für die Vorbereitung der Ringkämpfe in der Donauhalle. Weitere freiwillige Helfer sind immer herzlich willkommen.

Vorbericht zum 07.09.2013

Artikel vom 05.09.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 4850, Kommentare: 0

ASV Nendingen will auch in Schifferstadt gewinnen

Nach ihrem erfolgreichen Start daheim reisen die Bundesligaringer nun zum Aufsteiger VfK Schifferstadt. Der Pfälzer Traditionsverein hat zum Auftakt bei der knappen Niederlage in Aalen mit 15:17 aufgezeigt, dass er alles andere als Kanonenfutter ist. Nur mit Mühe konnten die Ostalbbären in einer Neuauflage des Duells der beiden früheren Deutschen Meister eine Niederlage vermeiden.

Nachdem Schifferstadt nun nach langer Durststrecke wieder in die 1. Liga zurückgekehrt ist, wird in der Pfalz der erste Heimkampf mit großer Euphorie erwartet. Der ASV darf sich also in Schifferstadt nicht nur auf einen Hexenkessel einstellen, sondern auch auf eine Heimmannschaft, die gespickt ist mit hervorragenden Ringern. Vor allem im Freistil verfügt der VfK über einige Asse. Das fängt schon an in der Klasse bis 55 kg, wenn Ghenadie Tulbea mit Anatoli Buruian auf einen aufstrebenden moldawischen Ringer trifft. Auch Samet Dülger hat mit Stefan Ivanov einen ganz starken Bulgaren zum Gegner. Und mit Miroslav Kirov (Bulgarien, 74 kg), Taymuraz Friev (Spanien, 84 kg) und Mamuka Korozaia (Georgien, 96 kg) sind weitere internationale Freistilkönner für den VfK am Start.

Trainer Volker Hirt weiß also um die Gefährlichkeit der Gastgeber und wird deswegen in seiner Aufstellung kein Risiko eingehen dürfen. Natürlich aber ist der ASV Nendingen Favorit und will auch diesen Kampf gewinnen. Und damit könnte man mit 4:0 Punkten in die zweiwöchige WM-Pause gehen, bevor dann am 28. September mit dem Schlager gegen den SV Germania Weingarten der nächste mit Spannung erwartete Heimkampf ansteht.

ASV Nendingen II startet in die Regionalliga

Nach einer erfolgreichen Saison 2012 startet die Nendinger Regionalligamannschaft an diesem Samstag auch mit einem guten Gefühl in die neue Runde. Und der Terminplan will es, dass schon im ersten Kampf die beiden klar favorisierten Teams aufeinandertreffen. Der KSV Ispringen wurde von acht der zehn Trainer als Favorit in der Regionalliga eingestuft. ASV Nendingen II folgt dahinter mit fünf Nennungen auf Platz zwei dieser Hitliste vor Mannschaften wie der RG Hausen-Zell, dem TSV Musberg, dem TuS Adelhausen II und dem KSV Ketsch.

Nun müssen unsere Ringer um Co-Trainer Marc Buschle schon gleich zum Auftakt zu ihrem vermutlich schwersten Kampf reisen. Der KSV Ispringen aus der Nähe von Pforzheim hat im letzten Jahr ganz souverän mit 32:0 Punkten in der nordbadischen Oberliga den Aufstieg geschafft und dabei eine durchschnittliche Kampfbilanz von 31:7 hingelegt. Vor der neuen Saison haben sie sich nochmals kräftig verstärkt, zum Beispiel mit Christian Kopp (84 kg F), Magomed Makaev (60 kg) und dem bundesligaerfahrenen Waldemar Streib (84 kg G).

Dieser Kampf kommt für Nendingen etwas zur Unzeit, denn zum Saisonbeginn müssen einige der Regionalligaringer in der Bundesligamannschaft aushelfen, wie zum Beispiel am letzten Samstag Baris Diksu und Yan Ceaban. Trainer Volker Hirt hat das Ziel ausgegeben, um die ersten drei Plätze mit zu ringen. Deswegen wird er auch schon im ersten Kampf eine gute Aufstellung präsentieren, in der auch viele der eigenen Talente wie Tim Baur oder Louis Stumpe auflaufen werden.

Mattensplitter zum Halbfinale

Artikel vom 06.01.2013, Autor: Fritz Reichle, Views: 5230, Kommentare: 0

Grandioses Event in der Arena begeistert ein großes Publikum

Das neue Jahr ist zwar noch jung, aber es ist schwer vorstellbar, dass ein so grandioses Sportereignis wie das Halbfinale am Samstag in der Arena Geisingen in diesem Jahr 2013 im Kreis Tuttlingen noch getoppt werden kann. Es sei denn, dass der ASV Nendingen tatsächlich das Finale erreichen sollte und dann am 19. Januar ein noch größeres Ereignis anstehen würde.

Auch Baris Baglan, der Trainer des ASV Mainz, hielt sich bei der Pressekonferenz nach dem tollen Kampf mit seinem Lob nicht zurück: „Ich liebe eine solche Atmosphäre. Die Verantwortlichen des ASV Nendingen haben wirklich alles getan, um einen würdigen Rahmen für dieses Halbfinale um die deutsche Meisterschaft zu schaffen.“ Kein Wunder, dass auch die politische Prominenz versammelt war. Im Namen auch von Landrat Stefan Bär und vom Tuttlinger OB Michael Beck begrüßte Walter Hengstler als Bürgermeister von Geisingen mit großem Stolz fast 3 000 Zuschauer aus nah und fern.

Wie groß das Interesse an diesem Ereignis in der Region war, zeigt eine kleine Anekdote. Christof Kaltenbach, der Sportredakteur des „Südkurier“ aus dem Schwarzwald kam direkt vom Ski-Weltcup in Schonach in die Arena. Kurz vor seiner Abreise hatte er noch mit dem Bürgermeister von Schonach gesprochen. Und der hatte ihm sein großes Bedauern ausgedrückt, dass er selber wegen seiner Verpflichtungen im Weltcup leider nicht zu diesem Ringsportereignis kommen könne

Auch viele aktuelle und ehemalige Sportgrößen ließen sich diesen Kampf in der Arena nicht entgehen. Die Damenvolleyballmannschaft von Villingen aus der 3. Liga war genauso präsent wie beispielsweise Karl Dodrimont aus Baienfurt, der als sechsfacher Deutscher Meister 1965 bei der WM den 3. Platz belegt hatte. Der ehemalige Präsident des DRB, Helmut Pauli, zählt inzwischen ja schon zu den Stammgästen des ASV. Von der jetzigen Führung des DRB war unter anderem Vizepräsident Günter Maienschein vertreten.

Für viele Zuschauer, vor allem aber für die Ringer selbst, wird dieser Abend noch lange in Erinnerung bleiben. Einer wird ihn aber mit Sicherheit gar nie vergessen. Nenad Zugaj nämlich hatte gleich dreifachen Grund zur Freude. Er feierte einen Sieg in seinem Kampf und konnte mit seinen Kollegen über den Mannschaftserfolg des ASV jubeln. Wenige Stunden vor dem Kampf hatte er aber auch erfahren, dass er erstmals Vater geworden war. Nur zu gerne wäre er bei der Geburt dabei gewesen, doch bei seiner Abreise nach Nendingen war noch nicht abzusehen, dass es der kleine Jakov so eilig hatte auf die Welt zu kommen.

ASV-Trainer Volker Hirt hätte natürlich gerne ein größeres Punktepolster mit nach Mainz genommen. „Wir haben daheim leider den einen oder anderen Punkt liegen lassen. Aber in Mainz werden die Karten neu gemischt und da haben wir durchaus noch die Chance unseren Traum vom Finale zu verwirklichen.“ Besonders unglücklich waren am Samstag beispielsweise die Rundenverluste beim Kampf von Ghenadie Tulbea. Zwei Runden verlor er trotz Punktgleichstand von 5:5, da sein Gegner jeweils eine Dreierwertung erzielt hatte. So sammelte Tulbea zwar in einem tollen Kampf insgesamt nicht weniger als 18 Wertungspunkte, unterlag aber doch mit 1:3 Runden.

Wenn man ein erstes Fazit zieht, muss man aber dennoch konstatieren, dass der ASV schon jetzt unglaublich viel erreicht hat. Er hat den ersten Kampf im Halbfinale gewonnen und das Ziel vom Erreichen des Finales ist immer noch greifbar. Genauso zählt aber auch, dass es dem ASV Nendingen mit der Präsentation der Finalkämpfe gelungen ist, eine ganze Region für den Ringkampfsport zu euphorisieren. Mit dazu beigetragen haben sicher auch die Musikkapelle Nendingen und die Guggenmusiker aus Eigeltingen sowie „DJ“ Karl Greiner für die musikalische Untermalung dieser Veranstaltung.

Für die beiden Trainer Volker Hirt und Baris Baglan aber hat dieser erste Kampf zwischen den beiden Teams eine große Denksportaufgabe gestellt. Welche Schlüsse muss ich jetzt ziehen? Wie kann ich meine Mannschaft am nächsten Samstag optimal aufstellen? Beide Vereine haben ja noch einige Ringer im Kader, die auf einen Einsatz brennen.

Von den Siegern unter den Nendinger Ringern muss man vielleicht Samet Dülger und Eduard Kratz besonders hervorheben. Samet Dülger leitete mit seinem begeisternden Sieg gegen George Bucur beim Stand von 3:10 die Wende für Nendingen ein. Und Routinier „Edi“ Kratz avancierte zum umjubelten Matchwinner, als er im letzten Kampf den entscheidenden Sieg zum knappen Mannschaftserfolg beisteuerte. Überhaupt war bemerkenswert, dass drei der vier deutschen Ringer des ASV Nendingen ihre Kämpfe gewannen, was auf der Mainzer Seite nur William Harth gelang.

Der in den Finalkämpfen mögliche Videobeweis hat sich im Kampf gegen Mainz als stumpfe Waffe erwiesen. Mehrfach wurde diese Möglichkeit, eine Kampfrichterentscheidung anzufechten, von beiden Mannschaften in Anspruch genommen. In keinem Fall hat das Kampfgericht aber seine Entscheidung revidiert.

ASV Nendingen bei regioTV

Artikel vom 07.09.2012, Autor: Marc Buschle, Views: 6563, Kommentare: 0

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KSV Aalen II - ASV Nendingen II 14:25

Artikel vom 20.11.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 6776, Kommentare: 0

Auch ASV Nendingen II gewinnt gegen Aalen

Nach dem Sieg im Bundesligaderby hat nun auch die Nendinger Zweite das Derby gegen den KSV Aalen II für sich entschieden. ASV Nendingen II gewann am Freitagabend in der Thomas-Zander-Halle in Aalen mit 24:15 und behauptete damit Rang zwei in der Tabelle der Oberliga.

Die Aalener Zweite war nicht so stark aufgestellt wie erwartet, so dass die gut disponierten  Nendinger überraschend deutlich siegten. Bitterer Wermutstropfen bei diesem Erfolg war allerdings die Verletzung von Baris Diksu, der mit einer ausgekugelten Schulter mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren werden musste. Dort konnte sie zwar wieder eingerenkt werden, doch wird der für die Mannschaft so wichtige Ringer wohl einige Zeit ausfallen.

Die Nendinger Zweite wurde in Aalen durch Marc Buschle verstärkt. Er war während der Woche beruflich auf der Medica in Düsseldorf und konnte so nicht für einen Einsatz in der Bundesliga Gewicht machen. Er trat hier zwei Klassen höher an und holte gegen einen 30 Kilogramm schwereren Gegner doch einen wichtige Punktsieg.

Zum Auftakt musste Robin Baur (55 kg) nach elf Siegen seine erste Niederlage in dieser Saison einstecken. Gegen den ebenfalls 15-jährigen Nicolai Eiberger machte er zwar einen ebenbürtigen Kampf, musste aber nach Führung in der 2. Runde unglücklich auf die Schultern. Marc Buschle spielte gegen den echten Schwergewichtler Tafil Buduri seine Schnelligkeit bei Beinangriffen aus und siegte deutlich nach Punkten. Die Klasse bis 60 Kilogramm hatte Nendingen gegen den Bundesligaringer Amiran Elbakidze nicht besetzt, doch ein stark auftrumpfender Bernhard Scheuring (96 kg) verkürzte für Nendingen mit einem schnellen Schultersieg gegen Max Knobel auf 7:8.

Dann passierte im Kampf von Baris Diksu (66 kg) gegen den ebenfalls schon häufig in der Bundesliga eingesetzten Oliver Hug das Missgeschick. In einem ausgeglichenen Kampf zweier starker Ringer führte Baris Diksu bei Rundengleichstand von 2:2 im 5. Durchgang klar, als er bei einer unglücklichen Aktion seines Gegners die Schulter auskugelte und entscheidend verlor. Die Nendinger beunruhigte zwar weniger der Rückstand von 7:12, sondern es dominierte mehr das Mitgefühl mit dem in dieser Saison so erfolgreichen Mannschaftskollegen.

Dennoch aber trumpften die Gäste nun mit vier Vier-Punkte-Siegen in Folge auf. Daniel Reichle (84 kg) brauchte nur etwa drei Minuten um gegen Kevin Heinzmann einen Überlegenheitssieg zu erringen. Yan Ceaban (66 kg) legte als glänzender Freistilringer Fabian Link schon nach 42 Sekunden bei klarer Führung auf die Schultern. Und auch Co-Trainer Adrian Ozsda (84 kg) blieb gegen Hüseyin Karaman beim deutlichen Sieg völlig ungefährdet. Da blieb es Marco Schmid (74 kg) vorbehalten, gegen Marc Graeve den Mannschaftssieg vorzeitig sicherzustellen. Mit einem Erfolg mit 14:2 Wertungspunkten brachte er Nendingen uneinholbar mit 23:12 in Führung.

Im ungeliebten Freistil tat sich Semih Bosyan (74 kg) natürlich etwas schwer gegen Markus Knobel. Seine Niederlage mit 1:3 Runden konnte die Freude über den klaren Mannschaftserfolg aber nicht trüben.

Der Kampfverlauf (Aalen zuerst genannt):
55 kg G: Nicolai Eiberger – Robin Baur 4:0 (SS bei 1:0/2:3). – 120 kg F: Tafil Buduri – Marc Buschle 0:3 (PS 1:2/3:6/0:3). – 60 kg F: 4:0 Amiran Elbakidze (KSV) siegt ohne Gegner. – 96 kg G: Max Knobel – Bernhard Scheuring 0:4 (SS bei 4:0). – 66 kg G: Oliver Hug – Baris Diksu 4:0 (SS bei 0:1/1:0/1:0/0:2/2:5). – 84 kg F: Kevin Heinzmann – Daniel Reichle 0:4 (TÜ 0:6/0:7/0:6). – 66 kg F: Fabian Link – Yan Ceaban 0:4 (SS bei 0:6). – 84 kg G: Hüseyin Karaman – Adrian Ozsda 0:4 (TÜ 0:5/0:4/0:3). – 74 kg G: Marc Graeve – Marco Schmid 0:4 (TÜ 1:3/0:6/1:5). – 74 kg F: Markus Knobel – Semih Bosyan 3:1 (PS 2:0/0:2/3:1/2:1). Endstand: 15:24

ASV Nendingen plant bereits für 2011

Artikel vom 12.11.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 6149, Kommentare: 0

Der ASV Nendingen plant bereits für die nächste Bundesligasaison

Noch steht der ASV Nendingen in der Bundesliga vor dem Endspurt, in dem nach dem Spitzenkampf gegen den deutschen Meister KSV Aalen in den letzten vier Kämpfen noch möglichst viele Siege eingefahren werden sollen. Und doch ist vom Verein in dieser Woche schon die wichtige Weichenstellung für die nächste Saison in der 1. Bundesliga gestellt worden.

Nachdem in einer Mannschaftssitzung am letzten Montag von Seiten der Ringer schon der Wille zur Fortsetzung der Bundesligaambitionen signalisiert worden war, fand am Donnerstag in einer erweiterten Ausschusssitzung eine umfassende Analyse des bisherigen Saisonverlaufs statt. Als Ergebnis eingehender Diskussionen wurden in großer Einmütigkeit die Sportvorstände beauftragt, jetzt schon die Kaderplanung für die nächste Bundesligasaison in Angriff zu nehmen.

In dieser Aussprache wurde einerseits der Stolz über die Erfolge der drei Mannschaften in der Aktivenklasse ausgedrückt. „Obwohl wir nicht alle Ziele erreicht haben, so haben wir uns in der Bundesliga doch große Zuschauerzahlen und den Respekt der Spitzenmannschaften erarbeitet. Mit der 2. Mannschaft kämpfen wir um die Meisterschaft in der Oberliga. Und die 3. Mannschaft hat den Aufstieg in die Bezirksklasse so gut wie sicher“, zog beispielsweise Trainer Volker Hirt seine vorläufige positive Saisonbilanz.

Andererseits gab es natürlich auch Diskussionsbedarf über Probleme der Zusammensetzung der Mannschaft, über die Hallenfrage und den aufwändigen Bedarf an aktiven Helfern. Mit großer Freude wurde in der Personalfrage registriert, dass Marc Buschle und Florian Schwarz weiterhin den heimischen Kern der 1. Mannschaft bilden wollen. Und um die beiden Sympathieträger herum soll mit Augenmaß ein homogenes Team gebaut werden, in der natürlich Leistungsträger wie Ghenadie Tulbea oder Eduard Kratz  weiterhin eine wichtige Rolle spielen sollen.

In der Hallenfrage wurde bei aller Sympathie für eine Verlegung der Bundesliga in die Nendinger Sporthalle festgestellt, dass aus Gründen der Raumkapazität zum Beispiel im Sitzplatzangebot und im finanziell lukrativen VIP-Bereich die Mühlauhalle offensichtliche Vorteile bietet. Hier sind die veranstaltungstechnischen Auflagen in der Nendinger Halle einfach zu restriktiv. Auch könnten dort die große Anzahl an Werbereitern und Wandbannern der Sponsoren, die für einen Bundesligabetrieb unverzichtbar sind, nur begrenzt angebracht werden.

Ein weiterer Problembereich ist der große Bedarf an Helfern, beispielsweise beim Hallenaufbau oder im Wirtschaftsbereich. Hier sollen durch gezielte Verbesserungen oder Auslagerungen Hilfen geboten werden, um die vielen freiwilligen Mitarbeiter im Verein nicht über Gebühr zu belasten. Denn sie bilden auch in Zukunft die unverzichtbare Basis für die angemessene Präsentation der sportlichen Wettkämpfe.

Interview mit Basti Benz

Artikel vom 21.10.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 4893, Kommentare: 0

Bastian Bentz im Interview

Bastian Bentz hat ja bekanntlich ab 2007 drei Jahre lang erfolgreich in der Bundesliga für den ASV Nendingen gerungen. In diesem Frühjahr kehrte er nun zu seinem Heimatverein TSV Ehningen zurück und tritt am Samstag mit seiner Mannschaft gegen den ASV Nendingen II an. Vor diesem brisanten Duell haben wir „Baschti“ einige Fragen gestellt:

Wie schnell hast Du Dich nach Deinem Abschied vom ASV wieder beim TSV Ehningen eingewöhnt?

Das war überhaupt nicht schwer. Ich habe ja auch zu meiner ASV-Zeit beim TSV trainiert und kenne Ringer, Funktionäre und Zuschauer schon sehr lange.

Wie bist Du mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden?

Wir sind alle sehr zufrieden und zugleich überrascht, wie gut sich die Mannschaft in dieser Saison präsentiert. Das war bei unserer im Schnitt erst 21 Jahre alten Mannschaft so nicht zu erwarten. Da zähle ich mit meinen 27 Jahren schon zu den alten Hasen. Ich selbst bin bis auf eine knappe Niederlage bisher auch zufrieden.

Habt ihr die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga zum Ziel?

Da sind wir etwas vorsichtig. Wir hatten bei einigen sehr knappen Siegen auch das nötige Glück auf unserer Seite. Außerdem haben wir noch nicht mal Halbzeit und der Oberligameister muss zudem eine Aufstiegsrunde bestreiten und steigt nicht automatisch auf. Unsere junge Mannschaft hat aber durchaus das Potenzial, sich in den nächsten Jahren noch zu entwickeln. Den Aufstieg würden wir schon sehr gerne in Angriff nehmen.

Verfolgst Du noch die Bundesliga und die Kämpfe des ASV?

Na selbstverständlich! Durch den zeitversetzten Saisonbeginn in den verschiedenen Ligen konnte ich bei drei Kämpfen selbst anwesend sein. Die Einzelergebnisse der verschiedenen Duelle studiere ich sehr aufmerksam.

Was meinst Du zum bisherigen Abschneiden des ASV Nendingen?

Es geht wie erwartet sehr knapp zu um Platz 4 und damit die Playoff-Teilnahme. Es ist nach wie vor alles drin und die kommenden Kämpfe werden eine Vorentscheidung bringen. Ich wünsche dem ASV auf jeden Fall einen Sieg gegen Köllerbach und fiebere mit meinen alten Kollegen mit.

Wie ist Deine Prognose für den Kampf ASV II gegen TSV Ehningen und den Kampf der Ersten?

Das wird bei uns vermutlich ein ganz knapper Kampf werden, in dem die Tagesform in einigen offenen Kämpfen die Entscheidung bringen wird. Wir werden natürlich alles daran setzen, weiterhin ungeschlagen zu bleiben. Der ersten Mannschaft des ASV traue ich durchaus eine Überraschung zu. Den Hinkampf in Köllerbach habe ich selbst gesehen und damals hat nicht viel gefehlt.

Baschti, vielen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns auf schöne Kämpfe am Samstag.

ASV Nendingen II - KSV Aalen II 23:14

Artikel vom 05.10.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 5917, Kommentare: 0

ASV Nendingen II trumpft beim Sieg gegen KSV Aalen II auf

Die Nendinger Zweite hat am Samstag mit einem zumindest in dieser Höhe unerwarteten Sieg gegen den KSV Aalen II überrascht. Mit 23:14 wurden die mit zwei Stammringern der Bundesliga angetretenen Gäste klar bezwungen.

Schon beim Wiegen war die Überraschung groß. Da die Aalener Bundesligamannschaft beim Tabellenletzten RKG Freiburg antrat, hatten die Gäste mit den ungarischen Meistern Balint Korpasi und Peter Modos, der kürzlich bei der WM Fünfter wurde, zwei Stammringer ihrer Ersten nach Nendingen abgeordnet. Dass es ihnen dennoch nicht zum Sieg reichte, ist der ganz starken Mannschaftsleistung der Nendinger zuzuschreiben. Da Rando Sauter das Gewicht für 55 Kilogramm nicht bringen konnte, hatte kurzfristig Florin Gavrila in diese Klasse abgekocht. Er sorgte dann auch gemeinsam mit Steffen Baur, Dominik Hipp, Marco Schmid, Marc Buschle und Markus Eichin für die sechs Nendinger Siege.

Höhepunkt des Abends war sicher die Auseinandersetzung zwischen den beiden Klasseringern Alexandar Kostadinov und Peter Modos. Der für Nendingen ringende Bulgare gewann sogar eine Runde und musste sich erst in der 4. Runde nach einer etwas fragwürdigen Entscheidung von Mattenleiter Lothar Herzog (Sulgen) geschlagen geben.

Florin Gavrila (55 kg) zeigte, dass er auch im freien Stil siegen kann. Schon in der 1. Minute landete er gegen Nicolai Eiberger einen Schultersieg. Keine Mühe hatte Markus Eichin (120 kg) gegen Tafil Buduri, den er mit 20:0 Punkten überlegen besiegte. Eine starke Lestung bot auch wieder der junge Steffen Baur (60 kg). Gegen Andreas Herzig gab er nur eine Runde ab und siegte mit 3:1. Marc Buschle (96 kg) verstärkte trotz gesundheitlicher Probleme die zweite Mannschaft und bezwang im Schongang Max Knobel klar nach Punkten.

Rando Sauter rückte auf in die Klasse bis 66 Kilogramm und hielt sich gegen den viel schwereren Julian Meyer beim 1:3 hervorragend. Die Nendinger Führung baute Marco Schmid (84 kg) mit einem sicheren Punktsieg gegen Markus Knobel vorentscheidend auf 18:4 aus. Dann kam es zum oben erwähnten brisanten Spitzenkampf zwischen Alexandar Kostadinov (66 kg) und Peter Modos. In einem verbissenen Kampf setzte sich der WM-Fünfte gegen den Nendinger Neuzugang nur knapp mit 3:1 durch. Auch Daniel Reichle (84 kg) hielt sich im Kampf gegen den deutschen Juniorenmeister Pascal Koch gut und unterlag nur nach Punkten. Damit waren die Nendinger schon nicht mehr einzuholen. Für die endgültige Entscheidung sorgte Dominik Hipp (74 kg), der den jungen und völlig passiv ringenden Timur-Yilmaz Karaman mit einem souveränen Überlegenheitssieg die Grenzen aufzeigte. Ohne Siegchance war im letzten Kampf des Abends Semih Bosyan (74 kg) gegen den ungarischen Spitzenringer Balint Korpasi, dessen Punktevorsprung allerdings nicht ganz dem Kampfverlauf entsprach.

Der Kampfverlauf (Nendingen zuerst genannt):
55 kg F: Florin Gavrila – Nicolai Eiberger 4:0 (SS bei 3:0).- 120 kg G: Markus Eichin – Tafil Buduri 4:0 (TÜ 6:0/7:0/7:0). – 60 kg G: Steffen Baur – Andreas Herzig 3:1 (PS 1:0/1:0/0:5/1:0). – 96 kg F: Marc Buschle – Max Knobel 3:0 (PS 1:0/2:0/4:0). – 66 kg F: Rando Sauter – Julian Meyer 1:3 (PS 1:0/0:3/0:1/1:3). – 84 kg G: Marco Schmid – Markus Knobel 3:0 (PS 2:0/1:0/1:0). – 66 kg G: Alexandar Kostadinov – Peter Modos 1:3 (PS 1:0/0:2/0:1/0:2). – 84 kg F: Daniel Reichle – Pascal Koch 0:3 (PS 0:4/0:3/0:1). – 74 kg F: Dominik Hipp – Timur-Yilmaz Karaman 4:0 (TÜ 7:0/1:1/6:1). – 74 kg G: Semih Bosyan – Balint Korpasi 0:4 (TÜ 0:6/0:5/0:1). Endstand 23:14

ASV Nendingen holt beim Grenzlandturnier in Kriessern den dritten Sieg in Folge

Artikel vom 21.06.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 4607, Kommentare: 0

Im dritten Jahr in Folge hat der ASV Nendingen das wieder gut besetzte Internationale Grenzlandturnier in Kriessern gewonnen. Auch diesmal waren die Nendinger in der Schweiz die klar dominierende Mannschaft und gewannen alle fünf Kämpfe überlegen.

Dabei waren die Vorzeichen nicht einmal günstig gewesen, da Benjamin Raiser und Markus Eichin kurzfristig aus beruflichen Gründen absagen mussten. Doch ihr Fehlen wurde durch die Siegesserien der anderen Ringer mehr als kompensiert. Baris Diksu, Florian Schwarz, Marc Buschle und der erstmals eingesetzte Viorel Ghita siegten in allen fünf Kämpfen. Und da wollten die beiden Trainer nicht zurückstehen. Auch Volker Hirt war fünf Mal siegreich und Co-Trainer Adrian Ozsda konnte nach vier Siegen mit einer leichten Verletzung auf einen Einsatz im letzten Finalkampf vorsorglich verzichten. Rando Sauter musste sich nach drei Siegen nur gegen zwei ganz starke Ringer geschlagen geben und auch der junge Cederic Mühlmann, der für Markus Eichin eingesprungen war, konnte mit einem Schultersieg gefallen. Für Benjamin Raiser wurde in den beiden Finalbegegnungen der Mühlbacher Michael Wettlin als Gastringer eingesetzt Und auch er konnte mit einem Sieg ebenfalls überzeugen.

In den Gruppenbegegnungen gewann der ASV Nendingen am Samstag zunächst gegen die RR Brunnen mit 22:8. Auch die schweizerische Kampfgemeinschaft aus Oberriet und Weinfelden wurde mit 25:7 klar bezwungen. Am Sonntag leistete der österreichische Vizemeister KSV Götzis zwar heftige Gegenwehr, blieb aber beim 25:11 ebenfalls chancenlos.In den anschließenden Finalbegegnungen gegen die beiden Ersten der anderen Gruppe traf man zunächst auf den SC Isaria Unterföhring. Auch der Meister der Bayernliga musste beim 22:8 die Überlegenheit des Bundesligisten anerkennen. Im letzten Finalkampf konnte auch der schweizerische Vizemeister RS Freiamt den Siegeszug der Nendinger nicht stoppen. Mit 23:12 Punkten machte der ASV die Pokalverteidigung perfekt und ließ sich wie in den beiden Vorjahren als Turniersieger feiern.

Am kommenden Wochenende setzen die Nendinger Bundesligaringer ihre Testserie fort. Bei einem Turnier in Arad in Rumänien werden sechs Nendinger Ringer erneut internationale Wettkampfatmosphäre schnuppern und sich unter Turnierbedingungen auf die kommende Saison vorbereiten.

ASV Nendingen hat in der Bundesliga viel vor

Artikel vom 16.06.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 6086, Kommentare: 1

Mit ehrgeizigen Zielen gehen die Ringer des ASV Nendingen in ihre dritte Saison in der 1. Bundesliga. Bei ihrem Debüt in der höchsten Klasse hatten die Nendinger vor zwei Jahren mit Siegen gegen Nürnberg den Klassenerhalt gesichert. Im letzten Jahr hatten sie schon mit einem fast ausgeglichenen Punkteverhältnis einen Mittelfeldplatz erobert und schon manchen Favoriten ins Schwitzen gebracht. In dieser Saison nun will der ASV sogar im Kampf um die begehrten Endrundenplätze mitmischen. Das ist in der Westgruppe der 1. Liga aber alles andere als einfach.

Die letzte Saison hat gezeigt, dass die Mannschaften hier eindeutig stärker sind als in der Ostgruppe. Mit dem neuen deutschen Meister KSV Aalen, dem SVG Weingarten und dem KSV Köllerbach sind hier die drei offensichtlich besten deutschen Teams vertreten. Da aber nur vier Mannschaften aus jeder Gruppe in die Play-Offs einziehen, wird der Kampf um den 4. Platz ganz eng werden. In der letzten Saison lagen die RG Mömbris-Königshofen, der ASV Mainz und der KSK Neuss vor den Nendingern. Nun kommen außerdem neben der RKG Freiburg mit den beiden Aufsteigern TKSV Bonn.Duisdorf und TSV Musberg zwei weitere starke Mannschaften hinzu. Alle bisherigen Informationen deuten darauf hin, dass sich alle Vereine weiter enorm verstärkt haben.Auch der ASV Nendingen hat sich deswegen auch ein Stück weiter aus dem Fenster gelehnt und hat sich zusätzlich zum im Wesentlichen unveränderten bisherigen Kader mit weiteren Ringern verstärkt. Die bisherigen Stammringer Ghenadie Tulbea, Baris Diksu, Florian Schwarz, Benjamin Raiser, Eduard Kratz, Sergios Solontkis, Marc Buschle, Andreas Miekeley und Markus Eichin werden auch in diesem Jahr den Kern der Mannschaft bilden. Das war ein Herzensanliegen des ASV-Vorsitzenden Reiner Schilling, der auch nach seinem familiären Schicksalsschlag durch den Unfalltod seines Sohnes weiterhin „seinen“ ASV maßgeblich leiten wird. Unterstützt wird er dabei unter anderem vom neuen Sportvorstand Werner Marquardt, der das Konzept für die neue Saison mitgeprägt hat: „ Wir müssen einen Kader haben, in dem auch verletzungsbedingte Ausfälle gleichwertig aufgefangen werden. Und wir dürfen für die Gegner in unserer Aufstellung nicht mehr so leicht auszurechnen sein wie bisher.“In der Presse bereits vorgestellt wurde die Verpflichtung von Florin Gavrila, der für Florin Matei künftig in der Klasse 55 kg griechisch-römisch eingesetzt wird. Neben der Rückkehr von Rando Sauter, der vorwiegend in der 2. Mannschaft in der Oberliga (55 kg F) eingesetzt werden wird, bedeutet auch der Zugang des jungen Viorel Ghita (74 kg F) eine Verstärkung der Oberligamannschaft als auch eine weitere Option für die „Erste“.Nun kann der ASV Nendingen sechs weitere Ringer vorstellen, die ganz gezielt den Bundesligakader verstärken werden. Für Bastian Bentz wird künftig der 21-jährige Ungar Sandor Tözser eingesetzt, der in der letzten Saison für den ASV Hof in der Bundesliga Ost ungeschlagen blieb. Da Marc Buschle nach der neuen Regelung einer Gewichtstoleranz von 2 kg künftig wieder in seiner alten Klasse bis 84 kg ringen will, wird nun die Klasse bis 96 kg im Freistil durch Georgi Sredkov abgedeckt. Der früher für den KSV Köllerbach startende Bulgare hat mit seinem Sieg bei der Landesmeisterschaft vor 4 Wochen nachgewiesen, dass er wieder in absoluter Topform ist.Für das Schwergewicht im klasssichen Stil wurde mit Mindaugas Mizgaitis ein Ringer verpflichtet, der die Klasse bis 120 kg nicht nur gewichtsmäßig voll ausschöpft. Er hat mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Peking und dem 3. EM-Platz in diesem Jahr nachgewiesen, dass der ASV in ihm ein Schwergewicht in jeglicher Hinsicht verpflichten konnte. Andreas Miekeley wird künftig also überwiegend in seiner angestammten Gewichtsklasse von 96 kg eingesetzt werden. Und „der Bär“ Markus Eichin wird weiterhin die Klasse bis 120 kg im freien Stil abdecken.Der ASV Nendingen hat außerdem drei weitere Klasseringer verpflichtet, die ganz gezielt bei Ausfällen oder bei besonderen Kämpfen eingesetzt werden sollen. Der 22-jährige Bulgare Aleksandar Kostadinov kann in den leichten Gewichtsklassen im griechisch-römischen Stil eingesetzt werden. Er war 2008 Juniorenweltmeister und belegte im letzten Jahr Platz drei bei der EM der Aktivenklasse. Der Rumäne Yan Ceaban steht zur Verfügung, falls in der Klasse bis 66 oder 74 kg im freien Stil Bedarf besteht. Und mit dem Ukrainer Taras Danko, ebenfalls Bronzemedaillengewinner in Peking, hat der ASV ein weiteres Trumpf-Ass im freien Stil der Klassen bis 84 oder 96 kg in der Hinterhand.Mit diesen spektakulären Verpflichtungen hat der ASV Nendingen natürlich seine sportlichen Möglichkeiten deutlich erweitert. Er hat dennoch nicht seinen finanziellen Spielraum überschritten. Wohl aber hat er die Voraussetzungen geschaffen, dass in der am 14. August beginnenden Bundesligasaison in der Mühlauhalle Weltklassesport geboten wird und vielleicht sogar das Traumziel einer Endrundenteilnahme möglich sein kann. Für die kommende Saison läuft der Vorverkauf der Dauerkarten schon auf Hochtouren. Und durch den in den Sommerferien durchgeführten Umbau der Mühlauhalle gibt es die Möglichkeit, den VIP-Bereich noch zu erweitern. Die Verpflegung der VIP-Gäste wird nun in den bisher als Kraftraum benutzten Bereich verlegt.Jedoch hat der ASV nicht nur die Bundesliga im Blickpunkt. Genau so wichtig wird in diesem Herbst das Auftreten der 2. Mannschaft in der Oberliga sein, wo man beispielsweise auf die bisherige Bundesligamannschaft des AB Aichhalden oder die befreundeten Mannschaften aus Ehningen und Neckargartach trifft. Also sind auch hier höchst attraktive Kämpfe zu erwarten. Da in dieser Klasse eine Beschränkung auf maximal zwei Ausländer gilt, stehen hier natürlich noch mehr heimische Ringer im Mittelpunkt.

Schweres Auftaktprogramm für den ASV Nendingen

Artikel vom 09.04.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 4266, Kommentare: 0

Schweres Auftaktprogramm für den ASV Nendingen in der Bundesliga

Die Terminlisten für die Ringersaison stehen nun auch für die 1. Bundesliga weitgehend fest. Dabei hat der ASV Nendingen die schwersten Gegner gleich zum Rundenbeginn.
Der Startschuss für die 1. Bundesliga ist vom DRB auf Grund eines Antrags des ASV Nendingen um eine Woche auf den 14. August verschoben worden. Die Nendinger hatten bekanntlich wegen der Sommerferien, die in Baden-Württemberg und Bayern erst relativ spät beginnen, um eine Verschiebung sogar um zwei Wochen gebeten. „Der neue Termin ist nicht ideal, aber das ist eine Lösung, mit der wir leben können“, meint der ASV-Vorsitzende Reiner Schilling. Da in der Mühlauhalle aber in den Ferien erst noch Renovierungsarbeiten anstehen, ist er froh, dass der erste Heimkampf erst am 21. August ausgetragen wird.
Zum Auftakt haben die Nendinger beim KSV Köllerbach gleich einen ganz schweren Brocken vor sich. Die Aufgabe beim deutschen Meister der Saison 2008/09 dürfte für den ASV wohl unlösbar sein. Aber dann geht es auch hammerhart weiter. In den ersten fünf Kämpfen steht man ausgerechnet gleich den fünf Erstplatzierten der vergangenen Saison gegenüber. Zum ersten Heimkampf am 21.8. kommt die RWG Mömbris-Königshofen und dann geht die Reise zum ASV Mainz. Nach der WM-Pause in den ersten beiden Septemberwochen kommt der deutsche Vizemeister, die SVG Weingarten, in die Mühlauhalle. Und am 25. September steht das württembergische Derby beim aktuellen deutschen Meister KSV Aalen an.
Auf die vier vermeintlich leichteren Gegner trifft der ASV Nendingen dann erst zum Ende der Vorrunde im Oktober. Die RKG Freiburg und der Aufsteiger TKSV Bonn-Duisdorf kommen als Gäste. Zum zweiten Aufsteiger, dem TSV Musberg, und zum KSK Neuss müssen die Nendinger zunächst auswärts antreten. Der ASV darf sich also beim wahrscheinlich schwierigen Start bei nicht zu vermeidenden Niederlagen nicht gleich beirren lassen. Allerdings, wenn das Traumziel einer Qualifizierung für die Endrunde gelingen sollte, dann muss auch ab und zu gegen die „Großen“ gepunktet werden. Alle Heimkämpfe des ASV werden wieder in der Mühlauhalle ausgetragen werden. Die neue Nendinger Mehrzweckhalle ist zum Rundenbeginn noch nicht fertig und ein Wechsel während der Saison ist organisatorisch nicht möglich.
Bei drei Kampftagen in der Mühlauhalle wird übrigens auch der frischgebackene Oberligist ASV Nendingen II gemeinsam mit der Bundesligamannschaft im Vorkampf zu sehen sein. Die meisten anderen Heimkämpfe der Zweiten finden dann separat in der Nendinger Halle statt. Dabei kommt es beispielsweise in Nendingen am 9. Oktober zum mit Spannung erwarteten Bezirksderby gegen den AB Aichhalden, der bekanntlich freiwillig aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist und nun in der Oberliga auf die Nendinger Zweite trifft. Und am 30.Oktober ist mit dem AV Sulgen eine weitere attraktive Mannschaft aus dem Bezirk zu Gast.
Der ASV Nendingen bemüht sich zwar in zwei Fällen noch um einen Tausch zwischen Vor- und Rückkampf, doch im Wesentlich steht der Terminplan nun fest

Die Vorrundentermine im Einzelnen:

Bundesliga: 14.8. KSV Köllerbach – ASV Nendingen, 21.8. ASV Nendingen – RWG Mömbris-Königshofen, 28.8. ASV Mainz – ASV Nendingen, 18.9. ASV Nendingen – SVG Weingarten, 25.9. KSV Aalen – ASV Nendingen, 2.10. TSV Musberg – ASV Nendingen, 3.10. ASV Nendingen – RKG Freiburg, 9.10. KSK Neuss – ASV Nendingen, 16.10. ASV Nendingen – TKSV Duisdorf

Oberliga: 4.9. AV Sulgen – ASV Nendingen II, 11.9. ASV Nendingen II – VFL Obereisesheim, 18.9. KG Dewangen/Fachsenfeld – ASV Nendingen II, 25.9. VFL Neckargartach – ASV Nendingen II, 2.10. ASV Nendingen II – KSV Aalen II, 3.10. TSV Herbrechtingen – ASV Nendingen II, 9.10. ASV Nendingen II – AB Aichhalden, 16.10. AC Röhlingen – ASV Nendingen II

ASV Nendingen plant für die nächste Saison

Artikel vom 25.01.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 4113, Kommentare: 0

Der Kampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen wird demnächst in einem Finale zwischen dem SVG Weingarten und dem KSV Aalen entschieden. Zwei Mannschaften also aus der 1. Bundesliga West, die sich als eindeutig stärker als die Ost-Liga herausgestellt hat. Umso erstaunlicher, dass sich der ASV Nendingen in seinem 2. Jahr in der 1. Liga mit einer fast ausgeglichenen Punktebilanz im Mittelfeld gegen scheinbar übermächtige Gegner so gut geschlagen hat. Im Feld der etwas schwächeren Mannschaften aus der anderen Gruppe wäre da vielleicht sogar ein Endrundenplatz möglich gewesen. Doch auch in der nächsten Saison wird die Konkurrenz für die Nendinger zu einer großen Herausforderung. Nach dem Abstieg der RG Hausen-Zell und des KSV Seeheim kommen vermutlich mit den beiden Aufsteigern TSV Musberg und TKSV Duisdorf zwei ehrgeizige neue Mannschaften, die sich im Oberhaus unbedingt halten wollen. Und neben den vier „Großen“, die sich für die Endrunde qualifiziert hatten, werden auch wieder der ASV Mainz und der KSK Neuss einen Spitzenplatz anstreben.

Für den ASV Nendingen geht es also darum, sich in diesem Umfeld möglichst gut zu behaupten. Die Planungen für die nächste Runde laufen natürlich schon lang auf Hochtouren. Der bisherige Kader bleibt im Wesentlichen erhalten. Nur Florin Matei wird den ASV wohl verlassen und auch Konstantinos Karpouzas, der nun in seiner griechischen Heimat sich auf seine berufliche Weiterbildung konzentrieren will, spielt in den Planungen keine große Rolle mehr.Dagegen haben die in der letzten Runde erfolgreichsten Ringer wie Ghenadie Tulbea, Eduard Kratz und Sergios Solontkis schon jetzt auch für 2010 fest zugesagt. So wird also wohl der bisherige Stamm auch in diesem Jahr den Kern der Bundesligamannschaft bilden. Dazu aber bemüht sich der ASV natürlich noch gezielt um Verstärkung in einzelnen Gewichtsklassen.Denn nicht nur die 1. Mannschaft hat sich viel vorgenommen, sondern auch die „Zweite“ steht nach ihrem Aufstieg in die Oberliga vor einer ganz schweren Aufgabe.
Nach seinem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga muss der AB Aichhalden hier als ein Favorit angesehen werden. Dazu kommen starke Mannschaften wie der VfL Neckargartach, TSV Ehningen, KSV Aalen II, KG Dewangen/Fachsenfeld und vielleicht auch der ASV Schorndorf, der den AV Sulgen verdrängen könnte. Um gegen solche Mannschaften bestehen zu können, braucht es natürlich einen starken und ausgeglichenen Kader. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 40 Ringer in den drei Aktiven-Mannschaften des ASV Nendingen eingesetzt. Und dieser Stamm sollte möglichst sowohl in der Quantität als auch in der Qualität noch gestärkt werden.Die Planungen des ASV sind allerdings durch eine in der Entstehungsgeschichte fragwürdige Entscheidung des DRB erschwert worden. Über die kurzfristig ins Spiel gebrachte Einführung einer Toleranz von 2 kg in den Gewichtsklassen der Bundesliga hieß es im Dezember noch, sie würde erst im Februar bei der Tagung der Bundesliga entschieden werden. Inzwischen aber verlautete, dass diese neue Regelung wohl definitiv kommen werde. Das ermöglicht den Vereinen natürlich eventuell ganz neue Aufstellungsmöglichkeiten, aber stellt eben auch plötzlich neue Fragen bei der Verpflichtung von Zugängen. So wäre beispielsweise für Bastian Bentz das Gewichtmachen auf 76 kg wesentlich einfacher als bisher auf 74 kg. Oder für Marc Buschle könnte die Gewichtsklasse „84 kg“ nun wieder ein Thema sein, wenn er „nur“ auf 86 kg abkochen müsste.Eine weitere Entscheidung des DRB würde den ASV Nendingen aber noch viel gravierender treffen. Der nun veröffentlichte Terminplan des DRB sieht den Start für die 1. Bundesliga ohne vorherige Rücksprache mit den Vereinen für den 7. August vor. Das wäre in Bayern gerade zu Beginn der Sommerferien und hier in Baden-Württemberg gerade nach der ersten Ferienwoche. Was das für die Zuschauerzahlen bedeuten würde, kann man sich leicht ausmalen. Dazu käme für den ASV Nendingen ein weiteres Problem. Die Mühlauhalle ist in den Ferien wegen dringender Renovierungsarbeiten voll gesperrt. Die neue Halle in Nendingen wird frühestens im September fertig. Reiner Schilling, der ASV-Vorsitzende hat deswegen in einem dringenden Schreiben an den DRB seinem Unmut Ausdruck verliehen: „Ein Beginn der Bundesliga ohne Zuschauer, mit nur einem Teil der Ringer und ohne Halle ist absolut nicht vorstellbar.“ Ein späterer Start, wie bisher auch, wäre ohne weiteres durch weitere Doppelkampftage möglich. Man kann gespannt sein, wie der DRB auf die Klagen aus Bayern und Baden-Württemberg reagieren wird. Zumal die beiden Länder gemeinsam mehr als die Hälfte der Bundesligavereine stellen.

Jugendmannschaft holt sich Tabellenführung

Artikel vom 03.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 5889, Kommentare: 0

Jugendmannschaft des ASV Nendingen holt sich die Tabellenführung

Am Samstag hat die ASV-Jugend ganz gewaltig aufgetrumpft. Mit einem in dieser Höhe sensationellen Sieg von 32:5 gegen die bisher ungeschlagene Mannschaft des StTV Singen haben sich die Nendinger Ringertalente die Tabellenführung der Bezirksjugendliga gesichert.

Vielleicht hat sich hier schon ausgewirkt, dass Marc Buschle als neuer Jugendtrainer frischen Schwung in die Mannschaft gebracht hat. Auf jeden Fall konnte die Nendinger Jugendmannschaft beim Kampftag in Sulgen restlos überzeugen. Nach dem unerwarteten klaren Sieg gegen Singen wurde auch der Kampf gegen den gastgebenden AV Sulgen mit 25:11 gewonnen. Doppelsiege errangen dabei Tobias Geiselmann, Dominik Reichle, Tim Hubert Baur, Lukas Stiller und Attila Tolvaj. Mit je einem Sieg waren aber auch Tim Stiller, Lars Füsslin, Robin Baur, Manuel Behr und Tobias Müller genauso an dem tollen Triumph des Nendinger Nachwuchses beteiligt. Der weitere Verlauf dieser Runde scheint also sehr spannend zu werden. Denn punktgleich mit dem ASV folgen die KG Baienfurt und der StTV Singen ebenfalls mit je 10:2 Punkten auf den Plätzen 2 und 3. Der letztjährige Meister AB Aichhalden liegt mit 8:4 Punkten derzeit nur auf Platz 4. Der nächste Kampftag für die Nendinger ist nun am 17.10.,  wenn man in der Mühlauhalle auf Aichhalden und Winzeln trifft.

 

ASV Nendingen siegt beim 44. Int. Grenzlandturnier in Kriessern

Artikel vom 18.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 4822, Kommentare: 0

Nach seinem souveränen Sieg beim 44. Internationalen Grenzlandturnier in Kriessern scheint der ASV Nendingen für die neue Saison in der 1. Bundesliga bestens gerüstet. Die Art und Weise wie die Nendinger Ringer ihren im letzten Jahr errungenen Pokal verteidigten, steigert die Spannung auf die in 11 Tagen beginnende neue Mannschaftsrunde. Sie waren in Kriessern diesmal in der Auseinandersetzung mit den Spitzenmannschaften aus der Schweiz und Österreich einfach eine Klasse für sich. In allen fünf Begegnungen gaben sie jeweils höchstens einen Einzelkampf verloren und deklassierten alle ihre Gegner. Von den insgesamt 45 Einzelkämpfen verloren sie nur drei auf der Matte und einen durch verletzungsbedingte Aufgabe.
Dabei waren die Gegner wirklich nicht zu unterschätzen. Im ersten Gruppenkampf war der österreichische Vizemeister KSK Klaus beim 33:4 ohne Chance. Auch der letztjährige Turnierzweite, Gastgeber RS Kriessern, wurde anschließend mit 29:6 klar besiegt, ehe dann der Gruppensieg beim Sieg gegen den österreichischen Bundesligisten AC Hörbranz mit 28:6 sichergestellt wurde. Im Halbfinale musste der Zweite der Gruppe B, der Bayernligist SC Isaria Unterföhring, beim 28:7 die Überlegenheit der Nendinger anerkennen. Im Endkampf versuchte dann der amtierende Schweizer Meister RS Freiamt vergeblich den Nendinger Siegeszug zu stoppen. Doch mit 30:7 holte der Pokalverteidiger auch in diesem Jahr die begehrte Trophäe an die Donau.
Da blieb den Gegnern nur die neidlose Anerkennung: „Ihr wart einfach mit Abstand die Stärksten in diesem Turnier.“ Der einzige Wermutstropfen für den ASV Nendingen war die Verletzung von Neuzugang Sergios Solontkis (84 kg G)). Nach drei Siegen in Folge musste er vorsichtshalber den vierten Kampf im Habfinale aufgeben, um einen Einsatz zum Bundesligaauftakt nicht zu gefährden. An seine Stelle trat dann Trainer Volker Hirt, der im Finale ebenfalls souverän zum Sieg kam. Er konnte somit ein sehr positives Fazit dieses Turnier ziehen: „Eine so starke Mannschaft, zu der ja noch Ghenadie Tulbea, Florin Matei, Marc Buschle und Andreas Miekeley dazu kommen, haben wir sicher bisher noch nicht gehabt. Wir freuen uns auf eine tolle Saison 2009.“
Für Ghenadie Tulbea, der nächste Woche wieder nach Nendingen kommen wird, trat in Kriessern Rando Sauter (TSV Benningen) als Gastringer in der Klasse bis 55 kg an. Er bereitet sich schon seit längerem in Nendingen für die neue Runde vor und zeigte bei seinen 4 Turniersiegen glänzende Form. Nur im Finale musste er gegen den Schweizer Meister Urs Wild in einem engen Kampf eine knappe Niederlage hinnehmen. Alle ihre 5 Kämpfe gewannen Florian Schwarz (66 kg F), Benjamin Raiser (66 kg G), Bastian Bentz (74 kg F), Eduard Kratz (74 kg G) und Markus Eichin (120 kg F), die durchwegs souveräne Vorstellungen boten. So siegte beispielsweise Benjamin Raiser gegen den Schweizer Meister Pascal Strebel. Besonders hervorheben muss man aber die imponierende Form von Neuzugang Eduard Kratz, der eine große Verstärkung für die neue Saison sein wird. Und dann gefiel vor allem wieder Florian Schwarz, der in seinem vierten Turnier in Kriessern seine „weiße Weste“ behielt. Er hat jeweils alle Kämpfe bestritten und alle seine Kämpfe gewonnen. In diesem Jahr aber brauchte er zwei Mal eine klar verlorene „Aufwachrunde“ gegen Ilias Magomadow (KSK Klaus) und Marcos Theodoridis (Unterföhring), um sich gegen starke Gegner dann doch noch durchzusetzen. Glänzend auch die Leistung von Baris Diksu (60 kg G), der nur dem Ungar Molnar Gabor (Hörbranz) knapp unterlag. Und steigende Form im Lauf des Turniers zeigte auch Konstantinos Karpouzas (84 kg F), der nach einer hauchdünnen Niederlage gegen Mirko Moser mit vier Siegen unter anderem gegen den GP-Turniersieger von Baienfurt, Christian Axenbeck (Unterföhring), seine Möglichkeiten andeutete.
Nendingen nutzte dieses Turnierwochenende im Übrigen auch für den erweiterten Kader zum Training, das Florin Matei, Andreas Miekeley. Bernhard Scheuring, Daniel Reichle, Christian Mayer und Cederic Mühlmann nutzten.

ASV Nendingen will den Pokal in Kriessern verteidigen (15./16.08.2009)

Artikel vom 12.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 4568, Kommentare: 0

Zwei Wochen vor dem Beginn der neuen Saison in der 1. Bundesliga steht für den ASV Nendingen an diesem Wochenende mit dem Start beim 44. Internationalen Grenzlandturnier in Kriessern in der Schweiz ein letzter großer Wettkampftest an. Die neue Saison beginnt bekanntlich mit zwei schweren Auswärtskämpfen beim KSV Aalen (29.August) und bei der RKG Freiburg am Freitag, 4. September, bevor dann am 12. September in der Mühlauhalle der erste Heimkampf gegen die RWG Mömbris/Königshofen steigen wird. Trainer Volker Hirt wird die  Tage in Kriessern neben den sechs Turnierkämpfen zu weiteren Trainingseinheiten nutzen. Auf den Bundesligakader wartet also ein echter Härtetest.
Wie immer in den letzten Jahren ist das Turnier in der Schweiz sehr gut besetzt. Der ASV Nendingen gilt zwar als Pokalverteidiger als Favorit, er hat sich aber mit mehreren starken Mannschaften der ersten Liga aus der Schweiz und Österreich auseinander zu setzen. Schon in den Gruppenkämpfen warten mit dem KSK Klaus, dem Lokalmatador RS Kriessern und der RR Brunnen ganz harte Brocken auf den Bundesligisten. Und auch die andere Gruppe ist beispielsweise mit dem KSV Götzis, RS Freiamt und dem SC Isaria Unterföhring stark besetzt.
Besonders gespannt ist man im Nendinger Lager natürlich auf die ersten Wettkampfeinsätze der drei Neuen im ASV-Trikot. Eduard Kratz (74 G), Konstantinos Karpouzas (84 F) und Sergios Solontkis (84 G) dürften für den ASV Nendingen eine erhebliche Verstärkung bedeuten. Auch Florin Matei ist bereits wieder im Donautal angekommen und wird die letzten Trainingsvorbereitungen mit der Mannschaft absolvieren.
Neben dem Turnier der Aktiven werden in Kriessern auch wieder Jugendringer im Kampf um den 22. Internationalen Raiffeisencup auf die Matte gehen. Auch hier stellt der ASV Nendingen eine Mannschaft, die am Samstag um 14.30 Uhr ihren ersten Gruppenkampf gegen die Kampfgemeinschaft Weinfelden/Winterthur austragen wird. Für den ASV-Nachwuchs wird dieses Turnier ebenfalls eine wichtige Standortbestimmung darstellen, bevor am 19. September die Runde der Bezirksjugendliga beginnt.
Die Nendinger Ringer werden schon am Freitag um 17.30 Uhr die Fahrt nach Kriessern antreten. Für die Aktiven beginnt das Turnier dann am Samstag schon mit zwei echten Bewährungsproben. Um 13.15 Uhr trifft der ASV auf den österreichischen Bundesligisten vom KSK Klaus und um 15.45 Uhr kommt es dann im Treffen der beiden Turniersieger der letzten beiden Jahre zum Kampf gegen den Gastgeber RS Kriessern. Mit dem AC Hörbranz trifft man dann um 18.15 Uhr auf eine weitere österreichische Mannschaft.
Am Sonntag steht um 9.00 Uhr der letzte Gruppenkampf gegen die RR Brunnen an, bevor dann ab 11.30 Uhr die Endkämpfe um den Turniersieg angepfiffen werden. Mit dem Ende des Turniers ist etwa um 15.30 Uhr zu rechnen. Die Kämpfe auf drei Matten im Zelt auf der Festwiese in Kriessern werden sicher auch wieder viele Anhänger des ASV Nendingen anlocken, die die Fahrt in die Schweiz wohl nicht bereuen werden.

ASV Nendingen gewinnt WRV-Pokal

Artikel vom 02.08.2009, Autor: Daniel Reichle, Views: 5746, Kommentare: 0

Der Bundesligist ASV Nendingen setzte sich beim Finale um den Pokal des Württembergischen Ringerverbandes in Ehningen gegen die KG Dewangen/Fachsenfeld und TSV Ehningen durch und wurde somit seiner Favoritenrolle gerecht. Der Wanderpokal, welcher im Vorjahr vom AB Aichhalden gewonnen werden konnte, geht somit für ein Jahr nach Nendingen.
Das ursprünglich mit vier Mannschaften angesetzte Finale musste durch den Rückzug der Überraschungsmannschaft des Bezirksligisten KVA Remseck, welche Urlaubs- und Verletzungsbedingt auf zu viel Ringer verzichten mussten, auf drei Mannschaften reduziert werden.
Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse, darunter auch einige aus Nendingen angereiste Fans, bestritten die Mannschaften aus Ehningen und Dewangen/Fachsenfeld den Eröffnungskampf in der durch die hochsommerlichen Temperaturen angeheizten Ehninger Sporthalle auf Schalkwiesen. Erst kurz vor Schluß konnte sich die KG Dewangen/Fachsenfeld in einem spannenden Duell mit 18:15 Mannschaftspunkten durchsetzen.
Im zweiten Kampf mussten nun die ASV-Aktiven gegen die KG Dewangen/Fachsenfeld antreten. Durch die kurzfristig verletzungsbedingten Ausfälle von Baris Diksu (60kg Gr.-röm.) und Arthur Kratz (74kg Gr.-röm.) musste Dominick Preilipper in die Klasse bis 74kg Gr.-röm. einspringen und die Klasse bis 60kg wurde nicht besetzt. Die Nachwuchsringer Florian Hermann und Kevin Mägerle ergänzten das Team um Trainer Volker Hirt. Durch souveräne Siege von Steffen Baur (50kg Fr.), Marc Buschle (120kg Fr.), Volker Hirt (96kg Gr.-röm.), Bastian Bentz (84kg Fr.), Benjamin Raiser (66kg Gr.-röm.) und Daniel Reichle (74kg Fr.) konnte ein klarer Sieg von 24:12 Punkten eingefahren werden.
Im dritten und letzten Kampf des Abends kam es zu dem immerjungen Duell gegen den TSV Ehningen. Spannend wurden hier die Kämpfe zwischen Marc Buschle gegen den 30kg schwereren Manuel Senn, Benjamin Raiser gegen seinen älteren Bruder Daniel Raiser, Volker Hirt gegen Benjamin Senn und Bastian Bentz gegen Jan Platter erwartet, welche alle für den ASV Nendingen entschieden werden konnten. Ausserdem Siegreich für den ASV Nendingen waren Steffen Baur und Daniel Reichle, so dass auch dieser Kampf klar mit 20:12 gewonnen werden konnte.
In einem sehr gut organisierten Finale mit fairen Kämpfen gewann somit der ASV Nendingen vor der KG Dewangen/Fachsenfeld und dem TSV Ehningen den WRV-Pokal. Der KVA Remseck belegte den vierten Platz im Endklassement.


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Endrunde um den WRV-Pokal in Ehningen

Artikel vom 27.07.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 3952, Kommentare: 0

An diesem Samstag, 1. August, findet die Endrunde um den WRV-Pokal in Ehningen statt. Von den ursprünglich 21 Mannschaften haben sich vier für dieses Finale durchgesetzt. Neben dem ASV Nendingen sind dies die KG Dewangen/Fachsenfeld, die sich nach dem Rückzug aus der 1.Bundesliga neu formiert hat, die gastgebende Mannschaft des TSV Ehningen und etwas überraschend der Bezirksligist KVA Remseck. Der ASV Nendingen muss in dieser Endrunde natürlich als Favorit gelten und will den Pokal an die Donau bringen. Das Wiegen ist auf 15 Uhr terminiert. Die Kämpfe beginnen dann um 16 Uhr.

WRV-Pokal-Viertelfinale: AV Hardt - ASV Nendingen 7:27

Artikel vom 19.07.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 4685, Kommentare: 0

Ohne Probleme hat der ASV Nendingen am Samstag beim AV Hardt das Viertelfinale im WRV-Pokal erfolgreich überstanden. Mit einem ungefährdeten Sieg mit 27:7 zog der Bundesligist in die am 1.August stattfindende Endrunde der letzten vier Mannschaften ein. Der Gastgeber kam bei der Einweihung seiner neuen Ringermatte nur zu zwei Siegen gegen zwei Nendinger Jugendringer, musste aber ansonsten neidlos die Überlegenheit der Gäste anerkennen. Das sportlich faire Publikum in Hardt erlebte so einen schönen Ringerabend, bei dem zwar die große Spannung fehlte, aber doch tolle Aktionen geboten wurden.
In der Klasse bis 50 kg siegte der Nendinger Nachwuchsringer Kevin Mägerle ohne Gegner. Steffen Baur (55 kg) tat sich im griechisch-römischen Stil gegen den wesentlich älteren Josip Nad wie erwartet schwer. Er zeigte einen beherzten Kampf, musste seinem erfahrenen Gegner aber doch den Punktsieg überlassen. Für den dritten ASV-Jugendlichen, Dominik Preilipper, ging es darum weitere Erfahrungen zu sammeln. Im Kampf gegen Manuel Dieterle (74 kg G) kam er aber um eine klare Niederlage nicht herum.
Die restlichen sechs Stammringer des ASV Nendingen jedoch dominierten in ihren Kämpfen sehr eindeutig. Baris Diksu (60 kg F) führte schnell mit 6:0 Punkten, ehe Johannes Bösinger verletzt aufgeben musste. Auch Benjamin Raiser (66 kg G) war gegen Johann Reswich der klar bessere Mann auf der Matte und holte mit einem Überlegenheitssieg die vollen vier Punkte. Dominik Hipp (74 kg F) brauchte gar nur etwa vier Minuten, um gegen Markus Flaig alle drei Runden mit jeweils 6:0 Punkten für sich zu entscheiden. Und als hätten sie sich abgesprochen, stellte Bastian Bentz (84 kg F) genau das gleiche Ergebnis in fast genau der gleichen Zeit gegen Jochen Benner her. Für den Endstand von 27:7 für Nendingen sorgten die beiden Routiniers Volker Hirt und Marc Buschle. Während sich Marc Buschle (120 kg F) gen den 23 kg schwereren Thomas Müller mit einem klaren Punktsieg begnügte, punktete Trainer Volker Hirt (96 kg G) trotz Gewichtsnachteils Wolfgang Jauch in gut drei Minuten mit insgesamt 21:0 Punkten aus.
Schwerer wird es für die Nendinger zweifellos in zwei Wochen in der Endrunde der letzten vier Mannschaften, die in Ehningen oder Winzeln ausgetragen wird. Denn hier wird voraussichtlich der Zweitligist vom AB Aichhalden in einem klassischen Bezirksderby der stärkste Konkurrent im Kampf um den Pokal sein.

WRV-Pokal: ASV Nendingen kämpft beim AV Hardt um den Einzug ins Finale

Artikel vom 18.07.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 3987, Kommentare: 0

Der ASV Nendingen hat mit den zwei Siegen in Benningen und Unterelchingen den Einzug ins Viertelfinale des WRV-Pokals geschafft.
Nun gilt es am kommenden Samstag, 18. Juli, beim AV Hardt auch den Sprung in die Finalrunde der besten vier Mannschaften zu schaffen. Auf dem Papier scheint das im Kampf gegen den Landesligisten eine leichte Aufgabe zu sein. Doch wie im Fußball so gilt auch hier die alte Weisheit, dass „der Pokal seine eigenen Gesetze hat“. Aber natürlich will sich der Bundesligist hier keine Blöße geben und mit einem Sieg sich für die Endrunde qualifizieren, die am 1. August in Ehningen oder Winzeln ausgetragen wird.
Kampfbeginn in Hardt ist am Samstag um 20 Uhr.

Freundschaftskampf des ASV Nendingen beim SV Triberg (21:19)

Artikel vom 19.04.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 6440, Kommentare: 0

Es war eine schöne Werbung für den Ringkampfsport, was die Ringer des ASV Nendingen und des SV Triberg am Samstag im Kurhaus von Triberg auf der Matte boten. Und es war auch eine schöne Demonstration der engen Verbindung zwischen den beiden Vereinen. Besonders als Andreas Winter, der Vorsitzende des Gastgebers, vor Beginn der Kämpfe eine Ehrung des ASV-Vorsitzenden Reiner Schilling vornahm. Der hatte ja in den 70er Jahren den SV Triberg als Ringer und vor allem dann als Trainer der Bundesligamannschaft den Schwarzwäldern „die erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte“ beschert.

Den Freundschaftskampf in Triberg bestritt der ASV Nendingen mit einer Mischung aus Bundesligaringern und Nachwuchskräften aus der 2. und 3. Mannschaft. Von diesen Talenten überzeugte Steffen Baur (55 kg), der nach zwei knapp verlorenen Runden im dritten Durchgang aufdrehte und gegen Jonas Kammerer mit Nackenhebel sogar zum Schultersieg kam. Sehr viel schwerer taten sich da Pascal Lang (66 kg), Branko Fanizzi (66 kg) und Cederic Mühlmann (120 kg), die klare Niederlagen nicht vermeiden konnten. Auch der als Gastringer eingesetzte Gottmadinger Hannes Zuber (60 kg) musste trotz starker Leistung gegen den gewichtsmäßig klar überlegenen Sascha Osswald eine Punktniederlage hinnehmen. Keine Mühe hatte hingegen Adrian Ozsda (74 kg G), bei seinem deutlichen Überlegenheitssieg gegen Patrick Becker, der vor 2 Wochen deutscher Vize-Jugendmeister geworden war. Der sieggewohnte Triberger Coskun Öztürk (96 kg G) war im letzten Jahr in der Oberliga klar dominierend. Am Samstag musste er aber gegen einen sehr konzentriert auftretenden Andreas Miekeley doch die Überlegenheit eines Bundesligaringers anerkennen. Zwar enttäuschte er keineswegs, aber der Nendinger ist derzeit einfach in glänzender Verfassung und siegte mit 5:0/4:0/2:1. Auch Benjamin Raiser (66 kg G) zeigte Jerome Friedrich seine Grenzen auf. In allen drei Runden sicherte er sich, - in der 1. Runde sogar mit einer tollen Fünferwertung-, die nötigen Punkte zum Überlegenheitssieg.
Was die Dramatik angeht, war der Kampf von Bastian Bentz (84 kg G) gegen Kai Rotter der absolute Höhepunkt des Abends. Erstmals seit längerer Zeit trat der ASV-Ringer wieder im klassischen Stil an und rechnete sich gegen das Triberger Kraftpaket eigentlich wenig Chancen aus. Und tatsächlich gab er auch die 1. Runde mit 0:8 Punkten ab, als der Triberger immer wieder mit seiner gefürchteten Kopfklammer punktete. Dann drehte sich der Kampfverlauf und Bastian Bentz sicherte sich die nächste Runde mit mehreren Durchdrehern seinerseits klar mit 7:0. Kai Rotter schien dann in Runde 3 wieder nach 5:0 Punkten auf die Siegerstraße zurückzukommen, doch der Nendinger holte sich die Runde doch noch bei 5:5 Punkten. Die konditionelle Überlegenheit von Bastian Bentz entschied dann den dramatischen und packenden Kampf in der 4. Runde doch noch mit 5:0 zu seinen Gunsten. Semih Bosyan (74 kg F) tat sich gegen den Freistilspezialisten Kirill Fadeew erwartungsgemäß schwer. Der Ex-Aichhaldener war bei seinem ersten Auftritt auf Triberger Matte hochmotiviert und setzte sich in drei Runden jeweils knapp mit 1:0/1:0/2:0 durch. Beim Mannschaftsstand von 19:18 für Triberg musste der Kampf von Marc Buschle gegen Michael Kaufmehl (84 kg F) die Entscheidung über den allerdings unerheblichen Endstand dieses Freundschaftskampfes bringen. Im Kampf der beiden deutschen Spitzenringer setzte sich Marc Buschle gegen den deutschen Vizemeister des vergangenen Jahres in allen drei Runden knapp durch und bewies, dass er auch trotz Rückstands im Mattentraining auf dem Weg zur alten Form ist.
Die rund 400 Zuschauer im Triberger Kurhaus, unter ihnen auch viele Nendinger Anhänger, konnten sich am Ende über einen interessanten und lebhaften Kampfabend freuen. Und die Triberger können sicher sein, dass sie mit ihrer kompletten Mannschaft gute Chancen auf den Aufstieg in die Regionalliga und den Erhalt dieser Klasse haben.

ASV Nendingen präsentiert seinen Kader 2009

Artikel vom 29.03.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 4761, Kommentare: 0

ASV Nendingen präsentiert seinen Kader 2009 mit vier hochkarätigen Zugängen

Auf Einladung der Hirschbrauerei, einem der Hauptsponsoren des ASV, wurde am Freitagabend in der dortigen „Bier-Welt“ der Bundesligakader 2009 vorgestellt. Unter den fast 100 Gästen waren neben den Ringern, der Vorstandschaft, den treuesten Helfern und Supporters auch die wichtigsten Sponsoren des Vereins vertreten. Der alte Kader, nur ergänzt durch den Nachwuchsringer Steffen Baur, bleibt erhalten, nicht mehr dabei sind im Vergleich zum letzten Jahr nur die beiden Rumänen Pavel Burla und Valentin Lupu. Dafür konnten aber vier Zugänge präsentiert werden, die wohl das Potential der Mannschaft in der nächsten Saison deutlich verstärken werden.

In der Gewichtsklasse bis 60 kg wird Baris Diksu nun im Nendinger Trikot auf die Matte gehen. Er kann sowohl im griechisch-römischen als auch im freien Stil eingesetzt werden. Beim ASV ist der 24-Jährige ja kein Unbekannter, denn er hatte schon als Schüler für den ASV Nendingen große Erfolge feiern können und kämpfte als Jugendlicher auch schon in der in der damaligen Nendinger Oberligamannschaft. Auch während seiner späteren Zeit beim ASV Tuttlingen war er ein häufiger Gast beim Training im Nendinger Ringerlokal. 2004 wurde er deutscher Juniorenmeister und 2006 erreichte er mit dem 2. Platz bei der DM in der Männerklasse bis 55kg einen weiteren herausragenden Erfolg.

Mit Eduard Kratz (bisher RKG Freiburg) konnte der wohl hochkarätigste Zugang verpflichtet werden. Der 29-jährige wird im klassischen Stil in der Klasse bis 74 kg wohl ein wichtiger Punktesammler für den ASV sein. In den Jahren 2000 -2004 stellte er einen wohl kaum überbietbaren Rekord auf, als er über 5 Jahre hinweg in der Bundesliga unbesiegt blieb. Mehrfach holte er den deutschen Meistertitel und vertrat Deutschland auch einige Male bei Welt- und Europameisterschaften. Die RKG hat ihre bisheriges „Aushängeschild“ nur ungern ziehen lassen. Aber Eduard Kratz, der schon beim Kampf der Freiburger gegen den ASV von der Stimmung und besonderen Atmosphäre in der Mühlauhalle sehr angetan war, sucht nun hier in Nendingen eine neue Herausforderung.

Zwei griechische Ringer werden den ASV in der Klasse bis 84 kg verstärken. Am Freitagabend stellte sich Konstantinos Karpouzas den Nendingern vor. Der sympathische 24-jährige Grieche aus Larisa belegte im Dezember 2008 bei den griechischen Landesmeisterschaften den 2. Platz und will nun zum ersten Mal die Herausforderung eines Einsatzes im Ausland suchen. Er überzeugte in den letzten Tagen in Nendingen im Probetraining und zeigte auch bei den Laktattests außerordentliche Ausdauerwerte, die seine körperliche Fitness bewiesen. Der junge Grieche wird nun in dieser Saison für den ASV in der Klasse bis 84 kg im Freistil auf die Matte gehen, da Marc Buschle jetzt eine Gewichtsklasse aufrücken wird.

Mit dem 30-jährigen Sergios Solontkis wird ein zweiter Grieche für den ASV auflaufen. Er ringt in der Klasse bis 84 kg im griechisch-römischen Stil. Im Unterschied zu seinem Landsmann verfügt Sergios Solontkis schon über eine langjährige Kampferfahrung in der deutschen Bundesliga. Zuletzt ging er für den AV Germania Weingarten auf die Matte und verlor dabei in zwei Jahren nur drei Kämpfe. Er war 2007 für Griechenland bei der WM in Baku im Einsatz und belegte dort den 12. Platz. Auch bei vielen internationalen Turnieren, wie zum Beispiel 2007 mit dem 2. Rang beim Großen Preis von Athen zeigte Sergios Solontkis seine Klasse. Er konnte am Freitagabend zwar nicht anwesend sein, hat aber bei einem früheren Besuch in Nendingen mit seinem sympathischen Auftreten auf Anhieb großen Eindruck gemacht.

Gemeinsam mit diesen vier Zugängen wird der bisherige Kader des ASV um Marc Buschle und Florian Schwarz als wichtige Stützen der Mannschaft in der 1. Bundesliga eine noch stärkere Rolle spielen als im vergangenen Jahr. Trainer Volker Hirt ist zuversichtlich, dass in dieser Saison mehr als „nur“ der Klassenerhalt möglich sein wird.

ASV Nendingen II beim ASV Möckmühl 31:9

Artikel vom 17.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 9812, Kommentare: 0

Kantersieg mit 31:9 für ASV Nendingen II beim ASV Möckmühl

Auch der Mitaufsteiger ASV Möckmühl hat am Samstag die Siegesserie des ASV Nendingen II nicht stoppen können. Mit einem Kantersieg von 31:9 demonstrierte die Nendinger Zweite auch diesmal ihr hohes Leistungspotential. Die Gastgeber konnten nur zwei Siege verbuchen, wobei aber besonders der junge Steffen Baur bei seiner Niederlage gegen den Routinier Sven Rauhut eine sehr gute Leistung bot. In 7 Kämpfen holten jedoch die Nendinger die vollen 4 Punkte durch die bundesligaerprobten Bastian Bentz, Andreas Miekeley, Benjamin Raiser und Valentin Lupu, aber auch die bewährten Stammkräfte Andreas Kosing, Martin Hirt und Thomas Scheuring. Eine starke Leistung bot auch Marco Schmid, der sich nach hartem Kampf gegen den erfahrenen Miroslaw Latusinski in der 5. Runde durchsetzen konnte. Die Nendinger bleiben damit klar an der Tabellenspitze und dürften auch in den letzten vier Kämpfen kaum noch verdrängt werden.
Der Kampfverlauf (Möckmühl zuerst genannt):
55 kg (G): Sven Rauhut – Steffen Baur 4:0 (Schultersieg bei 7:2/7:1). – 120 kg (F): Nedim Ceylan – Andreas Kosing 0:4 (Schulterniederlage bei (0:3/0:3). – 60 kg (F): Philipp Westpfahl – Ömer Keser 3:0 (PS 5:0/1:0/1:1). – 96 kg (G): Markus Egner – Andreas Miekeley 0:4 (Schulterniederlage bei (0:6/0:6/0:3). – 66 kg (G): Timur Griener – Valentin Lupu 0:4 (Übergewicht, aber auch Schulterniederlage im Freundschaftskampf). – 84 kg (F): Wolfgang Klein – Bastian Bentz 0:4 (TÜ 0:3/0:5/0:3). – 66 kg (F): Ömer Durusu – Benjamin Raiser 0:4 (TÜ 0:7/0:7/0:7). – 84 kg (G): Miroslaw Latusinski – Marco Schmid 2:3 (PN 1:3/3:1/1:1/1:3/0:2). – 74 kg (G): Daniel Vasilenko – Martin Hirt 0:4 (TÜ 0:7/4:5/0:3). – 74 kg (F): Albert Tonn – Thomas Scheuring 0:4 (Schulterniederlage bei 2:1/0:3/0:4).

 

ASV Nendingen/Jugend - KSV Taisersdorf 22:16

Artikel vom 10.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 9516, Kommentare: 0

Die Nendinger Jugendmannschaft revanchiert sich mit 22:16 gegen den KSV Taisersdorf für die Vorkampfniederlage

Mit einem hart erkämpften Sieg hat sich die Nendinger Jugendmannschaft für ihre bisher einzige Niederlage revanchiert. Mit dem 22:16 gegen den KSV Taisersdorf festigten die Nendinger damit auch ihre klare Tabellenführung in der Bezirksliga B. Dabei stand der Kampfausgang am Samstag lange Zeit in Frage, denn wie erwartet gingen die Taisersdorfer zunächst in Führung. Dass diese aber mit 16:4 so deutlich ausfallen würde, war doch nicht ganz eingeplant. Mit fünf Siegen in Folge drehten die Nendinger Talente den Kampf aber doch noch zu ihren Gunsten. Dass das aber noch möglich war, ist auch Florian Hermann zu verdanken. Nachdem er im Vorkampf noch gegen Simon Weißhaar eine Überlegenheitsniederlage einstecken musste, entschied er am Samstag nach verlorener 1. Runde den Kampf noch mit einer starken 2. Runde und einem überraschenden Schultersieg für sich. Damit verhinderte er einen noch größeren Rückstand und ermöglichte erst die glänzende Aufholjagd. Die Brüder Tim und Steffen Baur sowie ihr Cousin Robin Baur verbesserten mit ihrem jeweils 8. Sieg in Folge ihre makellose Erfolgsbilanz. Seine erste Niederlage musste dagegen Luca Herold einstecken, der aber immer noch auf eine Bilanz von 7:1 stolz sein kann. Überzeugend auch das Auftreten von Manuel Behr, der mit einem Punktsieg im letzten Kampf den Nendinger Erfolg besiegelte. Aber auch Lukas Stiller mit einem schnellen Schultersieg sowie trotz ihrer Niederlagen Tobias Geiselmann, Yunus Bakir und Pascal Lang konnten vor 200 Zuschauern gefallen.

 


Bild: Michael Herold (ASV Nendingen)

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ASV Nendingen II - SG Weilimdorf 24:12

Artikel vom 10.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 10483, Kommentare: 0

ASV Nendingen II macht mit 24:12 gegen Weilimdorf einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft

In einem würdigen Spitzenkampf hat der ASV Nendingen II am Samstag vor 300 Zuschauern mit einem klaren Sieg mit 24:12 gegen den Verfolger SG Weilimdorf die Weichen wohl endgültig in Richtung Meisterschaft der Landesliga gestellt. Die Gäste überraschten zwar mit einer veränderten Mannschaftsaufstellung, bei der sie eigens für diesen Kampf 3 weitere Ausländer aus dem Hut zauberten. Die Nendinger Zweite hielt aber mit einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung bravourös dagegen und bleibt damit weiter ungeschlagen. Martin Hirt gewann auch seinen 9. Kampf in Folge, während leider Marco Schmid trotz guter Leistung seine erste Saisonniederlage einstecken musste. Der sehr robuste Kampfstil seines 5 kg schwereren Gegners, dem früheren Bundesligaringer Kemal Demir, kam beim Nendinger Publikum allerdings gar nicht gut an. Benjamin Raiser mit einem Schultersieg und Bernhard Scheuring mit einem Überlegenheitssieg holten die vollen 4 Punkte für Nendingen. Sehr überzeugend auch das Auftreten von Ömer Keser und Valentin Lupu, der sich für seine unglückliche Vorrundenniederlage gegen den polnischen Vize-Juniorenmeister eindrucksvoll revanchierte. Spektakulär der Sieg von Routinier Andreas Kosing gegen den riesigen Andreas Werft. Der frühere deutsche Vizemeister aus Weilimdorf brachte mit 119,9 kg gerade noch das Höchstlimit auf die Waage, hatte aber gegen Andreas Kosing keine Siegchance. Und Bastian Bentz gefiel mit einer sehr konzentrierten Kampfführung, mit der er dem slowakischen früheren Olympiateilnehmer Milan Revicky die erste Niederlage des Jahres beibrachte.
Der Kampfverlauf (Nendingen zuerst genannt):
55 kg (G): Steffen Baur – Khagani Abbasov 0:4 (TÜ 0:7/1:7/0:7). – 120 kg (F): Andreas Kosing – Andreas Werft 3:0 (Punktsieg 6:2/3:2/1:1). – 60 kg (F): Ömer Keser – Stefan Stiber 3:0 (Punktsieg 1:0/1:0/1:0). – 96 kg (G): Bernhhard Scheuring – Daniel Möbius 4:0 (TÜ 5:0/5:0/4:0). – 66 kg (G): Valentin Lupu – Dariusz Marszalkowski 3:0 (Punktsieg 5:3/4:0/5:3). – 84 kg (F): Bastian Bentz – Milan Revicky 3:0   (Punktsieg 1:0/1:0/1:0). – 66 kg (F): Benjamin Raiser – Vaclav Janoch 4:0 (Schultersieg bei 6:0). – 84 kg (G): Marco Schmid – Kemal Demir 0:4 (TÜ 0:9/1:2/0:7). – 74 kg (G): Martin Hirt – Aydin Keles 4:0 (TÜ 7:0/5:0/6:0). – 74 kg (F): 0:4 Stefan Vogt (Weilimdorf) siegt ohne Gegner. Endstand 24:12. Mattenleiter Lothar Herzog (Sulgen).

 


Bild: Michael Herold (ASV Nendingen)

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Vorbericht: ASV Nendingen II - SG Weilimdorf

Artikel vom 06.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 8570, Kommentare: 0

Entscheidender Kampf von ASV Nendingen II gegen die SG Weilimdorf

Vor einem ganz wichtigen Kampf steht am Samstag auch der ASV Nendingen II. Mit der SG Weilimdorf stellt sich in Nendingen zum Spitzenkampf der Tabellenzweite der Landesliga vor, der bisher nur eine knappe Niederlage hinnehmen musste. In der Vorrunde entführte nämlich die Nendinger Zweite die Punkte mit einem Sieg, der allerdings erst im allerletzten Kampf sichergestellt wurde. Die Weilimdorfer haben mit Khagani Abasov, Dariuzs Marszalkowski, Stefan Vogt, Kevin Strecker. Milan Revicky und dem Schwergewichtler Andreas Werft einige ganz starke Ringer im Aufgebot. Anders als in den beiden letzten Kämpfen wird es also hier für die Nendinger zu einer ganz harten Bewährungsprobe kommen, die nur mit einer starken Aufstellung erfolgreich bestanden werden kann. Die Gastgeber hoffen dabei auf zahlreiche Unterstützung in diesem Kampf, der um 20 Uhr in der Nendinger Sporthalle beginnt.
Schon ab 19 Uhr trifft die Jugendmannschaft des ASV Nendingen auf den KSV Taisersdorf, gegen den man in der Vorrunde die bisher einzige Niederlage hinnehmen musste.

 

ASV Nendingen II siegt wieder mit 40:0

Artikel vom 02.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 8220, Kommentare: 0

ASV Nendingen II siegt wieder mit 40:0 gegen unvollständige Gastmannschaft aus Baienfurt

Der ASV Nendingen II hat es am Samstag erneut mit einer unvollständigen Gastmannschaft zu tun gehabt. Die KG Baienfurt II als Schlusslicht der Landesliga konnte nur mit 7 Ringern antreten. Auf der Matte gewannen sie zwar die Kämpfe in den beiden leichten Klassen, der Nendinger Sieg auf der Matte mit 31:9 wird aber mit 40:0 in die Wertung eingehen. Mit diesem Sieg hat die Nendinger Zweite vor 350 Zuschauern ihre Spitzenposition weiter behauptet. Mit dem 15-jährigen Steffen Baur wurde erneut eines der jungen Nendinger Talente eingesetzt. Er hielt sich bei seinem ersten Einsatz in einer Aktivenmannschaft auch hervorragend und hatte durchaus eine Siegchance. In der 4. Runde musste er aber eine Schulterniederlage hinnehmen, als der Kampfrichter eine klare unerlaubte Beinarbeit seines Gegners übersah. In den meisten anderen Klassen waren die Gäste deutlich überfordert. Mit Routinier Thomas Scheuring kam schon der 23. Ringer in dieser Saison in der „Zweiten“ zum erfolgreichen Einsatz. Am nächsten Samstag findet dann in der Nendinger Sporthalle das vorweggenommene „Finale“ um die Landesligameisterschaft zwischen dem ASV Nendingen II und der SG Weilimdorf statt, die bisher nur eine knapp Niederlage gegen Nendingen hinnehmen musste.
Der Kampfverlauf (Nendingen zuerst genannt):
55 kg (G): Steffen Baur – Tim Oppenrieder 0:4 (Schulterniederlage bei 3:6/3:4/4:3/0:4). – 120 kg (F): Bernhard Scheuring – Fabio Maier 4:0 (TÜ 7:0/7:0/6:0 nach 1:19 Minuten). – 60 kg (F): A. Maimone – Pejman Mir 0:4 (Schulterniederlage bei 0:3/0:6/0:6). – 96 kg (G): 4:0 (Pavel Burla ohne Gegner ). – 66 kg (G): 4:0 (Valentin Lupu ohne Gegner). – 84 kg (F): Thomas Scheuring – Alexander Bojo 4:0 (Schultersieg nach 18 Sekunden). – 66 kg (F): Benjamin Raiser – Rico Troltsch 3:1 (Punktsieg 1:0/0:4/1:0/4:0). – 84 kg (G): Marco Schmid – Louis Wessels 4:0 (Schultersieg bei 7:0/7:0). – 74 kg (G): 4:0 (Martin Hirt ohne Gegner). – 74 kg (F): Dominik Hipp – Christoph Dornfeld 4:0 (Schultersieg bei 2:1/8:0).

 

Halbzeitbilanz der Nendinger Ringer

Artikel vom 29.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 6437, Kommentare: 0

In den meisten Ringerligen ist die Vorrunde jetzt abgeschlossen oder hat bereits die Rückrunde begonnen. Besonders für den ASV Nendingen ist das nach dem neuerlichen Aufstieg beider Aktivenmannschaften die Zeit, um Bilanz zu ziehen und Prognosen und Erwartungen zu überprüfen. Von den drei gemeldeten Mannschaften haben die Jugend und die zweite Mannschaft als momentane Tabellenführer die Erwartungen voll und ganz erfüllt. Der Nachwuchs rückt mit seinen 16 bisher eingesetzten Talenten in der Bezirksliga B immer mehr in den Vordergrund. Die Leistungsfortschritte durch die guten Trainingsbedingungen und die engagierte Arbeit der Betreuer sind unübersehbar. Hier wächst eine neue Ringergeneration heran, die für die Zukunft viel Positives verspricht. Das wurde auch am letzten Samstag deutlich, als die KG Baienfurt überraschend deutlich mit 29:13 und die TG Stockach mit 28:12 besiegt wurden. Der Einzug in die Endrunde der Bezirksmeisterschaft scheint in greifbarer Nähe.

Genauso positiv muss man die bisherigen Erfolge des ASV Nendingen II würdigen. Nach dem direkten Durchmarsch von der Bezirksklasse über die Bezirksliga in die Landesliga steht man nun schon wieder ungeschlagen an der Tabellenspitze. Der dritte Aufstieg in Folge in die Verbandsliga scheint auch hier vorprogrammiert. Nicht weniger als 21 Ringer sind bisher in der Nendinger Zweiten eingesetzt worden. Dabei reicht die Bandbreite vom Jungtalent Pascal Lang bis hin zum Altmeister Andreas Kosing. Die Erweiterung des Kaders und der Austausch von Ringern zwischen Bundesliga- und Landesligateam haben sich voll bewährt. Der von Trainer Volker Hirt schon vor drei Jahren gewünschte starke Unterbau für die Erstligamannschaft scheint Wirklichkeit zu werden.

Mit der Tabellenführung kann die erste Mannschaft in der 1. Bundesliga Süd natürlich nicht aufwarten. Aber dennoch hat gerade auch der letzte Kampf beim Tabellenzweiten SC Anger gezeigt, dass die vor Jahresfrist von vielen Beobachtern geäußerte Befürchtung, man werde in der 1. Bundesliga zum billigen Kanonenfutter für die Spitzenteams, sich überhaupt nicht bestätigt hat. Der Klassenerhalt scheint absehbar. Schon an diesem Samstag will man sich im drittletzten Heimkampf der Saison gegen die RKG Freiburg für die äußerst knappe Vorrundenniederlage revanchieren. Ein möglicher Sieg würde noch deutlicher dokumentieren, dass der Abstand zu den etablierten Bundesligamannschaften gar nicht so groß ist. Ein Abstand der ganz anderen Art hat sich allerdings in den bisherigen Heimkämpfen in der Mühlauhalle gezeigt. Alle Gäste waren sich einig, dass die Art der Präsentation der Kämpfe hier in der 1. Bundesliga Süd Spitze ist. Auch was die Zuschauerzahlen angeht, kann kein anderer Verein auch nur annähernd den Zuspruch des ASV Nendingen erreichen. Die ersten Heimkämpfe wurden durchschnittlich von etwa 1 200 Zuschauern besucht. Der Lokalschlager zwischen dem KSV Aalen und der KG Dewangen hatte im Vergleich dazu mit 670 Zuschauern die ansonsten stärkste Kulisse. Natürlich ist diese ganze Organisation nur mit einer enormen Anzahl von freiwilligen Helfern des ASV zu bewältigen. Bleibt zu hoffen, dass ihr Engagement auch in den letzten drei Heimkämpfen durch eine entsprechende Resonanz belohnt wird. Das „Abenteuer erste Liga“ scheint für den ASV Nendingen auf jeden Fall zu einem bisher gelungenen Experiment  zu werden.

Die Nendinger Jugend festigt Tabellenführung

Artikel vom 27.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 6699, Kommentare: 0

Die Nendinger Jugend festigt Tabellenführung mit Doppelsieg

Mit zwei Siegen hat die Jugendmannschaft des ASV am Samstag ihre Spitzenposition in der Bezirksliga Gruppe B ausgebaut. In der Nendinger Sporthalle wurde erst die starke Mannschaft der KG Baienfurt überraschend deutlich mit 29:13 besiegt, bevor man dann auch gegen die TG Stockach erwartungsgemäß mit 28:12 die Oberhand behielt. Vor allem der klare Sieg gegen Baienfurt war nicht unbedingt zu erwarten, aber die Nendinger Talente demonstrierten wieder eindrucksvoll, wie sehr sie sich von Wettkampf zu Wettkampf steigern können. Für die doch recht zahlreichen Zuschauer war es eine Freude zu sehen, wie beim ASV wieder eine Generation von talentierten Ringern heranwächst. Die guten Trainingsbedingungen und die engagierte Arbeit von vielen Betreuern in der Nachwuchsförderung führen offensichtlich auch zu einer entsprechenden Leistungssteigerung, die in absehbarer Zeit auch zu einer Blutauffrischung im Aktivenkader führen wird. Am Samstag waren 13 Ringer im Einsatz, die 14 von den 20 Kämpfen für sich entscheiden konnten. Tobias Geiselmann, Yunus Bakir, Dominik Reichle, Luca Herold, Lukas Stiller, Tim Baur, Lars Füsslin, Manuel Behr, Robin Baur, Steffen Baur, Tobias Müller, Florian Hermann sowie Pascal Lang waren diesmal im Einsatz, doch einige andere brennen ebenfalls schon auf ihre Chance.

ASV Nendingen II - VfL Gemmrigheim 35:4 (40:0)

Artikel vom 27.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 7558, Kommentare: 0

ASV Nendingen II siegt klar gegen eine Rumpfmannschaft des VfL Gemmrigheim

Gegen eine Rumpfmannschaft aus Gemmrigheim hat die Nendinger Zweite mit einem klaren Sieg mit 35:4 die Tabellenführung behauptet. Die Verlegenheit stand dem Betreuer der Gäste Hans-Michael Raiser, auch WRV-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, ins Gesicht geschrieben, als er seine angereisten fünf Ringer präsentierte: „Ich habe in meiner Ringsportkarriere noch keine so peinliche Situation erleben müssen.“ Aus Verletzungsgründen und wegen einer Grippewelle konnte er den enttäuschten 250 Zuschauern keine vollwertige Mannschaft bieten. Als kleinen Trost hatte er etliche Flaschen guten Weines mitgebracht, eine Geste, die nicht nur die Nendinger Ringer wieder besänftigte. Der ASV Nendingen hatte zu diesem vermeintlichen Spitzenkampf wieder eine ganz starke 2. Mannschaft aufgeboten, die auf der Matte dann auch nur einen Kampf durch Aufgabe nach einer Verletzung verlor. Das große Talent Pascal Lang kam zu seinem ersten Sieg in einer Aktivenmannschaft. Nach den 5 gewerteten Begegnungen stellten sich die Gäste noch zu einigen Freundschaftskämpfen, so dass die Zuschauer auch noch Siege von Benjamin Raiser, Daniel Reichle und Andreas Betzler auf der Matte sehen konnten.
Der Kampfverlauf (Nendingen zuerst genannt): 55 kg (F): 4:0 Ömer Keser hat keinen Gegner. – 120 kg (G): Bernhard Scheuring – Andre Rommel 4:0 ( Schultersieg bei 6:0/8:0/8:0). – 60 kg (G): 4:0 Benjamin Raiser hat keinen Gegner. – 96 kg (F): Orhan Bolat – Maurizio Boellis 3:0 (PS 3:0/2:0/3:2). – 66 kg (F): Pascal Lang – Alexander Hermann 4:0 (Schultersieg 1. Runde bei 4:0). – 84 kg (G): Pavel Burla – Udo Müller 4:0 (Schultersieg 1. Runde). – 66 kg (G): 4:0 Valentin Lupu hat keinen Gegner. – 84 kg (F): 4:0 Daniel Reichle hat keinen Gegner. – 74 kg (F): Christian Mayer – Steffen Schober 0:4 (Niederlage durch Aufgabe bei 3:1). – 74 kg (G): 4:0 Martin Hirt hat keinen Gegner. Der Endstand von 35:4 wird wohl nachträglich wegen unvollständiger Mannschaft mit 40:0 gewertet.

ASV Nendingen II - VfL Gemmrigheim

Artikel vom 22.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 6585, Kommentare: 0

Im besonderen Blickpunkt des Interesses steht an diesem Samstag die Nendinger zweite Mannschaft. Als Tabellenführer der Landesliga treffen die Nendinger daheim im Spitzenkampf auf den direkten Verfolger des VfL Gemmrigheim. Die Unterländer haben erst eine Niederlage hinnehmen müssen. Mit Krzysztof Mudrecki (60 kg), Michal Kujda (84 kg F), Artur Salachna (120 kg) und Oliver Wörz (74 kg F) verfügen sie über einige ganz starke Ringer. Die Nendinger Zweite hat aber bisher nach ihrem Aufstieg eine tadellose Saison bestritten und wird sich auch in diesem letzten Kampf der Vorrunde mit einer stark aufgestellten Mannschaft die sehr gute Bilanz nicht verderben lassen wollen. Sie hätte es verdient, am Samstag ab 20 Uhr in der Nendinger Sporthalle wieder von einer großen Zuschauerkulisse unterstützt zu werden. Denn es hat sich rumgesprochen, dass auch hier in der Landesliga toller Ringersport zu sehen ist.
Schon ab 17.30 Uhr steht die aufstrebende Nendinger Jugendmannschaft in einem Dreier-Kampftag gegen die KG Baienfurt und die TG Stockach auf der Matte. Auch hier treffen die Nendinger als Spitzenreiter mit der KG Baienfurt auf den direkten Verfolger, von dem man sich mit einem Sieg weiter absetzen könnte.

Die Nendinger Zweite siegt auch in Neckarweihingen mit 22:16

Artikel vom 20.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 8235, Kommentare: 0

ASV Nendingen II bleibt weiter auf der Erfolgsspur. Auch der KSV Neckarweihingen konnte den Siegeszug der Gäste nicht stoppen. Die Nendinger Zweite zeigte wieder einige spektakuläre Kämpfe. Florin Matei und Martin Hirt setzten ihre Siegesserie fort und Bastian Bentz gewann wie erwartet wieder überlegen. Sehr gut hielt sich Ömer Keser, der dem bisher ungeschlagenen Michal Mis nur denkbar knapp unterlag. Bitter war die Lehrstunde, die der erfolgreichste Ringer der Gastgeber, Neculaj Mihai, bei seiner Überlegenheitsniederlage gegen Valentin Lupu erlitt. Dramatisch verlief der Kampf von Marco Schmid gegen den erfolgsgewohnten Roman Biskupek. Der Wurmlinger verlor die 1. Runde klar, drehte dann aber wie entfesselt auf und demonstrierte bei seinem hart erkämpften, aber letztlich doch noch klaren Sieg seine hervorragende Form.
Der Kampfverlauf (Neckarweihingen erstgenannt): 55 kg (F): Michal Mis – Ömer Keser 3:0 (PS 1:0/1:0/1:0). – 120 kg (G): Andreas Kosing siegt für Nendingen ohne Gegner (0:4). – 60 kg (G): Marcel Jung – Florin Matei 0:4 (TÜN 0:7/0:7/0:7). – 96 kg (F): Simon Fingerle – Cederic Mühlmann 4:0 (TÜ 4:0/3:0/6:0). – 66 kg (F): Patrik Tulai – Timo Schmid 4:0 (Schultersieg bei 7:1). – 84 kg (G):  Roman Biskupek . Marco Schmid 1:3 (PN 6:0/3:5/1:3/1:6). – 66 kg (G): Neculai Mihai – Valentin Lupu 0:4 (TÜN 0:6/1:2/0:6). – 84 kg (F): Damian Adamczuk – Bastian Bentz 0:4 (TÜN 0:7/0:7/0:6). – 74 kg (F): Fabian Häcker – Christian Mayer 4:0 (Schultersieg bei 3:1). – 74 kg (G): Norbert Böhlke – Martin Hirt 0:3 (PN 1:3/0:5/1:3).

ASV Nendingen II - KG Kirchheim/Köngen 25:14

Artikel vom 14.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 7046, Kommentare: 0

Mit dem erwarteten klaren Sieg gegen die KG Kirchheim/Köngen mit 24:14 und der gleichzeitigen Niederlage des VfL Gemmrigheim hat sich die Nendinger Zweite die alleinige souveräne Tabellenführung in der Landesliga gesichert. Die Gäste kamen nur zu drei Siegen, überließen andererseits Florin Matei einen kampflosen Sieg und stellten für Martin Hirt nur einen übergewichtigen Gegner. Während Ömer Keser und Andreas Kosing zu Vier-Punkte-Siegen kamen, mussten Bastian Bentz, Daniel Reichle und Orhan Bolat doch mächtig kämpfen, um ihre starken Gegner niederzuhalten. Zu seinem ersten Einsatz in einer Aktivenmannschaft kam der junge Pascal Lang, der sich bei seiner Niederlage gegen Timur Togajbaev sehr gut hielt. Kampfrichter G.Reich (Musberg) leitete vor 400 Zuschauern souverän.
Der Kampfverlauf (Nendingen erstgenannt): 55 kg (F): Ömer Keser – Steffen Wagner 4:0 (TÜ 6:0/6:0/6:0). – 120 kg (G): Andreas Kosing – Miroslaw Jurczyszyn 4:0 (Schultersieg 1. Runde). – 60 kg (G): Florin Matei siegt kampflos 4:0. – 96 kg (F): Orhan Bolat – Michael Eisele 3:0 (PS 1:0/1:0/1:0). – 66 kg (F): Timo Schmid – Tomasz Dec 0:4 (TÜ 0:6/0:6/1:7). – 84 kg (G): Bastian Bentz – Alexander Meinero 3:1 (PS 7:0/1:2/1:1/2:1). – 66 kg (G):Pascal Lang – Timur Togajbaev 0:4 (TÜ 0:6/0:6/0:6). – 84 kg (F): Daniel Reichle – Pawel Janiak 3:1 (PS 1:0/0:1/3:1/5:1). – 74 kg (F): Christian Mayer – Oleg Roth 0:4 (Schulterniederlage bei 1:3/0:3). – 74 kg (G): Martin Hirt – Alexander Pack 4:0 (Übergewicht, Schultersieg Hirt im Freundschaftskampf).

ASV Nendingen - AV Hardt 29:6

Artikel vom 06.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 8279, Kommentare: 0

Den erwartet klaren Sieg hat der ASV Nendingen II im Bezirksduell mit dem AV Hardt mit 29:6 Punkten eingefahren. Die Gäste kamen nur zu zwei Punktsiegen, ansonsten  kam die wieder stark aufgestellte Nendinger Zweite vor 400 Zuschauern zu meist überlegenen Erfolgen. Erstmals im Einsatz war Co-Trainer Andreas Kosing, der mit einem Schultersieg ebenso überzeugte, wie alle anderen Nendinger Ringer. Der Austausch von Ringern zwischen erster und zweiter Mannschaft mit dem Einsatz von bundesligaerfahrenen Ringern wie Florin Matei, Dominik Hipp, Daniel Reichle oder Valentin Lupu kommt der Leistungsstärke des Teams genauso zugute wie die Zuverlässigkeit beispielsweise eines Martin Hirt, Marco Schmid oder Ömer Keser.  Damit bleiben die Nendinger weiterhin an der Tabellenspitze der Landesliga.
Der Kampfverlauf im Einzelnen
(Nendingen erstgenannt): 55 kg (F): Ömer Keser – Josip Nad 3:0 (Punktsieg 2:1/2:1/2:0). – 120 kg (G): Andreas Kosing – Thomas Müller 4:0 (Schultersieg bei 3:3/3:0). – 60 kg (G): Florin Matei – Johannes Bösinger 4:0 (TÜ 6:0/6:0/6:0). – 96 kg (F): Cederic Mühlmann – Jochen Benner 0:3 (PN 0:6/0:1/0:1). – 66 kg (F): Timo Schmid – Achim Reuter 0:3 (PN 0:2/0:2/0:2). – 84 kg (G): Marco Schmid – Marcel Bajerke 4:0 (TÜ 8:2/3:0/5:2). – 66 kg (G): Valentin Lupu – Tobias Profft 4:0 (Übergewicht, Freundschaftskampf 5:0/7:0/5:0). – 84 kg (F): Daniel Reichle – Dominik Klausmann 3:0 (Punktsieg 1:0/2:1/8:0). – 74 kg (F): Dominik Hipp – Markus Flaig 4:0 (TÜ 3:1/6:0/6:0). – 74 kg (G): Martin Hirt – Manuel Dieterle 3:0 (Punktsieg 6:0/3:0/1:1). Kampfrichter Manuel Wagner (Mühlheim) hatte keine Mühe mit den fairen Kämpfen.

ASV Nendingen II - ASV Möckmühl 27:12

Artikel vom 28.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 8668, Kommentare: 0

 

Der ASV Nendingen II hat mit einem unerwartet deutlichen Sieg von 27:12 gegen den Mitaufsteiger ASV Möckmühl nach nunmehr drei Erfolgen weiterhin die Tabellenführung inne. Die Gäste kamen nur zu drei Siegen. Die erneut stark aufgestellte Nendinger „Zweite“ ließ aber vor 500 Zuschauern mit Siegen in den letzten 5 Kämpfen keine Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen. Mit ihrem dritten Sieg in Folge überzeugten der in dieser Liga überragende Florin Matei genauso wie Martin Hirt. Aber auch Valentin Lupu, Bastian Bentz und die erstmals eingesetzten Stefan Rutschmann, Philipp Henning sowie Trainer Volker Hirt zeigten bei ihren Siegen erstklassige Leistungen. Wenn die Mannschaft weiterhin so auftrumpfen kann, wird sie im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg ein gewichtiges Wort mitreden. Kampfrichter W. Hettinger hatte keine Mühe mit den fairen Kämpfen. Der Kampfverlauf (Nendingen erstgenannt):
55 kg (F): Ömer Keser – Sven Rauhut 0:4 (Schulterniederlage bei 2:0/2:5).- 120 kg (G): Philipp Henning – Markus Egner 4:0 (TÜ 7:0/7:0/3:0). – 60 kg (G): Florin Matei – Mario Beerbaum 4:0 (Schultersieg bei 6:0/6:0/5:0). - 96 kg (F): Cederic Mühlmann – Nedim Ceylan 0:4 (Schulterniederlage bei 1:7/0:4). – 66 kg (F): Timo Schmid – Devran Sahin 0:4 ((TÜ 1:4/0:7/0:7). – 84 kg (G): Volker Hirt – Miroslaw Latusinski 4:0 (TÜ 3:0/5:0/7:0). – 66 kg (G): Valentin Lupu – Philipp Westpfahl 4:0 (Schultersieg bei 6:0/5:0). – 84 kg (F): Bastian Bentz – Wolfgang Klein 3:0 (PS 2:0/2:0/1:1). – 74 kg (F): Stefan Rutschmann – Albert Tonn 4:0 (Schultersieg bei 6:0/6:0/4:0). – 74 kg (G): Martin Hirt – Daniel Vasilenko 4:0 (Aufgabesieg bei 6:0/0:0).

SG Weilimdorf - ASV Nendingen II 17:21

Artikel vom 22.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 7233, Kommentare: 0

Einen ganz wichtigen Auswärtserfolg hat die Nendinger „Zweite“ am Samstag gefeiert. Bei der mitfavorisierten SG Weilimdorf holten die hervorragend kämpfenden Nendinger einen vorher nicht unbedingt zu erwartenden Sieg mit 21:17 Punkten. Damit liegen sie nun gemeinsam mit dem VfL Gemmrigheim an der Tabellenspitze und untermauerten ihre Aufstiegsambitionen. Florin Matei, Bernhard Scheuring, Marco Schmid, Bastian Bentz und Martin Hirt sorgten für 5 Siege ohne Rundenverlust. Und dazu gelangen Daniel Reichle und dem jungen Cederic Mühlmann wichtige Rundengewinne, die zum Nendinger Sieg beitrugen. Nach einer überraschenden Niederlage von Valentin Lupu stand der Kampf bis zum Schluss auf der Kippe, bis dann Martin Hirt mit einem knappen Punktsieg für den wertvollen Auswärtssieg sorgte.
Der Kampfverlauf (Weilimdorf erstgenannt): 55 kg (F): Khagani Abasov – A. Maimone 4:0 (TÜ 5:0/7:0/6.0). – 120 kg (G): Andreas Werft – Bernhard Scheuring 0:3 (PN 2:3/1:4/1:5). – 60 kg (G): Stefan Stiber – Florin Matei 0:4 (TÜ 0:6/0:7/0:7). – 96 kg (F): Daniel Möbius – Cederic Mühlmann 3:1 (PS 3:0/1:0/1:3/2:0). – 66 kg (F): Abdullah Eren – Timo Schmid 3:0 (PS 2:0/4:0/3:1). – 84 kg (G): Michael Berner – Marco Schmid 0:4 (TÜ 0:3/0:3/0:5). – 66 kg (G): Dariusz Marszalkowski – Valentin Lupu 4:0 (SS bei 3:4/6:1). – 84 kg (F): Milan Revicky . Daniel Reichle 3:2 (PS 0:1/0:1/2:1/3:0/3:0). – 74 kg (F): Stefan Vogt – Bastian Bentz 0:4 (TÜ 0:7/3:4/1:5). – 74 kg (G): Kevin Strecker – Martin Hirt 0:3 (PN 1:2/1:1/1:1). Endstand 17:21 Punkte.

Bereits vor dem ersten Kampf Bundesligatauglichkeit

Artikel vom 18.09.2008, Autor: Helmut Bucher, Views: 7687, Kommentare: 0

Am ersten Kampftag der Ringerbundesliga stellten die Mitglieder des ASV nachhaltig unter Beweis, dass sie Erstklassik sind. Zehn Stunden bevor die ersten Akteure auf die Ringermatte gingen packten mehr als 30 Freiwillig in der Tuttlinger Mühlau Sporthalle an, um diese in eine moderne Kampfarena zu verwandeln. Bis aufs Kleinste vom Vorsitzenden für Organisation/Verwaltung Rolf Henning ausgeklügelten Plänen wurde die Mühlau Sporthalle für den abendlichen Auftakt in der 1. Bundesliga gerichtet. Ohne Übertreibung was hier auf die Beine gestellt wurde sucht seines gleichen in der ganzen Republik. Es fehlt an nichts. Hochmoderne, auf dem neuesten Stand der Technik, Computer gesteuerte Anzeigetafeln, oder Web-Kameras die das Geschehen auf der Matte in die eigens eingerichteten VIP-Räumlichkeiten übertragen, an alles wurde gedacht. Bundesligareif auch das 48 Seiten umfassende Programmheft "Hüftschwung" mit viel Information für die Fans. Hier hat der Villinger Kai Blandin ganze Arbeit abgeliefert die sich sehen lassen kann. Nicht weniger Aufwendig und informativ die seit Jahren zu Saisonbeginn erscheinende "Ringermatte" für die Bernhard Scheuring und Daniel Reichle als Redakteure verantwortlich zeichnen, mit einem großen farbigen Bilderanhang des Sportfotografen Helmut Bucher der mit seinen packenden Szenefotos auch zur Ausgestaltung des VIP-Bereiches in der Mühlausporthalle beitrug. Seinen Teil trägt auch Webmaster Karl Greiner mit seiner fein und hochaktuell gestalteten ASV Homepage bei. Alles in allem es ist (fast) nicht zu übertreffen was der ASV Nendingen im Vorfeld für die Ringerbundesliga auf die Beine gestellt hat. Dazu kann man nur gratulieren und voller Hochachtung seinen Hut ziehen. Jetzt hoffen die vielen hundert Fans der ASV auf ihre Gladiatoren, daß sie mit dem gleichen Engagement, wie das Umfeld, auf der Matte ihr Bestes geben.
www.hkb-presse.de war mit von der Partie, nach dem Motto: aktuell-pfiffig-professionell
 


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SG Weilimdorf - ASV Nendingen II / Vorschau

Artikel vom 18.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 7280, Kommentare: 0

Für viele Experten gelten die SG Weilimdorf und der ASV Nendingen II als Favoriten in der Landesliga. Diese beiden Mannschaften treffen nun schon am zweiten Kampftag aufeinander. Beide haben in der Vorwoche mit klaren Siegen überzeugt. Dabei haben die Weilimdorfer mit ihren vielen Neuzugängen bei der KG Kirchheim/Köngen ganz schön aufgetrumpft. Die Nendinger Zweite will aber am Samstag mit einer starken Aufstellung dagegenhalten, so dass ein völlig offener Kampf erwartet werden kann. Die Weilimdorfer haben ihre stärksten Kräfte in Khagani Abbassov (55 kg), Abdullah Eren und Dariusz Marszalkowski (beide 66 kg), Stefan Vogt (74 kg F), Milan Revicki (84 kg F) und Andreas Werft (120 kg). Vielleicht gibt dieser Kampf schon Aufschluss, wie realistisch die Nendinger Aufstiegsambitionen einzuschätzen sind.

KG Baienfurt II - ASV Nendingen II 7:31

Artikel vom 15.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 8056, Kommentare: 0

Zum Saisonbeginn hat eine starke zweite Mannschaft des ASV Nendingen als Aufsteiger in die Landesliga gleich einen souveränen Sieg in Baienfurt eingefahren. Auch wenn die Baienfurter zwei Ringer einsetzten, die in der Vorwoche in Tuttlingen noch in der 2. Bundesliga gekämpft hatten, waren sie gegen die gut eingestellte Nendinger „Zweite“ chancenlos. Nur die bundesligaerfahrenen Mir Pejman und Vladimiros Ioakeimidis waren für die Gastgeber siegreich. Auch Marcel Bolduan, der kürzlich gegen den Tuttlinger Manuel Fehrenbach gut gekämpft hatte, musste sich dem eine Gewichtsklasse aufgerückten Dominik Hipp geschlagen geben. Und Valentin Lupu errang gegen Simon Tenhündfeld für Nendingen genauso einen Überlegenheitssieg, wie vor acht Tagen der Tuttlinger Baris Diksu. Auch wenn bei den Nendingern noch Philipp Henning, Daniel Reichle und Bernhard Scheuring fehlten, deuteten sie doch an, dass sie dieses Jahr im Kampf um den nochmaligen Aufstieg mitreden wollen. Der Kampfverlauf (Baienfurt erstgenannt): 55 kg F: Tim Oppenrieder – Ömer Keser 0:4 (Schulterniederlage beim Stand von 0:2/0:5/0:4). – 120 kg G: Vladimiros Ioakeimidis – Fabian Schwarz 4:0 (TÜS).- 60 kg G: Luca Zanutta – Florin Matei 0:4 (Schulterniederlage beim Stand von 1:7/0:6/0:4). – 96 kg F: Manuel Göhring – Cederic Mühlmann 0:4 (Schulterniederlage 1. Runde). – 66 kg F: Mir Pejman – Timo Schmid 3:0 (PS 4:0/2:1/4:0). – 84 kg G: Raldf Grüble – Marco Schmid 0:4 (Aufgabe beim Stand von 1:5/0:6). – 66 kg G: Simon Tenhündfeld – Valentin Lupu 0:4 (TÜN 0:6/0:4/1:4). – 84 kg F: Marcel Bolduan – Dominik Hipp 0:3 (Punktniederlage 1:2/0:1/1:2). – 74 kg F: Louis Wessels – Christian Mayer 0:4 (Schulterniederlage beim Stand von 0:6/0:1/0:4). – 74 kg G: Simon Hamm – Martin Hirt 0:4 (TÜN 0:7/0:6/0:6). Endstand: 7:31. Mattenleiter Waleri Hettinger.

Auftakt auch für ASV Nendingen II

Artikel vom 10.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 7058, Kommentare: 0

Auch die „Zweite“ des ASV Nendingen steigt am kommenden Samstag, 13. September, in die neue Saison ein. Nach dem Aufstieg in die Landesliga beginnt nun eine hochinteressante Saison, in der einige starke Gegner erwartet werden. Von der Erweiterung des Ringerkaders dürfte die Mannschaft besonders profitieren, da sie durch den Austausch von Ringern aus der ersten und zweiten Mannschaft viel mehr Alternativen hat und enorm an Kampfkraft gewonnen haben dürfte. Zu den Stammkräften und Leistungsträgern dürften wohl unter anderem Martin Hirt, Stefan Rutschmann, Daniel Reichle, Bernhard Scheuring und Marco Schmid zählen. Aber auch der eine oder andere Nachwuchsringer wird hier seine Chance erhalten. Zum Auftakt muss man am Samstag nach Baienfurt reisen, wo gegen die KG Baienfurt II möglichst ein Sieg eingefahren werden soll. Kampfbeginn in Baienfurt ist um 17.30 Uhr.

Auch unsere Zweite ist im Kommen

Artikel vom 05.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 6965, Kommentare: 0

Natürlich gilt auch in der Saison 2008 das Hauptaugenmerk unserer Bundesligamannschaft. Aber viele Ringsportfreunde werden in diesem Herbst mit verstärktem Interesse die Kämpfe unserer „Zweiten“ verfolgen. Ihr ist ja der Aufstieg in die Landesliga gelungen und sie hat es hier mit einigen starken Mannschaften zu tun. Und dann wird sie ja auch durch die Erweiterung unseres Kaders in dieser Runde noch viel stärker auftreten können als im vergangenen Jahr.
Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga wurde 2007 hinter dem StTV Singen der 2. Platz erreicht, der zur Aufstiegsrunde berechtigte. Dabei konnte man starke Mannschaften wie den KSV Gottmadingen oder den SV Dürbheim hinter sich lassen. Wenn man einzelne Ringer herausheben will, dann muss man sicher unter anderem Stefan Rutschmann, Martin Hirt und Marco Schmid nennen, die maßgeblich und zuverlässig zu den Erfolgen beigetragen haben. In einzelnen Kämpfen und vor allem in der Aufstiegrunde waren aber auch Routiniers wie Andreas Kosing, Orhan Bolat oder Daniel Reichle wichtige Erfolgsgaranten. Aber auch alle anderen der insgesamt 21 in der 2.Mannschaft eingesetzten Ringer hatten ihren Anteil, dass mit dem Triumph in der Aufstiegsrunde gegen den ASV Möckmühl, die KG Kirchheim/Köngen und ASV Schorndorf II der Aufstieg perfekt gemacht werden konnte.
Jetzt kommt auf die „Zweite“ natürlich eine noch stärkere Herausforderung zu. Der letztjährige Dritte der Landesliga, der VfL Gemmrigheim, vor allem aber die SG Weilimdorf, die sich ganz enorm verstärkt hat, könnten die härtesten Gegner werden. Aber auch die Bezirksderbys mit der KG Baienfurt II und dem AV Hardt haben ihre besonderen Reize.
Durch die Verstärkung unseres Bundesligakaders wird es in dieser Saison sicherlich zu einem häufigen Austausch von Ringern zwischen der 1. und 2. Mannschaft kommen, abhängig beispielsweise vom Stilartwechsel in Vor- und Rückrunde. Und sicherlich wird auch der eine oder andere unserer erfolgreichen Jugendringer seine Chance in der „Zweiten“ erhalten.
Kurzum, es ist sicher kein Geheimtipp, wenn man den Ringsportfreunden den Besuch der Kämpfe unserer „Zweiten“ wärmstens empfehlen kann.
 

ASV Jugend in Kriessern erfolgreich

Artikel vom 24.08.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 6288, Kommentare: 0

Nicht nur die Aktiven des ASV Nendingen sind am Wochenende in Kriessern im Einsatz gewesen, sondern auch die ASV-Jugendmannschaft hat beim parallel ausgetragenen Turnier um den 21. Raiffeisencup einen erfolgreichen Wettkampftest absolviert. Verstärkt durch zwei Jugendliche des KSV Gottmadingen traf der Bundeliganachwuchs dabei auf starke Gegner aus der Schweiz und Österreich, unter ihnen auch einige regionale Auswahlmannschaften. Nach zwei Siegen gegen eine Auswahl aus Vorarlberg und gegen die KG Winterthur/Weinfelden unterlagen die Nendinger Talente zwar in den nächsten vier Kämpfen jeweils knapp, konnten aber dennoch durchweg überzeugen. „Mit dem 5. Platz in diesem Klassefeld und den gezeigten Leistungen bin ich rundum zufrieden“, konnte Nachwuchstrainer Semih Bosyan positiv bilanzieren.

Yunus Bakir und Tim Baur gewannen dabei sogar alle ihre Kämpfe. Dasselbe Kunststück gelang auch Luca Herold auf der Matte, doch wegen leichtem Übergewicht konnten seine Siege nicht anerkannt werden. Sehr erfolgreich waren auch Robin und Steffen Baur, die nur jeweils einmal unterlagen. Hervorragend hielten sich aber auch alle anderen eingesetzten Ringer und vor allem auch Pascal Lang, der es mit durchwegs wesentlich schwereren Gegnern zu tun hatte. Genauso wie die Bundesligaringer scheint also auch der ASV-Nachwuchs gut auf die anstehende Mannschaftsrunde vorbereitet zu sein.

ASV Nendingen gewinnt Grenzlandturnier in Kriessern

Artikel vom 24.08.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 7215, Kommentare: 0

Mit einem Sieg beim glänzend besetzten 43. Internationalen Grenzlandturnier in Kriessern (Schweiz) haben die Ringer des ASV Nendingen am Wochenende ihren Formtest vor Beginn der Bundesligasaison eindrucksvoll bestanden. „Nendingen war eine Klasse für sich“ überschrieben die Gastgeber ihren Bericht von diesem Turnier, bei dem unter anderen alle sechs Mannschaften der Schweizer Nationalliga A am Start waren. Mit 13 Aktiven-Mannschaften und sieben Jugendteams war die Beteiligung so groß wie noch nie. Wie die Organisatoren der gastgebenden RS Kriessern aber die insgesamt 52 Mannschaftskämpfe und 450 Einzelkämpfe auf vier Matten im Festzelt abwickelten, verdient allerhöchsten Respekt und Anerkennung. Aber auch ASV-Trainer Volker Hirt hatte allen Grund mit seinen Schützlingen hochzufrieden zu sein. „Alle haben sich hervorragend geschlagen, gute Form gezeigt und mit toller Einstellung gekämpft.“ Das war schon in den Gruppenkämpfen am Samstag deutlich zu sehen, als gegen die RR Brunnen und den SC Isaria Unterföring jeweils alle neun Einzelkämpfe gewonnen wurden. Und auch im dritten Kampf gegen die RS Freiamt wurde nur ein Kampf abgegeben, als Adrian Ozsda sich nach klarer Führung verletzte und aufgeben musste. Aber auch ohne ihn demonstrierten die Nendinger am Sonntag in den Endkämpfen gegen die beiden anderen Gruppensieger ihre klare Überlegenheit. Gegen die gastgebende RS Kriessern als Pokalverteidiger revanchierte sich der Bundesligaaufsteiger eindrucksvoll mit 22:13 für die knappe Vorjahresniederlage. Und auch im zweiten Endkampf gegen den amtierenden Schweizer Meister RC Willisau kamen die Nendinger bei ihrem Sieg mit 26:11 nie in Bedrängnis. Und so konnte der im Vorfeld von Volker Hirt geforderte Pokalgewinn dann auch tatsächlich von seinen Ringern und den zahlreichen ASV-Anhängern begeistert gefeiert werden. Genau 40 Jahre nachdem 1968 erstmals die damalige Nendinger Bundesligamannschaft um den heutigen Vorsitzenden Reiner Schilling in Kriessern triumphiert hatte, konnte der begehrte Pokal wieder an die Donau geholt werden. Mit Florin Matei, Benjamin Raiser, Florian Schwarz, Semih Bosyan und Bastian Bentz gewannen fünf Ringer sogar alle ihre sechs Kämpfe. Besonders zufrieden war Volker Hirt aber auch mit den beiden Neuzugängen Markus Eichin und Pavel Burla, die gegen starke Gegner nur je einen Kampf verloren geben mussten. Gut hielten sich auch die Ringer von ASV Nendingen II, die in einer gemischten Mannschaft mit der KG Gottmadingen zwar in ihrer Gruppe gegen ihre schweizerischen und österreichischen Erstliga-Gegner chancenlos waren, aber beispielsweise durch Martin Hirt, Daniel Reichle und Marco Schmid zumindest zu Einzelsiegen kamen. Als Fazit von Kriessern bleibt festzuhalten, dass drei Wochen vor Beginn der Bundesligasaison am 13. September die Ringer des ASV Nendingen für die anstehende Herausforderung durch vermutlich übermächtige Gegner nach besten Kräften gerüstet zu sein scheinen.


Bild: Karle Greiner

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Laufen bis zur vollen Ausbelastung. Nendinger Ringer beim Laktattest

Artikel vom 20.08.2008, Autor: Homepage ASV Nendingen, Views: 7577, Kommentare: 0

Erstmals in der Vereinsgeschichte wird auch beim ASV Nendingen ein Laktattest zur Überprüfung der allgemeinen Ausdauerfähigkeit durchgeführt.
Anfang Juli ließ Trainer Volker Hirt der komplette Bundesligakader zum Laktattest ins Medi Fit Tuttlingen Inh. Klaus Ragg antreten. Hier wurde ein Laufband Laktattest durchgeführt. Jeder musste Laufen bis zur vollen Ausbelastung. Mit der Geschwindigkeit von 6 km/h wurde begonnen und nach 2 Minuten wurde die Geschwindigkeit um 2 km/h erhöht. Zwischen den Stufen wurden der Laktat und der Puls gemessen und ausgewertet. Nach dem Laufen wurde die Regenerationszeit ausgewertet.
Jeder Sportler bekam nach einem Gespräch mit dem Trainer seine Ergebnisse an die Hand. Zusammen wurde dann einen Trainingszusatzplan erstellt um die Ausdauerleistung zu steigern.
Trainer Hirt sagte dazu: „Die Werte sind gut aber erst nach dem Re-Test Ende August kann man mehr dazu sagen wer sich verbessert hat“
Zitat Klaus Ragg: „Ich hätte nie gedacht, dass die Ringer auch so gute Läufer sind. Besonders beeindruckt hat mich Andreas Miekeley und Bernhard Scheuring die die 20 Km/h Stufe fast bis zum Schluss durchgelaufen sind trotz ihren fast 100 kg“.

Der ASV Nendingen möchte sich bei Klaus Ragg (Medi Fit) bedanken der es mit ermöglicht hat, diesen Laktattest durchzuführen. Wir alle freuen uns auf den Re- Test.
 


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43. Internationales Grenzlandturnier in Kriessern

Artikel vom 20.08.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 6466, Kommentare: 0

Nur noch drei Wochen trennen den ASV Nendingen vom Abenteuer 1. Bundesliga. Am 13. September wird in der Mühlauhalle mit dem ersten Heimkampf gegen den SC Anger der mit Hochspannung erwartete Auftakt des Aufsteigers in der höchsten deutschen Liga beginnen.
Trainer Volker Hirt hat mit einem akribisch ausgearbeiteten Trainingsplan versucht, in der heißen Phase seit Anfang Juni seine Ringer optimal auf die anstehende Herausforderung vorzubereiten. Dazu gehörten auch ein Trainingswochenende im schweizerischen Ringerzentrum in Kriessern und mehrere Leistungstests. An diesem Wochenende soll nun das 43. Internationale Grenzlandturnier in Kriessern einen ersten Wettkampftest und eine wichtige Standortbestimmung bringen. Im letzten Jahr war die Mannschaft des ASV Nendingen im Finale nur ganz knapp der ungarischen Spitzenmannschaft des KC Kecskement unterlegen.
Volker Hirt hat aber für das Turnier am Wochenende die Marschroute ganz klar festgelegt: „Diesmal wollen wir den Pokal auf jeden Fall gewinnen.“ 40 Jahre nach dem letzten Turniersieg der Nendinger in der Schweiz soll dieser Triumph nun wiederholt werden. Das dürfte aber alles andere als leicht werden, denn die diesjährige Besetzung ist sowohl quantitativ als auch qualitativ wesentlich stärker einzuschätzen als in den vergangenen Jahren. Nicht weniger als 14 Mannschaften aus vier Nationen sind diesmal gemeldet. Neben den ungarischen Pokalverteidigern treten mehrere Mannschaften der schweizerischen Nationalliga A und der österreichischen 1. Bundesliga an. Aus Deutschland kommt neben dem ASV Nendingen unter anderen mit dem AV Jugendkraft Concordia Zella-Mehlis eine starke Mannschaft der 2. Bundesliga. Die Nendinger werden übrigens gleich doppelt vertreten sein, denn neben der 1. Mannschaft wird eine gemischte Mannschaft aus der KG Gottmadingen und ASV Nendingen II an den Start gehen. Sie wird es in Gruppe A besonders schwer haben, denn sie trifft ausschließlich auf Mannschaften der 1. Liga aus Ungarn, Schweiz und Österreich. Aber auch die Bundesligamannschaft des ASV Nendingen hat eine schwere Gruppe zu überstehen, in der besonders die schweizerischen Spitzenmannschaften der RS Freiamt mit Vizeeuropameister Reto Bucher und der RR Hergiswil erst einmal besiegt werden müssen. Für Volker Hirt kommt das aber ganz gelegen: „Das ist genau der Härtetest, den wir haben wollen. Und hier werden wir wohl auch im internen Leistungsvergleich unserer Ringer mehr Klarheit über die stärkste Aufstellung für die Bundesliga bekommen.“ Leider nicht dabei sein kann Marc Buschle, der sich bis zum Montag als möglicher Ersatzstarter für Peking bereit halten musste und sich dann am Dienstag einem leichten operativen Eingriff unterzog, um rechtzeitig zum 13. September wieder einsatzbereit zu sein. Die Nendinger werden am Samstag ab 13.15 Uhr drei Gruppenkämpfe bestreiten und dann am Sonntag nach dem letzten Gruppenkampf zu zwei Platzierungskämpfen antreten. Bleibt zu hoffen, dass die Ringer in diesem kräfteraubenden Turnier diesmal von Verletzungen verschont bleiben. Sicherlich werden auch wieder eine ganze Reihe von ASV-Anhängern ihre Ringer unterstützen. Zumal, da die Nendinger mit ihrer Jugendmannschaft auch einen Kandidaten im Kampf um den 21. Internationalen Raiffeisencup der Jugend ins Rennen schicken. Aber auch hier ist die Konkurrenz mit Teams aus vier Ländern, die zum Teil mit Auswahlmannschaften antreten, enorm stark.