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Mattensplitter 2010/06

Artikel vom 27.09.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 4206, Kommentare: 0

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Die Bundesligakämpfe zwischen dem ASV Nendingen und dem KSV Aalen haben immer einen ganz besonderen Reiz. Das liegt natürlich auch am Charakter eines württembergischen Derbys, aber auch an den traditionell guten Beziehungen zwischen den beiden Vereinen. Am letzten Samstag aber kam noch ein weiteres Moment mit dazu. Im dritten Bundesligajahr des ASV Nendingen bewegte man sich bei diesem Kampf erstmals annähernd auf Augenhöhe mit dem deutschen Meister von der Ostalb. Der KSV Aalen musste fast seine absolute Topbesetzung aufbieten, um nicht ein zu großes Risiko einer unliebsamen Überraschung einzugehen.

Und für einen war diese Begegnung wieder einmal ein Erlebnis der besonderen Art. Marc Buschle, der ja vor einigen Jahren mit Aalen den deutschen Meistertitel gewonnen hat, wurde vom KSV und dem Publikum gewohnt freundlich und herzlich in der Aalener Greuthalle aufgenommen. „Ich habe immer ein Gänsehautgefühl, wenn ich da auf die Matte gehe. Und meinen Gegner Emzarios Bentinidis kenne ich ja noch gut aus der gemeinsamen Zeit im Aalener Team.“ Und zum heimischen Gefühl trug auch noch bei, dass unter den 350 Zuschauern auch etwa 50 Nendinger Fans zur Unterstützung mit angereist waren.

Dieser sportlich faire Umgang zeigte sich beispielsweise auch darin, dass der Physiotherapeut des KSV nach dem Kampf sich auch um Marc Buschle kümmerte. Und als Eduard Kratz im letzten Kampf des Abends sich eine Verletzung zuzog, da war der Aalener „Physio“ selbstverständlich auch sofort bereit, den Nendinger Siegringer zu behandeln.

Marc Buschle und Florian Schwarz hatten es übrigens nach dem Kampf besonders eilig, wieder nach Hause zu kommen. Sie wollten zumindest noch für zwei bis drei Stunden bei der Hochzeitsfeier ihres Vereinskollegen Daniel Reichle mit dabei sein. Marc Buschle hatte seinerseits ja ebenfalls erst vor wenigen Wochen mit seiner auch als Handballspielerin bekannten Frau Anne (geb. Epple) eine Sportlerhochzeit gefeiert.

Und ein weiterer ASV-Ringer hatte allen Grund zur Freude. Ghenadie Tulbea war während der Woche in seine moldawische Heimat zurückgereist und konnte am Mittwoch bei der Geburt eines gesunden Sohnes mit dabei sein. Auch an dieser Stelle soll „Ghena“ und seiner Frau Raisa herzlich gratuliert werden.

Ein weiterer Glückwunsch galt an diesem Wochenende dem Webmaster des ASV Karl Greiner. Er hatte in Zusammenarbeit mit einer Spaichinger Firma ein neues Gesicht der Homepage des ASV Nendingen entwickelt und am Samstag ins Netz gestellt. Allen Ringsportfreunden sei ein Klick auf „www.asv-nendingen.de“ empfohlen, wo mit Bildern und Texten ausführlich über den ASV berichtet wird.

Katgeorien

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