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Mattensplitter 2010/08

Artikel vom 13.10.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 5219, Kommentare: 0

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Erfolgreiches Wochenende für den ASV: 5 Kämpfe – 5 Siege

Das vergangene Wochenende brachte für den ASV Nendingen ein optimales Erfolgserlebnis.

Die Ringermannschaften bestritten fünf Kämpfe und alle fünf wurden auch gewonnen. Den Anfang machte die Jugendmannschaft, die am Nachmittag ihre beiden Kämpfe in der Bezirksjugendliga erfolgreich absolvierte. Besonders der knappe Sieg mit 21:19 gegen AB Aichhalden, den Bezirksmeister des letzten Jahres, löste natürlich viel Freude aus. Dann setzte sich die dritte Mannschaft als klarer Tabellenführer der A-Klasse mit 24:16 gegen den AV Hornberg I durch. Und der Höhepunkt des Abends in der Nendinger Sporthalle war der Sieg der Zweiten gegen den Bezirksrivalen vom AB Aichalden I. Das i-Tüpfelchen war dann die Nachricht vom Sieg der Ersten beim KSK Neuss.

Die Fahrt nach Neuss war für die Bundesligaringer und ihre Betreuer allerdings nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Am Samstag um 8 Uhr ging es los. Am Sonntag kurz nach 8 Uhr morgens kamen die übernächtigten Sportler nach 24 Stunden zurück. Was die Fahrt allerdings noch erheblich erschwerte, war ein technischer Defekt am Bus, der die Heizung lahm legte. Nach dem Schwitzen auf der Matte war also nun ärgerlicherweise Frieren im Bus angesagt.

Auf der Matte sah man beim knappen Sieg der Nendinger mit 21:19 keine großen Unterschiede zwischen den Vereinen. Was aber außerhalb der Matte abging, war für die Nendinger schon erstaunlich. Als sie um 17 Uhr in der Halle ankamen, war von Vorbereitungen für einen Bundesligakampf nichts zu sehen. Erst später wurde die Matte aufgebaut und einige Stühle hergeschleppt. Die waren dann auch für die rund 100 Zuschauer ausreichend. Im Unterschied dazu beginnen bei einem Heimkampf des ASV die Vorbereitungen in der Mühlauhalle schon am Freitagabend. Am Samstag ist dann ab 8.30 Uhr unter Leitung von Herbert Wax eine Schar von rund 20 freiwilligen Helfern vier Stunden im Einsatz beim Herrichten der Halle. Am Abend endlich sind für den ASV für den Wirtschaftsdienst, für die Kasse, für den Wettkampftisch, für den Ordnungsdienst und weitere Aufgaben noch mal mindestens 20 Frauen und Männer im Einsatz. Dazu kommt dann noch am Sonntagmorgen der Abbau, der die Freiwilligen noch einmal fordert. Ohne diese fleißigen und engagierten Helfer wäre diese große Veranstaltung in der Mühlauhalle, die auch von der Zuschauerzahl her in der deutschen Bundesliga einmalig ist, nicht zu stemmen. Und deswegen sei auch an dieser Stelle einmal diesen vielen Freiwilligen Lob und Anerkennung gezollt.

Auch Antonio Silvestri, der Kampfrichterreferent des DRB, der den Oberligakampf gegen Aichhalden leitete, war des Lobes voll über die Art der Präsentation der Bundesligakämpfe in der Mühlauhalle. „Das ist das, was wir vom DRB uns für das Ringen in der höchsten Klasse eigentlich wünschen.“ Aber auch beim Kampf in der Nendinger Sporthalle herrschte am Samstag gute Stimmung. Zumal hier auch viel Nostalgie im Spiel war bei diesem immer wieder reizvollen Duell zwischen Aichhalden I und Nendingen. Erstmals allerdings seit Jahrzehnten sahen sich die Schwarzwälder der Nendinger Zweiten gegenüber und auch die war beim 28:13 deutlich überlegen. Hochmut ist da allerdings fehl am Platz, denn es ist nicht so lange her, dass die Nendinger Erste sich mit Aichhaldens zweiter Mannschaft auseinandersetzen musste.

Dass kein Verein in der 1. Bundesliga unterschätzt werden sollte, wurde am Samstag beim Kampf des KSV Aalen beim TKSV Bonn-Duisdorf, dem nächsten Gegner der Nendinger, deutlich. Die Gäste schonten einige ihrer Stars und erschienen außerdem nur mit acht Ringern rechtzeitig auf der Waage. Ihr klarer Sieg auf der Matte wurde deswegen nachträglich in eine Niederlage mit 0:40 umgewandelt.

Katgeorien

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