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Ilayda bracht Ihre Hilfe!!!

Artikel vom 11.11.2012, Autor: Marc Buschle, Views: 4350, Kommentare: 0

Lebensretter gesucht!

Beim unserem Heimkampf am Samstag, 10.11.2012 wurde in der Mühlauhalle ein Aufruf  gestartet, der mich persönlich sehr bewegt. Die kleine Ilyda aus Singen ist an Leukämie erkrant und sucht dringen einen Stammzellenspenderpender. Lassen Sie uns gemeinsam helfen, Sie können Ilaydas Lebensretter sein.

LASSEN SIE SICH TYPISIEREN:
Sonntag, 25 November 2012
13:00 - 18:00 Uhr
Imanuel-Kant-Gymnasium (Aula)
Mühlnweg 15, 78532 Tuttlingen

SPENDENKONTO:
Stefan Morsch Stiftung
Konto: 251 20 70 05
BLZ: 64 39 01 03
Volksbank Donau Neckar

Tuttlingen für Ilayda:
http://www.youtube.com/watch?v=zvxEfl9XYn0

Folgede Informationen habe ich erhalten:

Ilayda ist 6 Jahre alt und wohnt in Singen. Bis Februar 2012 war ihre Welt noch in Ordnung, bis die Ärzte bei ihr Leukämie diagnostiziert haben. Diese Diagnose hat das Leben der Familie Yildiz komplett aus der Bahn geworfen.

Seit klar ist, dass Ilayda nur mit einer Knochenmarkspende überleben kann, wird auf der ganzen Welt für sie nach einem passenden Spender gesucht. Da ihre Vorfahren aus der Türkei stammen, wird auch dort zeitgleich auf dieses Thema aufmerksam gemacht und über ihr Schicksal wurde bereits in verschiedenen Fernsehkanälen wie auch in Zeitungen berichtet. Immer mit der Hoffnung die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren und sie zu einer Typisierung zu bewegen.

Irgendwann im Juni wurde dieser Hilferuf auf Facebook gepostet und seitdem ist die gesamte Region im Ilayda Fieber.

Am 02.September 2012 wurde in Singen eine große Typisierungsaktion durchgeführt. Die Stadt Singen hat hierfür viel geleistet, der Oberbürgermeister war sehr aktiv dabei und hat mehrfach seine Bürger dazu aufgerufen zu helfen.

Mit Kuchenverkäufen und zahlreichen Aktionen durch freiwillige Helfer, die Ilayda und ihre Familie noch nicht einmal kennen, konnten knapp 276.000 Euro an Spendengeldern gesammelt werden. Am Tag der Typisierung kamen knapp 5800 Menschen um Ilayda zu helfen. Leider ohne Erfolg. Es konnte wieder kein passender Spender gefunden werden.

Vor gut vier Wochen kam der Vater von Ilayda zu uns nach Tuttlingen, weil er wusste, dass wir vorher schon aktive Helfer waren. Er bat uns um Hilfe, daraufhin haben wir das Orga-Team-TUT gegründet.

Am 25.November 2012 von 13-18 Uhr findet in der Aula des IKG-Gymnasiums die zweite Typisierungsaktion für Ilayda statt.

Unsere Bitte an Sie ist, die Firmen und Vereine an die Sie herankommen, dazu aufzurufen, erstens ihre Mitarbeiter dazu aufzufordern zur Typisierung zu kommen und zweitens uns zu helfen, diese zweite Typisierung zu finanzieren. Eine Typisierung kostet 50 Euro pro Person.

Dies ist die Chance, für jeden gesunden Menschen sich typisieren zu lassen-für ILAYDA aber auch alle anderen!!!  Jeder sollte darüber aufgeklärt werden, wie einfach es ist ein Menschenleben zu retten.

Bitte helfen Sie uns und allen anderen im Kampf gegen Leukämie.


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Ein guter Jahrgang feiert seinen Schulabschluss

Artikel vom 02.08.2012, Autor: H. Eberhart-Sahle, Views: 4678, Kommentare: 0

Die Ferdinand von Steinbeis Schule verabschiedet ihre Techniker Schüler.

Mit einer glatten 1,0 schloss Wilhelm Spät die Technikerschule an der Ferdinand von Steinbeis Schule ab und bekam dafür von Herrn Stephan Itter von der Geschäftsführung der Firma Marquardt den Preis für den Jahrgangsbesten überreicht. Zu dieser außergewöhnlichen Leistung kamen der Preis des Innovationsclubs für die beste Abschlusspräsentation, die Frederik Lenzenhuber in fließendem Englisch vortrug, sowie die Preise des REFA - Verbandes für außergewöhnlich gute Technikerarbeiten für Marc Buschle und Klaus Fischer. Weitere Schulpreise gingen an Alexander Axt, Andreas Kohler, Jan Obst, Nils Obst, Timo Orlando, Wilhelm Spät, Waldemar Vogelsang, Heiko Blessing, Frederik Lenzenhuber, Daniel Pinkel, Stefan Peuker und Mario Zetto.

Für sein außergewöhnliches Engagement sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule konnte sich Marc Buschle über den erstmals vergebenen Sozialpreis des Fördervereins der gewerblichen Schulen freuen.

In einer kurzen Ansprache würdigten Herr Itter und Schulleiter Hartwig Hils die ausgezeichnete Qualität des Jahrgangs und wünschten den 45 Absolventinnen und Absolventen für ihre Zukunft alles Gute.

Auch dieses Jahr gab es wieder Neuerungen an der Technikerschule. Erstmals gibt es eine landesweit einheitliche Abschlussprüfung im Fach Berufsbezogenes Englisch, die dem Niveau B2 des europäischen Vergleichsrahmens entspricht, der sich alle stellen mussten. 5 Schüler erwarben in einer zusätzlichen mündlichen Prüfung auch noch das Fremdsprachenzertifikat der Stufe III der Kultusministerkonferenz. Fünf Schüler beteiligten sich darüber hinaus am Zusatzunterricht Chinesisch, der erstmals an der Ferdinand von Steinbeis Schule für alle Schüler angeboten wurde.

Auch der Zusatzunterricht zum Erwerb der Eignung als Ausbilder fand wieder großen Anklang und 21 Absolventen nutzten die Chance, in Zukunft in ihren Betrieben auch Auszubildende anleiten zu dürfen.

Für das kommende Schuljahr verzeichnet die Technikerschule eine erneute Steigerung der Anmeldezahlen auf über 130, was Abteilungsleiter Eberhart-Sahle als Zeichen für den guten Ruf der Schule wertete, aber auch für die gute Arbeitsmarktlage für Techniker der Fachrichtungen Fertigungstechnik und Industrial MedTech.

 


Von links: Schulleiter Hartig Hils, Abteilungsleiter Eberhart-Sahle, Geschäftsführer Stephan Itter, Ausbildungsleiter Steffen Rudischhauser, Lehrer und frisch gebackene Technikerinnen und Techniker

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Bewegte Bildungskooperation

Artikel vom 28.02.2012, Autor: Marc Buschle, Views: 5278, Kommentare: 0

Steinbeisschule und Aesculap AG weihen das „Kraftwerk“ ein

In den Räumen der alten Metzgerei ist in den letzten Monaten ein pfiffig gestalteter Gesundheits- und Fitnessraum entstanden, das offiziell „Kraftwerk. Fit4Seinbeis!“ heißt. Schüler der 70 Klassen der Steinbeisschule und vor allem die Schüler der Ganztagesklassen freuen sich, zwischendurch ihre Muskeln stählen und die Ausdauer trainieren zu können.

Schüler der Schreiner- und Bauklasse sowie VAB-Schüler haben unter der Regie des Schreinerlehrers Ralf Bieberstein in den letzten Monaten aus der ehemaligen Metzgerei einen hellen und freundlichen Raum gestaltet, der durch einen breiten Spiegel und eine pfiffige Farbgestaltung durch Weite und Freundlichkeit besticht. Die nach einen speziellen Konzept ausgewählten Fitnessgeräte wurden von der Firma Aesculap AG im Rahmen der im vergangenen Jahr beschlossenen Bildungspartnerschaft mit über 23000.- €. gesponsert Hauptzielgruppe des Pädagogischen Konzeptes sind die Ganztagesklassen am Technischen Gymnasium und im Vorbereitungsjahr Arbeit und Beruf, die sich auf verlängerte Schul- und Betreuungszeiten eingelassen haben. Als Gegengewicht für das viele Sitzen und die Kopfarbeit warten Rudermaschinen, Spinningfahrrädern oder Kraft- und Ausdauergeräte auf die bewegungshungrigen Schüler. Unter Anleitung und Aufsicht der Sportlehrer können die Schüler die Geräte nutzen und sich ein entsprechendes Trainingsprogramm zusammenstellen lassen.

Am 07.02.12 wurde der Raum „Kraftwerk. Fit4Steinbeis!“ der schulischen Öffentlichkeit übergeben. Unter Anwesenheit des ersten Landesbeamten Stefan Helbig als Vertreter des Landkreises  und des Vorstandsvorsitzenden der Aesculap AG Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, des Personalleiters Norbert Feldhaus und Ausbildungsvertreter Arno Brugger nahm Schulleiter Hartwig Hils den Raum in Besitz und Betrieb. Marc Buschle, international agierender Ringer und derzeitiger Schüler an der Steinbeisschule, hat ihn dabei unterstützen. Der bekannte Sportler gab Schülern und Lehrern die erste Einweisung in den Raum und sorgte für Bewegung bei den Gästen.
„Der Fitnessraum ist eine weitere Frucht der effektiven Bildungspartnerschaft zwischen Steinbeisschule und Aesculap AG, und das nicht nur in finanzieller Hinsicht. In vielem konnte die Schule bereits von den eigenen Erfahrungen von Aesculap in Kursen und dem dortigem Gesundheitskonzept profitieren“, so der begeisterte Schulleiter Hartwig Hils. 


Steinbeisschüler und Ringer Marc Buschle, Prof. Knaebel (Aesculap AG), Schulleiter Hartwig Hils und ein Schüler (v.l.) freuen sich über das neue "Kraftwerk".

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Zu Ende gedacht

Artikel vom 27.02.2012, Autor: Kai Blandin, Views: 4567, Kommentare: 0

Zu Ende gedacht

Bericht aus der Heimkampf-Zeitschrift „Hüftschwung“ des ASV Nendingen

Schon vor der laufenden Saison hatte er sich so seine Gedanken gemacht. Ob er es noch mal packt, ob er sich das noch mal antun möchte. Damals konnte er sich diese Fragen mit einem „ja“ beantworten. Nun aber gibt Marc Buschle seinen Rückzug aus der Bundesliga-Mannschaft des ASV Nendingen bekannt.

Die Zeiten ändern sich. Auch für Einen, dessen Lebensinhalt bisher fast ausschließlich das Ringen war. Nach zwölf Jahren Bundesliga ist für Marc Buschle am Ende dieser Saison nun Schluss. Zu vieles lässt sich in Zukunft mit dem aufwendigen Leben eines Vollzeit-Ringers nicht mehr vereinbaren. „Für mich beginnt nächstes Jahr ein neuer Abschnitt“, erklärt der 32-Jährige durchaus entspannt. „Ich werde im Januar Vater, wir wollen unser neues Haus umbauen und zudem werde ich erstmals richtig ins Berufsleben einsteigen.

“Eine Entscheidung, die über einen längeren Zeitraum gereift ist. Schon am Ende der Saison 2010/2011 machte sich der Schwergewichtler bis 84kg so seine Gedanken. Eine Saison, die nicht so schlecht gelaufen war, an deren Ende eine zufriedenstellende Bilanz von 60 Prozent Siegen stand. „Ich wusste, ich habe noch ein Jahr Schule vor mir und damit noch genug Zeit fürs Training“, sagt Marc Buschle. „Und ich konnte auch mit dem Gedanken leben, dass die kommende Saison eventuell etwas schlechter laufen würde.“ Um es nicht soweit kommen zu lassen, hat sich der mehrfache Deutsche Meister noch mal richtig reingehängt, hat sogar mehr trainiert als in den Jahren zuvor. Dennoch steht in der laufenden Saison noch kein Sieg zu Buche. „Auch das hat bei meiner Entscheidung sicherlich eine Rolle gespielt“, gibt er zu. „Meine Gewichtsklasse habe ich noch nie auf einem so hohen Niveau erlebt, wie in diesem Jahr.“Wie gesagt, die Zeiten ändern sich. Und Marc Buschle wollte und musste sich den Realitäten stellen. Zum Beispiel der, dass er schlicht nicht mehr genügend Zeit haben wird und mit diesen eingeschränkten Möglichkeiten dann „in der Bundesliga nichts mehr zu suchen“ hat, wie er sagt. Nach vielen Jahren in der Sportfördergruppe der Bundeswehr begann er vor einem Jahr an der Technikerschule, die er nun im nächsten Sommer abschließen wird. Es stehen Prüfungen an, danach wird er zum ersten Mal in seinem Leben Bewerbungen schreiben, um einen guten Job zu bekommen. „Ich sehe das als neue Herausforderung und ich bin in diesem Bereich genauso ehrgeizig, wie ich es immer im Sport war“, so der gelernte Chirurgiemechaniker.

Doch so ganz möchte er auch den „alten“ Ehrgeiz noch nicht ablegen. Sein Abschied aus der Bundesliga soll kein Abschied vom Ringen sein. Dazu hat ihm der Sport über die Jahre zu viel gegeben. „Jedes Erlebnis beim Ringen hat die ganzen Entbehrungen gerechtfertigt“, befindet Marc Buschle. „Ich habe durch das Ringen viele Menschen kennengelernt und habe viel von der Welt gesehen. Das hat mich auch menschlich extrem weitergebracht.“ Wie sein starkes soziales Engagement unter anderem für den Verein „Mutpol“, für den er als Botschafter tätig ist, zeigt. Dieses Engagement wird er weiterführen, ebenso wie seinen Sport. Marc Buschle wird dem ASV Nendingen erhalten bleiben. „Ich möchte schon noch zwei bis drei Jahre Ringen“, erklärt er. „In der zweiten Mannschaft möchte ich auf jeden Fall weiter machen, der Aufwand ist dort ein wenig geringer. Wenn es aber in der Bundesliga-Mannschaft brennt, stehe ich selbstverständlich als ‚Aushilfe‘ zur Verfügung.“ Ob er darüber hinaus für den Verein irgendwann auch in anderer Form tätig werden möchte, lässt er zunächst offen.

Nun aber stehen erst einmal seine letzten Kämpfe im „Oberhaus“ an. Sieben werden es wohl noch sein. „Da habe ich dann schon mal ein bisschen gerechnet“, gesteht Marc Buschle. „Nur noch sieben.“ Und die möchte er auf jeden Fall zu einem guten Ende bringen. „Ich werde wie immer alles geben“, verspricht er. „Auch für die Zuschauer.“

Marc Buschle will kürzer treten

Artikel vom 26.02.2012, Autor: Fritz Reichle, Views: 3912, Kommentare: 0

Marc Buschle will nach dieser Saison kürzer treten

Am Montag war Marc Buschle wieder einmal der Matchwinner für den ASV Nendingen in der Bundesliga. Nach einer Saison, die bisher für ihn in der ganz stark besetzten Klasse bis 84 Kilogramm nicht besonders gut verlaufen ist, hat ihm dieser Sieg natürlich besonders gut getan. Und es gibt wohl niemanden, der ihm diesen Erfolg nicht von Herzen gönnt.
Das aber ändert nichts an seinem Beschluss, nach dieser Saison nicht mehr in der Bundesligamannschaft zu ringen.
„Ich muss jetzt andere Prioritäten setzen. Lange Jahre habe ich in der Sportfördergruppe der Bundeswehr fast nur für den Sport gelebt. Jetzt zählen Familie und Beruf einfach mehr.“ Er wird im nächsten Juni die Prüfungen der Technikerschule abschließen und hofft dann auf eine feste Anstellung hier in der Region. Und nicht zuletzt ist da die Familie. Anne und Marc erwarten im Januar ihr erstes Kind und für die vergrößerte Familie soll auch das Haus umgebaut werden. „Das ist für mich jetzt einfach wichtiger“. Und wer würde das nicht verstehen.
Dabei hat Marc nichts zu bereuen. „Der Sport hat mir unheimlich viel gegeben. Die vielen Erlebnisse, Erfolge und Begegnungen haben mir emotional und menschlich unheimlich viel gebracht.“ Sieben Mal war er deutscher Meister in verschiedenen Altersklassen. Zahlreiche internationale Erfolge haben ihn über die deutschen Grenzen hinweg bekannt gemacht. Seit 1998 ringt der jetzt 32-Jährige in der Bundesliga. Mit dem KSV Aalen war er vier Mal im Finale der deutschen Mannschaftsmeisterschaft und hat zwei Meistertitel mitgewonnen.
Seit seiner Berufsausbildung hat der gebürtige Mühlheimer nicht mehr so viel ins Training investieren können. Und dann kommt hinzu, dass das Niveau in der 1. Bundesliga West in diesem Jahr noch einmal enorm angestiegen ist. „Ich habe es fast nur mit ausländischen Weltklasseringern zu tun, die unter Profibedingungen trainieren. Da kannst Du als normaler Berufstätiger einfach nicht mehr mithalten.“
Umso schöner ist da natürlich dann ein solcher Coup wie am letzten Montag, als er den Litauer Edgaras Voitechovskis auf die Schultern zwang und damit entscheidend zum ASV-Sieg gegen Adelhausen beitrug. Aber er ist sich klar darüber, dass sich solche Erfolge nicht beliebig wiederholen lassen. „Ich werde jedoch mit dem Ringen nicht aufhören, sondern im nächsten Jahr versuchen in der 2. Mannschaft in der Regionalliga zu einem guten Abschneiden beizutragen.“ Und vielleicht findet er ja dann auch einen anderen Mannschaftskollegen beim ASV Nendingen in der gleichen Situation. Florian Schwarz fühlt sich ebenfalls der 1. Bundesliga nicht mehr gewachsen. Auch er will aus ähnlichen Beweggründen kürzertreten. Aber er hat schon seiner beunruhigten Mutter versichert: „Ich werde doch mit dem Ringen nicht aufhören.“

 

Sieg und Niederlage für die Jubelringer des VfL

Artikel vom 15.05.2011, Autor: Wilfried Waibel, Views: 8173, Kommentare: 0

MÜHLHEIM (ly) – Mit zwei Mannschaftskämpfen gegen die Ringerstaffel von RS Freiamt/Schweiz, mit denen die Ringer des VfL Mühlheim schon viele Jahre eine Sportfreundschaft verbindet, hat die Ringerabteilung des VfL Mühlheim sportlich das 100jährige Jubiläum begangen. Vor rund 300 begeisterten Zuschauern in der Mühlheimer Festhalle siegte der Nachwuchs (verstärkt durch einige Nendinger Nachwuchsringer) knapp mit 18:17 während es bei den Aktiven eine klare 13:29-Niederlage absetzte. Unter den zahlreichen Gästen weilten natürlich auch die ehemaligen Mühlheimer Spitzenringer aus der Schweiz, Viktor Meier und Josef Broch, die bereits schon am Festakt am Freitagabend teilgenommen hatten. 

Gerade bei den Aktiven, die elf Einzelkämpfe austrugen, war unübersehbar, dass sich die Schweizer Gäste sehr gut auf diesen Kampf vorbereitet haben. Bei der Jubelstaffel kamen alle Mühlheimer Ringer, also auch Marc Buschle vom ASV Nendingen sowie Michael Kalmbach und die drei Stumpe-Brüder Louis, David und Maximilian vom SV Dürbheim zum Einsatz. Obwohl gerade der Aktiven-Mannschaftskampf fast zweieinhalb Stunden dauerte, kam nie Langeweile auf. Vielmehr wurde teilweise Ringen auf sehr hoher Stufe geboten, das die Zuschauer oft mit „Beifall auf offener Szene“ begleiteten.

Spannend war es bereits im Jugendkampf. Nach drei Kämpfen sah es nach einer hohen Mannschaftsniederlage aus, als man fast aussichtslos 0:12 zurück lag. Dann leitete Nendingens Nachwuchsringer Robin Baur mit einem 2:1-Sieg die Wende ein. Und als dann noch das einzige Mädchen, die zehnjährige Annika Schmid mit einem Schultersieg in der zweiten Runde siegte, hatte es Tobias Kramer in der Hand mit einem Schultersieg für die Überraschung zu sorgen.

Jugend: VfL Mühlheim verstärkt – RS Freiamt 18:17. Die Einzelpaarungen (VfL zuerst): 27 kg (F): Heiko Plünske – Raffael Küng 0:4 (SN nach 49 Sekunden/0:6, 0:6). – 76 kg (F): Dennis Buschle – Jon Jordan 0:4 (SN nach 1.22/0:8); Stand 0:8. – 29 kg (G): Tobias Geiselmann – Flurin Meier 0:4 (SN nach 49 Sekunden/0:3); Stand 0:12. – 60 kg (G): Robin Baur – Jayan Göcmen 2:1 (PS/1:0, 0:1, 1:0); Stand 2:13. – 34 kg (F): Annika Schmid – Joschua Waldner 4:0 (SS nach 3.26/2:1, 8:1); Stand 6:13. – 59 kg (F): Robin Kessler – Sascha Rüttimann 4:0 (SS nach 1.48/4:1); Stand 10:13. – 35 kg (G): Yunus Bakir – Reto Bürgisser 4:0 (TÜS nach 3.18/6:0, 7:0); Stand 14:13. – 46 kg (G): Andreas Spradau – Michi Bucher 0:4 (TÜN/0:6, 1:9); Stand 14:17. – 42 kg (F): Tobias Kramer – Ryan Gauch 4:0 (SS nach 3.26/7:1, 7:1); Endstand 18.17. – Kampfleiter Manuel Wagner.

Die mit einigen Schweizer Meisten angetretenen Gäste, unter anderem mit Roland Ruch (57 kg), der in beiden Stilarten Meister ist, oder der EM-Teilnehmer Pascal Strebel, auf der einen Seite und Marc Buschle, Robin Kessler, Michael Kalmbach, Dennis Schilling und dem Stumpe-Trio auf der anderen Seite, drückten dem Freundschaftskampf einen dicken, sportlichen Stempel auf. Oft waren es nur Bruchteile von Sekunden, die das Kampfgeschehen auf der Matte kippten ließen. Die Zuschauer waren am Ende sichtlich zufrieden und dankten es den Aktiven mit lang anhaltende Beifall, für ihre sportlichen Vorstellungen.

Aktive: VfL Mühlheim verstärkt – RSV Freiamt 13:29. Die Einzelpaarungen (VfL zuerst): 57 kg (G): Robin Kessler – Roland Ruch 1:3 (PN/0:7, 0:3, 1:0, 1:2). – 120 kg (G): David Stumpe – Sandro Vollenwieder 1:3 (PN/0:1, 7:0, 1:3, 3:5); Stand 2:6. – 62 kg (F): Selvin Kovacevic – Randy Vock 0:4 (TÜN/0:6, 0:6, 0:6); Stand 2:10. – 96 kg (F): Marc Buschle – Pascal Gurtner 3:0 (PS/2:2, 3:0, 1:0); Stand 5:10. – 68 kg (G): Andreas Betzler – Reto Stadelmann 0:4 (TÜN/0:1, 0:4, 0:6); Stand 5:14. – 85 kg (G): Martin Wenskus – Manuel Stierli 0:4 (TÜN/0:5, 1:7, 0:6); Stand 5:18. – 68 kg (G): Louis Stumpe – Loscha Maltser 1:3 (PN 2:3, 2:4, 3:1, 0:2); Stand 6:21. – 78 kg (G): Michael Kalmbach – Thomas Murer 3:0 (PS/8:1, 1:0, 5:4); Stand 9:21. – 74 kg (G): Dennis Schilling – Pascal Strebel 0:4 (TÜN/0:6, 0:6, 0:6); Stand 9:25. – 78 kg (G): Maximilian Stumpe – Adrian Bucher 4:0 (TÜS/6:0, 9:2, 3:0); Stand 13:25. – 74 kg


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100 Jahre Ringen in Mühlheim

Artikel vom 03.05.2011, Autor: Marc Buschle, Views: 4383, Kommentare: 0

Der VFL Mühlheim feiert am 6. und 7. Mai 2011
"100 Jahre Ringen in Mühlheim"

Termine über das Jubiläumswochenende:


Freitag, den 6. Mai 2011:

19:30 Uhr: Festakt in der Mühlheimer Festhalle mit geladenen Gästen.
                  Eröffnung der Ausstellung "100 Jahre Ringen in Mühlheim"

Samstag, den 7.Mai 2011:

16.30 Uhr: Jugendfreundschaftskampf
17:30 Uhr: Jubiläumskampf zwischen RS Freiamt (1. Liga Schweiz) und em VFL Mühlheim
                  (verstärkt mit ehemaligen Mühlheimer Ringern)
anschließend Unterhaltungsabend

Hier der Link zum VFL Mühlheim:
www.vfl-muehlheim.de
 

Werden Sie Lebensretter!

Artikel vom 22.02.2011, Autor: Marc Buschle, Views: 4019, Kommentare: 0

Wenige Minuten für dich - ein ganzes Leben für mich

Liebe Ringsportfreunde,
heute muss ich mich mit einer traurigen Nachricht an euch wenden und um eure Mithilfe bitten.
Unser mit 2 Jahren jüngstes Vereinsmitglied Lucas Tylla aus Salem, Sohn unseres langjährigen aktiven Ringers Christof Tylla, ist seit längerem an Leukämie erkrankt.
Seit März 2010 wurde er mit einer langen, mehrstufigen und intensiven Chemotherapie behandelt, welche zunächst auch sehr gut angeschlagen hat. Ende letzten Jahres machten sich deshalb alle die berechtigte Hoffnung, dass das schlimmste überstanden sei und Lucas über den Berg wäre.
Doch dem war nicht so. Mitte Januar diesen Jahres bekamen Christof und seine Frau Ulrike bei einer Nachuntersuchung die Hiobsbotschaft, dass die Leukämie zurückgekehrt ist, und zwar noch stärker als zuvor. Und die Ärzte redeten auch nichts schön: Lucas kann nur durch eine Stammzellspende gerettet werden.
Einen passenden Spender zu finden ist jedoch nicht einfach, da die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger übereinstimmen müssen. Es gibt zwar eine weltweite Spenderkartei mit ca. 14 Mio. Einträgen, doch hier wurde für den kleinen Lucas kein passender Spender gefunden.
Aus diesem Grund wurde eine Typisierungsaktion für Lucas ins Leben gerufen, um vielleicht doch noch einen passenden Spender für ihn zu finden und ihm Hoffnung auf ein normales Leben zu schenken. Der KSV versucht hier natürlich die Familie Tylla so gut es geht zu unterstützen.

Helft bitte alle mit und lasst euch typisieren!

Typisierungsaktion für Lucas:

Sonntag, 27.02.2011, von 10:00 - 16:00 Uhr
Bildungszentrum Salem
Schlossseeallee 45
88682 Salem

weitere Informationen:

www.helden-fuer-lucas.de

Daniel Höfler, 2. Vorsitzender (Taisersdorf)

 


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Marc Buschle bei Reservisten in Immendingen

Artikel vom 12.11.2010, Autor: Steffen Zander, Views: 6625, Kommentare: 0

In der vergangenen Woche fand in der Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne in Immendingen eine Schießausbildung für die Reservisten der Kreisgruppe Schwarzwald-Baar-Heuberg statt.
In der von Oberfeldwebel der Reserve Michael Schrader von der Reservistenkameradschaft Singen geleiteten Veranstaltung ging es jedoch nicht ausschließlich um das Üben der Schießfertigkeiten und die Handhabung der Waffen.
Üblicherweise findet auch eine Parallelveranstaltung zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen.
Auf Vermittlung von Hauptfeldwebel der Reserve Steffen Zander von der Reservistenkameradschaft Immendingen 1963 e.V. konnte mit dem aktiven Ringer des ASV Nendingen Marc Buschle ein prominenter Reservist für einen Vortrag gewonnen. Buschle, ebenfalls Hauptfeldwebel und seit September diesen Jahres auch Reservist berichtete über seinen sportlichen Werdegang, auch innerhalb der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bruchsal in der er 12 Jahre gedient hat. Mit seiner frischen und unbescheidenen Art bot er den anwesenden Reservisten einen lebendigen Vortrag und einen Einblick in die Welt eines Spitzensportlers in Uniform. Buschle betonte immer wieder dass eine solche Karriere im Ringsport ohne die Unterstützung der Bundeswehr gar nicht möglich gewesen wäre.
Er ging auch auf sein gesellschaftliches Engagement als Botschafter von Mutpol in Tuttlingen ein und gewann an diesem Abend die Herzen der Teilnehmer mit seiner sympathischen Art.

12-Stunden- Benefizschwimmen am 6. Dezember 2008

Artikel vom 27.11.2008, Autor: Regnionales Buendnis fuer Arbeit, Views: 8725, Kommentare: 0

12-Stunden-Benefizschwimmen im Freizeit- und Erlebnisbad TuWass
in Tuttlingen am Samstag, 6. Dezember 2008 von 8:00 - 20:00 Uhr

Sie schwimmen für einen guten Zweck, jeder Meter zählt.
Je 100 geschwommene Meter werden 50 Cent gespendet.

Helfen Sie Jugendlichen, die es schwerer haben in den Beruf einzusteigen,
helfen Sie mit, dass Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit der Vergangenheit angehören.

Jeder Teilnehmer erhält einen Schokoladennikolaus.
Musik und mehr - ein attraktives Rahmenprogramm und prominente Mitschwimmer warten auf Sie.

Machen Sie mit!

 

E-Jugend des VfL Mühlheim beim Bundesligakampf

Artikel vom 06.11.2008, Autor: Hubert Reizner, Views: 8634, Kommentare: 0

E-Jugend beim Bundesligakampf ASV Nendingen - RKG 2000 Freiburg

Einen tollen Abend mit absoluter Hochspannung erlebten unsere Fußballer am Samstag in der Mühlausporthalle bei dem Lokalderby der Ringer-Bundesliga-Süd zwischen Nendingen und Freiburg. Oswald Buschle empfing uns frühzeitig in der Mühlausporthalle und führte uns sachkundig in die Welt des Ringens ein. Nach der Besichtigung des Wiegeraums stellte sich ein Großteil der Mannschaft auf die Waage. Alle wurden für zu leicht befunden. Nach dieser kurzen Einlage gesellte sich der Spitzenringer des ASV, Marc Buschle, zu uns. Leider hatte keiner eine Kamera, für das angedachte Mannschaftsfoto mit Marc, dabei. Dankenswerter Weise sprang hier Helmut Bucher ein, der dies in professioneller Weise erledigte. Danach nahm sich Marc viel Zeit um alle Autogrammwünsche zu erfüllen und Fragen zu beantworten. Nachdem sich alle auf der Matte ausgetobt hatten, begann das eigentliche Spektakel. Die bombastische Stimmung bei ausverkaufter Halle, sprang auf unsere E-Jugend-Spieler über, sodass sie die Mannschaft des ASV tatkräftig anfeuerten. Nach der hervorragenden ersten Halbzeit, konnten sie in der zweiten Halbzeit einen souveränen 3 : 0 Sieg ihres Autogrammschreibers Marc Buschle bewundern. Der Gesamtsieg wurde zwar knapp verfehlt, was der guten Stimmung bei Jung und Alt keinen Abbruch tat.

Nochmals ein riesiges Dankeschön an Marc und Oswald Buschle. Ihr könnt sicher sein, ihr werdet uns wiedersehen.


Foto: Helmut Bucher (www.hkb-presse.de)

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Swinny - schön, dass es ihn gibt!

Artikel vom 03.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 9132, Kommentare: 0

Schön, dass es ihn gibt – Swinny, ein Glücksfall für unsere Ringer

„Hast du mit Muskeln ein Malheur, dann muss sofort der Swinny her.“ Mit dieser Redensart frei nach Wilhelm Busch könnte das Verhältnis der Ringer des ASV Nendingen zum Sportmasseur Winfried („Swinny“) Gfröhrer beschrieben werden.
In den ganzen Jahren seit dem Aufstieg von der Oberliga bis in die 1. Bundesliga war Swinny ein fester Bestandteil der Mannschaft. Ob im Training im Ringerlokal, bei Auswärts- oder Heimkämpfen, - Swinny ist fast immer dabei und macht müde Muskeln munter. Dass der 52-Jährige gerade bei Ringern besonders gern hilft, ist kein Zufall. Als Jugendlicher war Swinny selbst beim AB Wurmlingen erfolgreich als Ringer aktiv.
Als ein Arbeitsunfall zur beruflichen Umschulung führte, schlug er glücklicherweise die Ausbildung zum Masseur ein und wurde dadurch für Hunderte von Sportlern zu einem wahren Glücksfall. Schon früh war er in Freiburg für Nationalmannschaften in verschiedenen Sportarten tätig, ehe er dann in Tuttlingen seine Praxis aufbaute. Doch auch heute noch ist er oft im Auftrag des IOC bei großen internationalen Wettkämpfen wie zum Beispiel den Paralympics oder bei Trainingslagern verschiedener Nationen tätig. Auch bei den Seniorenleichtathleten ist er inzwischen durch seine Mitwirkung bei Europa- und Weltmeisterschaften als gefragter Masseur beliebt. Geradezu sprichwörtlich sind seine Reisefreudigkeit und sein Bekanntheitsgrad. Von welchem Ort oder von welchem bekannten Sportler man auch spricht, meist kommt die gleiche Antwort: „Da war ich auch schon“ oder „den habe ich auch schon massiert“.
Bleibt zu hoffen, dass Swinny trotz angeschlagener Gesundheit den Nendinger Ringern noch lange erhalten bleibt. Es gibt wohl wenige, die so wie er, immer hilfsbereit und fast immer auch einsatzbereit sind.
Homepage von Swinny: www.sportmasseur-swinny.de


Tour de Ländle 2008

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